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Beschreibung
Der Feigenkaktus 'Kurt' wächst als ausdauernde Staude auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Er gehört zu Opuntia strigil, einer Art aus Texas und Nordmexiko, und ist ein Kaktus, der im Freiland überwintert – dafür braucht er allerdings die richtige Stelle. Nicht die Kälte setzt ihm zu, sondern die Nässe: Ein Standort in voller Sonne mit scharf drainiertem, kiesigem Boden und Schutz vor Winterregen ist die Bedingung, unter der er dauerhaft draußen bleiben kann. Steht er nass, geht er ein, auch in einem milden Winter.
Von Juni an blüht er über 8 Wochen mit großen, seidig glänzenden Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten, die Kaktusfeigen, die der Gattung ihren Namen geben. Sie sind birnenförmig, färben sich zur Reife rot bis purpurn und enthalten ein süßes, saftiges Fruchtfleisch mit vielen kleinen Kernen. Beim Ernten und Schälen ist Vorsicht angebracht, denn Frucht und Triebe tragen Glochiden – winzige Widerhakenborsten, die sich in der Haut festsetzen und schwer wieder herausgehen. Mit Handschuhen und einem Messer geht es; wer die Früchte kurz abbürstet oder abflämmt, hat es leichter. Gegessen werden sie frisch ausgelöffelt oder zu Sirup, Gelee und Saft verarbeitet. Auch die fleischigen Triebe sind in Mexiko ein Gemüse, dort unter dem Namen nopales.
Die großen, offenen Blüten sind über 8 Wochen hinweg eine ergiebige Pollenquelle. Honigbienen und Wildbienen sammeln dort auffällig lange, weil das Pollenangebot dieser Blütenform reichlich und leicht zugänglich ist; manche Bienen wälzen sich regelrecht darin. Weil die Blüte in den Hochsommer fällt, ergänzt sie das Angebot in einer Zeit, in der viele Frühjahrsblüher längst durch sind.
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Der Feigenkaktus 'Kurt' wächst als ausdauernde Staude auf etwa 1 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Er gehört zu Opuntia strigil, einer Art aus Texas und Nordmexiko, und ist ein Kaktus, der im Freiland überwintert – dafür braucht er allerdings die richtige Stelle. Nicht die Kälte setzt ihm zu, sondern die Nässe: Ein Standort in voller Sonne mit scharf drainiertem, kiesigem Boden und Schutz vor Winterregen ist die Bedingung, unter der er dauerhaft draußen bleiben kann. Steht er nass, geht er ein, auch in einem milden Winter.
Von Juni an blüht er über 8 Wochen mit großen, seidig glänzenden Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten, die Kaktusfeigen, die der Gattung ihren Namen geben. Sie sind birnenförmig, färben sich zur Reife rot bis purpurn und enthalten ein süßes, saftiges Fruchtfleisch mit vielen kleinen Kernen. Beim Ernten und Schälen ist Vorsicht angebracht, denn Frucht und Triebe tragen Glochiden – winzige Widerhakenborsten, die sich in der Haut festsetzen und schwer wieder herausgehen. Mit Handschuhen und einem Messer geht es; wer die Früchte kurz abbürstet oder abflämmt, hat es leichter. Gegessen werden sie frisch ausgelöffelt oder zu Sirup, Gelee und Saft verarbeitet. Auch die fleischigen Triebe sind in Mexiko ein Gemüse, dort unter dem Namen nopales.
Die großen, offenen Blüten sind über 8 Wochen hinweg eine ergiebige Pollenquelle. Honigbienen und Wildbienen sammeln dort auffällig lange, weil das Pollenangebot dieser Blütenform reichlich und leicht zugänglich ist; manche Bienen wälzen sich regelrecht darin. Weil die Blüte in den Hochsommer fällt, ergänzt sie das Angebot in einer Zeit, in der viele Frühjahrsblüher längst durch sind.
Winterhärte
Zone 7: −17,8 bis −12,2 °C
Diese Pflanze ist frosttolerant und übersteht milde Winter sicher.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Kakteengewächse(Cactaceae)
- Gattung
- Opuntien(Opuntia)
- Art-Syn.
- Opuntie, Feigenkaktus, Kaktusfeige, Scheibenkaktus

