Eberesche Wilfrid Fox
Sorbus aria 'Wilfrid Fox'
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Beschreibung
Die Eberesche 'Wilfrid Fox' ist ein mittelhoher Baum von etwa 8 Metern Höhe bei rund 4 Metern Standfläche, mit dicht geschlossener, aufrecht kegelförmiger Krone. Sie ist eine Kreuzung aus der Mehlbeere (Sorbus aria) und der Himalaja-Mehlbeere (Sorbus cuspidata) und wurde von Harold Hillier nach Dr. Wilfrid Fox benannt, dem Gründer des Winkworth Arboretum in Surrey. Fox war Arzt und Gehölzkenner mit einer Vorliebe für diese Gattung; 1943 pflanzte er dort über 50 Sorbus-Arten auf einen Hang, der seither Sorbus Hill heißt. Die Blätter sind derb und oval, oberseits dunkelgrün, unterseits dicht weißfilzig – dreht der Wind sie um, wechselt der ganze Baum die Farbe. Im Herbst färben sie sich warm.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten in breiten, filzig behaarten Trugdolden. Ab September reifen die Früchte über 4 Wochen und ziehen sich damit bis in den Oktober. Es sind apfelförmige Scheinfrüchte von gut 1 Zentimeter Größe, orange bis korallenrot, und sie unterscheiden sich in einem Punkt grundlegend von den Vogelbeeren: Ihnen fehlt der Bitterstoff, der die Ebereschenfrucht zusammenziehend macht. Frisch vom Baum sind sie dennoch mehlig und fade – erst der Frost macht sie weich und süß. Wer bis dahin wartet, bekommt eine Frucht, die sich zu Kompott einkochen lässt; gemischt mit säurereichem Obst wie Hagebutte, Berberitze, Kornelkirsche oder Roter Johannisbeere ergibt sie Gelee, Konfitüre, Mus und Saft. Trocknen lässt sie sich ebenfalls, und in einigen Gegenden Europas wurden aus den Früchten der Mehlbeere seit jeher Essig und Wein gewonnen.
Die weit geöffneten, filzigen Blütendolden sind im Mai bei Schwebfliegen und Käfern besonders beliebt, die an flachen Blüten leichter ans Ziel kommen als an tiefen Röhren. Die orangeroten Früchte hängen bis in den Winter und versorgen Drosseln, Amseln und Wacholderdrosseln. Die dichte, geschlossene Krone hält Wind ab und gibt Vögeln zugleich gedeckten Raum.
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Die Eberesche 'Wilfrid Fox' ist ein mittelhoher Baum von etwa 8 Metern Höhe bei rund 4 Metern Standfläche, mit dicht geschlossener, aufrecht kegelförmiger Krone. Sie ist eine Kreuzung aus der Mehlbeere (Sorbus aria) und der Himalaja-Mehlbeere (Sorbus cuspidata) und wurde von Harold Hillier nach Dr. Wilfrid Fox benannt, dem Gründer des Winkworth Arboretum in Surrey. Fox war Arzt und Gehölzkenner mit einer Vorliebe für diese Gattung; 1943 pflanzte er dort über 50 Sorbus-Arten auf einen Hang, der seither Sorbus Hill heißt. Die Blätter sind derb und oval, oberseits dunkelgrün, unterseits dicht weißfilzig – dreht der Wind sie um, wechselt der ganze Baum die Farbe. Im Herbst färben sie sich warm.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten in breiten, filzig behaarten Trugdolden. Ab September reifen die Früchte über 4 Wochen und ziehen sich damit bis in den Oktober. Es sind apfelförmige Scheinfrüchte von gut 1 Zentimeter Größe, orange bis korallenrot, und sie unterscheiden sich in einem Punkt grundlegend von den Vogelbeeren: Ihnen fehlt der Bitterstoff, der die Ebereschenfrucht zusammenziehend macht. Frisch vom Baum sind sie dennoch mehlig und fade – erst der Frost macht sie weich und süß. Wer bis dahin wartet, bekommt eine Frucht, die sich zu Kompott einkochen lässt; gemischt mit säurereichem Obst wie Hagebutte, Berberitze, Kornelkirsche oder Roter Johannisbeere ergibt sie Gelee, Konfitüre, Mus und Saft. Trocknen lässt sie sich ebenfalls, und in einigen Gegenden Europas wurden aus den Früchten der Mehlbeere seit jeher Essig und Wein gewonnen.
Die weit geöffneten, filzigen Blütendolden sind im Mai bei Schwebfliegen und Käfern besonders beliebt, die an flachen Blüten leichter ans Ziel kommen als an tiefen Röhren. Die orangeroten Früchte hängen bis in den Winter und versorgen Drosseln, Amseln und Wacholderdrosseln. Die dichte, geschlossene Krone hält Wind ab und gibt Vögeln zugleich gedeckten Raum.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Mehlbeeren(Sorbus)
- Art-Syn.
- Silberbaum
- Sorten-Syn.
- Wilfred Fox

