Fleischiger Weißdorn
Crataegus succulenta
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Beschreibung
Der Fleischige Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum etwa 5 Meter hoch und beansprucht rund 4 Meter Standfläche. Er ist die am weitesten verbreitete Weißdornart Nordamerikas: Sein Areal spannt sich vom Süden Kanadas quer über den Kontinent bis nach Arizona, Missouri und Tennessee. Der lateinische Artname Crataegus succulenta spielt auf das an, was ihn für den Garten interessant macht – bei ihm sitzt spürbar mehr Fleisch um den Kern als bei den meisten Verwandten. Seine Triebe sind kräftig und mit auffallend langen Dornen besetzt, das Laub derb und glänzend dunkelgrün, im Herbst warm getönt.
Seine Blütezeit beginnt erst im Juni und dauert 4 Wochen – für einen Weißdorn spät und lang, was ihn im Blühkalender zu einem willkommenen Nachzügler macht, wenn die übrigen Arten längst verblüht sind. Die weißen Blüten stehen zu wenigen in behaarten Schirmen; ihre Staubbeutel sind blassrot getönt und legen aus der Nähe einen zarten rosigen Schimmer über das Weiß. Ab September reifen die Früchte über 3 Wochen. Sie sind kugelig, glänzend rot und erreichen 1,5 Zentimeter Durchmesser. Frisch schmecken sie mild und angenehm, mit einer Textur, die eher an eine kleine Mispel als an eine Beere erinnert; im Topf ergeben sie ein kräftig gefärbtes Gelee, dazu Mus, Saft und Kompott. Weil der Fruchtfleischanteil hoch ist, lohnt bei ihm das Passieren mehr als bei den meisten Weißdornen – aus derselben Menge Früchte kommt spürbar mehr Mus. Blüten und junge Blätter lassen sich für Tee trocknen, wie es in Europa seit Jahrhunderten mit den heimischen Arten geschieht.
Die Früchte sind für Drosseln, Amseln und Stare eine ergiebige Quelle, die sie bis in den Winter hinein abtragen und dabei die Kerne verbreiten. Das dichte Geäst mit seinen langen Dornen macht den Strauch zu einem sicheren Brutplatz: Was Gelege gefährdet, kommt dort nicht durch, und Heckenbrüter wissen das. Auch Kleinsäuger nutzen den geschützten Raum im Inneren.
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Der Fleischige Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum etwa 5 Meter hoch und beansprucht rund 4 Meter Standfläche. Er ist die am weitesten verbreitete Weißdornart Nordamerikas: Sein Areal spannt sich vom Süden Kanadas quer über den Kontinent bis nach Arizona, Missouri und Tennessee. Der lateinische Artname Crataegus succulenta spielt auf das an, was ihn für den Garten interessant macht – bei ihm sitzt spürbar mehr Fleisch um den Kern als bei den meisten Verwandten. Seine Triebe sind kräftig und mit auffallend langen Dornen besetzt, das Laub derb und glänzend dunkelgrün, im Herbst warm getönt.
Seine Blütezeit beginnt erst im Juni und dauert 4 Wochen – für einen Weißdorn spät und lang, was ihn im Blühkalender zu einem willkommenen Nachzügler macht, wenn die übrigen Arten längst verblüht sind. Die weißen Blüten stehen zu wenigen in behaarten Schirmen; ihre Staubbeutel sind blassrot getönt und legen aus der Nähe einen zarten rosigen Schimmer über das Weiß. Ab September reifen die Früchte über 3 Wochen. Sie sind kugelig, glänzend rot und erreichen 1,5 Zentimeter Durchmesser. Frisch schmecken sie mild und angenehm, mit einer Textur, die eher an eine kleine Mispel als an eine Beere erinnert; im Topf ergeben sie ein kräftig gefärbtes Gelee, dazu Mus, Saft und Kompott. Weil der Fruchtfleischanteil hoch ist, lohnt bei ihm das Passieren mehr als bei den meisten Weißdornen – aus derselben Menge Früchte kommt spürbar mehr Mus. Blüten und junge Blätter lassen sich für Tee trocknen, wie es in Europa seit Jahrhunderten mit den heimischen Arten geschieht.
Die Früchte sind für Drosseln, Amseln und Stare eine ergiebige Quelle, die sie bis in den Winter hinein abtragen und dabei die Kerne verbreiten. Das dichte Geäst mit seinen langen Dornen macht den Strauch zu einem sicheren Brutplatz: Was Gelege gefährdet, kommt dort nicht durch, und Heckenbrüter wissen das. Auch Kleinsäuger nutzen den geschützten Raum im Inneren.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Saftiger Weißdorn, Hagedorn, Heckendorn, Mehldorn

