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Beschreibung
Die Eberesche 'Emiel' ist ein mittelhoher Baum von etwa 9 Metern Höhe, dessen Zweige in weiten Bögen überhängen und eine rundliche, locker gebaute Krone bilden. Sie wurde um das Jahr 2000 von Dirk Benoit in der belgischen Baumschule Pavia ausgelesen und trägt den Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society. Die Art (Sorbus folgneri) stammt aus China und läuft dort unter dem Namen Chinesische Mehlbeere – ihre Blätter sind eben nicht gefiedert wie bei den heimischen Ebereschen, sondern ganzrandig, schmal oval und an beiden Enden zugespitzt. Beim Austrieb sind sie ebenso filzig behaart wie die jungen Triebe, später wird die Oberseite glänzend dunkelgrün, während die Unterseite weißfilzig bleibt.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten, jede kaum einen Zentimeter groß, aber zu Hunderten in flachen Trugdolden von gut 10 Zentimetern Breite versammelt; sie duften fein und tragen den Duft weit. Danach steht der Baum lange unauffällig, bis der Herbst gleich zweimal auftritt. Zuerst färbt sich das Laub in ein tiefes Orangerot, das durch den weißfilzigen Blattgrund von innen heraus zu leuchten scheint. Dann, ab September, reifen die kleinen Früchte in kräftigem Rot heran – und hier zeigt sich, warum diese Auslese ausgewählt wurde: Bei den meisten Formen der Art verblassen die Früchte im Verlauf des Herbstes ins Weißliche, bei 'Emiel' bleiben sie rot, und zwar bis tief in den Winter hinein. Wenn das Laub gefallen ist, hängen die Fruchtdolden noch wochenlang an den kahlen, überhängenden Zweigen. Als Fruchtgehölz für die Küche ist diese Sorte nicht gedacht; ihr Wert liegt im Bild, das sie von Mai bis in den Winter abgibt.
Die duftenden Maiblüten sind flach gebaut und weit geöffnet, sodass auch kurzrüsselige Bienen und Hummeln ohne Mühe an Nektar und Pollen kommen. Die roten Früchte hängen bis in den Winter und sind dann für Drosseln, Amseln und Wacholderdrosseln eine der letzten Quellen, die noch etwas hergeben – gerade weil sie nicht schon im Oktober abgeräumt werden wie die weicheren Beeren anderer Gehölze.
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Die Eberesche 'Emiel' ist ein mittelhoher Baum von etwa 9 Metern Höhe, dessen Zweige in weiten Bögen überhängen und eine rundliche, locker gebaute Krone bilden. Sie wurde um das Jahr 2000 von Dirk Benoit in der belgischen Baumschule Pavia ausgelesen und trägt den Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society. Die Art (Sorbus folgneri) stammt aus China und läuft dort unter dem Namen Chinesische Mehlbeere – ihre Blätter sind eben nicht gefiedert wie bei den heimischen Ebereschen, sondern ganzrandig, schmal oval und an beiden Enden zugespitzt. Beim Austrieb sind sie ebenso filzig behaart wie die jungen Triebe, später wird die Oberseite glänzend dunkelgrün, während die Unterseite weißfilzig bleibt.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten, jede kaum einen Zentimeter groß, aber zu Hunderten in flachen Trugdolden von gut 10 Zentimetern Breite versammelt; sie duften fein und tragen den Duft weit. Danach steht der Baum lange unauffällig, bis der Herbst gleich zweimal auftritt. Zuerst färbt sich das Laub in ein tiefes Orangerot, das durch den weißfilzigen Blattgrund von innen heraus zu leuchten scheint. Dann, ab September, reifen die kleinen Früchte in kräftigem Rot heran – und hier zeigt sich, warum diese Auslese ausgewählt wurde: Bei den meisten Formen der Art verblassen die Früchte im Verlauf des Herbstes ins Weißliche, bei 'Emiel' bleiben sie rot, und zwar bis tief in den Winter hinein. Wenn das Laub gefallen ist, hängen die Fruchtdolden noch wochenlang an den kahlen, überhängenden Zweigen. Als Fruchtgehölz für die Küche ist diese Sorte nicht gedacht; ihr Wert liegt im Bild, das sie von Mai bis in den Winter abgibt.
Die duftenden Maiblüten sind flach gebaut und weit geöffnet, sodass auch kurzrüsselige Bienen und Hummeln ohne Mühe an Nektar und Pollen kommen. Die roten Früchte hängen bis in den Winter und sind dann für Drosseln, Amseln und Wacholderdrosseln eine der letzten Quellen, die noch etwas hergeben – gerade weil sie nicht schon im Oktober abgeräumt werden wie die weicheren Beeren anderer Gehölze.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Mehlbeeren(Sorbus)
- Art-Syn.
- Chinesische Mehlbeere

