Drachenblut-Pflaume Sangue di drago
Prunus domestica 'Sangue di drago'
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Beschreibung
Die Drachenblut-Pflaume 'Sangue di drago' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Ihr Name kommt aus Italien und meint, was beim Aufschneiden zu sehen ist: sangue di drago heißt Drachenblut. Die Sorte ist alt und ihre Herkunft nicht mehr sicher zu klären; man rechnet sie dem Formenkreis der ostasiatischen Pflaumen zu, die seit Langem auch am Mittelmeer angebaut werden. Sie befruchtet sich nicht selbst und braucht einen zweiten Pflaumenbaum in der Nähe.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. Ab Juli lassen sich die Früchte über 3 Wochen ernten, in Italien meist gegen Ende des Monats. Sie sind groß und kugelrund, die Schale dick und rotviolett bis fast schwarz. Der eigentliche Auftritt kommt beim Aufschneiden: Das Fleisch ist durchgehend rot, mittelfest, süß und wenig säurebetont. Wer daraus Konfitüre oder Kompott macht, bekommt eine Farbe, die keine andere Pflaume liefert, und auch der Saft bleibt rot statt bernsteinfarben. Frisch gegessen ist sie mild – ihr fehlt die Säurespitze der Zwetschgen, was sie bei Kindern beliebt macht. Die dicke Schale hat dabei einen praktischen Vorzug: Die Früchte lassen sich gut transportieren und halten sich nach der Ernte länger als dünnschalige Sorten. Für Kuchen eignen sie sich ebenso, wobei der Teig die Farbe annimmt.
Die Aprilblüte über 3 Wochen liefert Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen Nektar und Pollen zugleich, und zwar in einer Zeit, in der das Angebot noch schmal ist. Weil die Sorte auf Fremdbefruchtung angewiesen ist, arbeiten die Insekten hier unmittelbar an der Ernte mit. Herabgefallene Früchte ziehen im Spätsommer Wespen, Schwebfliegen und Falter an.
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Die Drachenblut-Pflaume 'Sangue di drago' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Ihr Name kommt aus Italien und meint, was beim Aufschneiden zu sehen ist: sangue di drago heißt Drachenblut. Die Sorte ist alt und ihre Herkunft nicht mehr sicher zu klären; man rechnet sie dem Formenkreis der ostasiatischen Pflaumen zu, die seit Langem auch am Mittelmeer angebaut werden. Sie befruchtet sich nicht selbst und braucht einen zweiten Pflaumenbaum in der Nähe.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. Ab Juli lassen sich die Früchte über 3 Wochen ernten, in Italien meist gegen Ende des Monats. Sie sind groß und kugelrund, die Schale dick und rotviolett bis fast schwarz. Der eigentliche Auftritt kommt beim Aufschneiden: Das Fleisch ist durchgehend rot, mittelfest, süß und wenig säurebetont. Wer daraus Konfitüre oder Kompott macht, bekommt eine Farbe, die keine andere Pflaume liefert, und auch der Saft bleibt rot statt bernsteinfarben. Frisch gegessen ist sie mild – ihr fehlt die Säurespitze der Zwetschgen, was sie bei Kindern beliebt macht. Die dicke Schale hat dabei einen praktischen Vorzug: Die Früchte lassen sich gut transportieren und halten sich nach der Ernte länger als dünnschalige Sorten. Für Kuchen eignen sie sich ebenso, wobei der Teig die Farbe annimmt.
Die Aprilblüte über 3 Wochen liefert Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen Nektar und Pollen zugleich, und zwar in einer Zeit, in der das Angebot noch schmal ist. Weil die Sorte auf Fremdbefruchtung angewiesen ist, arbeiten die Insekten hier unmittelbar an der Ernte mit. Herabgefallene Früchte ziehen im Spätsommer Wespen, Schwebfliegen und Falter an.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Steinobstgewächse(Prunus)
- Art-Syn.
- Pflaume, Zwetschge, Zwetschke, Zwetsche, Quetsche, Kulturpflaume, Eigentliche Krieche, Haferpflaume, Kriechenpflaume, Kultur-Pflaume, Mirabelle, Pflaumenbaum, Reineclaude, Reneklode, Rundpflaumen, Zwetschgenbaum

