Butternuss Kenworthy
Juglans cinerea 'Kenworthy'
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Beschreibung
Die Butternuss 'Kenworthy' wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Ausgelesen wurde sie auf dem Land der Iroquois Conservation Authority nahe Ottawa – dort, wo die Butternuss an der Nordgrenze ihres Verbreitungsgebiets seit jeher die härtesten Winter besteht. Aus solchen Beständen stammen die Sorten, die sich leichter öffnen lassen als die hartschalige Wildform, und 'Kenworthy' gehört zu den rundfrüchtigeren unter ihnen. Geprüft wurde die Sorte zudem auf ihre Widerstandskraft gegen den Butternusskrebs – gesunde Auslesen wie diese sichern den Fortbestand einer nordamerikanischen Baumart, deren Wildbestände schrumpfen.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten. Männliche und weibliche Blüten sitzen am selben Baum, reifen aber selten gleichzeitig – ein zweiter Baum in der Nähe sichert deshalb den Ertrag, und dafür taugt auch eine Herznuss. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten. Hier liegt die Stärke der Sorte: Ihre Nüsse sind rundlicher als die der Wildform und lassen sich deutlich leichter öffnen – bei einer Art, deren wilde Bäume ihre Nuss erst nach einem kräftigen Schlag freigeben, ist das der eigentliche Fortschritt. Der Kern ist mittelgroß bis groß und schmeckt arttypisch: ölreich, süß, ausgeprägt butterartig. Bis zur ersten Ernte braucht ein Sämling 5 bis 8 Jahre; wer nicht so lange warten will, kauft genau deshalb einen veredelten Baum. Verwendet werden die Kerne frisch, geröstet, im Gebäck und in Süßspeisen, und wie bei der Art lässt sich aus unreif geernteten Nüssen ein Einlegegut wie aus grünen Walnüssen machen.
Wie die Wildform ist 'Kenworthy' ein Baum für Vögel und Nager: Eichelhäher und Eichhörnchen verbreiten die Nüsse und vergessen einen Teil ihrer Verstecke. Die breit ausladende, lichte Krone beschattet, ohne zu verdunkeln – unter ihr hält sich eine Krautschicht. Und als geprüft widerstandsfähige Auslese trägt die Sorte dazu bei, dass die Butternuss als Art in Kultur weiterlebt.
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Die Butternuss 'Kenworthy' wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Ausgelesen wurde sie auf dem Land der Iroquois Conservation Authority nahe Ottawa – dort, wo die Butternuss an der Nordgrenze ihres Verbreitungsgebiets seit jeher die härtesten Winter besteht. Aus solchen Beständen stammen die Sorten, die sich leichter öffnen lassen als die hartschalige Wildform, und 'Kenworthy' gehört zu den rundfrüchtigeren unter ihnen. Geprüft wurde die Sorte zudem auf ihre Widerstandskraft gegen den Butternusskrebs – gesunde Auslesen wie diese sichern den Fortbestand einer nordamerikanischen Baumart, deren Wildbestände schrumpfen.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten. Männliche und weibliche Blüten sitzen am selben Baum, reifen aber selten gleichzeitig – ein zweiter Baum in der Nähe sichert deshalb den Ertrag, und dafür taugt auch eine Herznuss. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten. Hier liegt die Stärke der Sorte: Ihre Nüsse sind rundlicher als die der Wildform und lassen sich deutlich leichter öffnen – bei einer Art, deren wilde Bäume ihre Nuss erst nach einem kräftigen Schlag freigeben, ist das der eigentliche Fortschritt. Der Kern ist mittelgroß bis groß und schmeckt arttypisch: ölreich, süß, ausgeprägt butterartig. Bis zur ersten Ernte braucht ein Sämling 5 bis 8 Jahre; wer nicht so lange warten will, kauft genau deshalb einen veredelten Baum. Verwendet werden die Kerne frisch, geröstet, im Gebäck und in Süßspeisen, und wie bei der Art lässt sich aus unreif geernteten Nüssen ein Einlegegut wie aus grünen Walnüssen machen.
Wie die Wildform ist 'Kenworthy' ein Baum für Vögel und Nager: Eichelhäher und Eichhörnchen verbreiten die Nüsse und vergessen einen Teil ihrer Verstecke. Die breit ausladende, lichte Krone beschattet, ohne zu verdunkeln – unter ihr hält sich eine Krautschicht. Und als geprüft widerstandsfähige Auslese trägt die Sorte dazu bei, dass die Butternuss als Art in Kultur weiterlebt.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Walnüsse(Juglans)
- Art-Syn.
- Weiße Walnuss, Butter-Walnuss, Butternußbaum, Amerikanische Butternuss, Graunuss, Ölnuss

