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Beschreibung
Die Butternuss wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem östlichen Nordamerika und reicht dort bis weit nach Kanada hinauf; Temperaturen bis −40 Grad übersteht sie. Im Deutschen heißt sie auch Graunuss oder Ölnuss. Im Wuchs bleibt sie offener als ihre Verwandtschaft: eine breit ausladende Krone mit fast waagerecht stehenden Ästen. Ein Griff genügt zur Bestimmung – Triebe, Blattstiele, Knospen und Fruchthüllen sind mit feinen Härchen besetzt, die eine klebrige Substanz absondern, und die bis 60 Zentimeter langen Blätter duften beim Zerreiben aromatisch. Wer sichergehen will, schneidet einen Zweig auf: Das gekammerte Mark trennt alle Walnüsse von den Hickorys. Lange lebt sie nicht: 80 bis 90 Jahre, deutlich weniger als die meisten Walnüsse.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten; männliche Kätzchen und weibliche Blüten sitzen am selben Baum, reifen aber selten gleichzeitig, weshalb ein einzelner Baum wenig trägt. Ein zweiter in der Nähe hebt den Ertrag deutlich, und dafür taugt auch eine Herznuss – sie blüht zur gleichen Zeit und kreuzt sich mit der Butternuss. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten; sie hängen in kleinen Trauben und stecken in einer klebrigen, behaarten Hülle. Wie schwer sie aufgehen, hängt vom Baum ab: Wildbäume geben ihre Nuss erst nach einem kräftigen Schlag frei, während die ausgelesenen Sorten dünnere Schalen haben und sich ordentlich knacken lassen. Der Kern macht rund 20 Prozent des Nussgewichts aus, ist cremeweiß, sehr ölreich und schmeckt süß und ausgeprägt butterartig – daher der Name. Er wird frisch gegessen, geröstet oder gesalzen und ist vor allem in Gebäck und Süßwaren zu Hause; in Neuengland gehört er zusammen mit Ahornzucker in ein traditionelles Konfekt. Nicht jede Nuss muss reif werden: Unreif geerntet, solange sich eine Nadel noch durchstechen lässt, wird sie eingelegt wie eine grüne Walnuss – und der Baum selbst gibt einen Saft, der eingekocht einen Sirup ergibt.
Ökologisch ist die Butternuss ein Baum für Vögel und Nager: Eichelhäher und Eichhörnchen tragen die schweren Nüsse fort und vergraben sie einzeln – vergessene Verstecke werden zu neuen Bäumen. Die lichte Krone lässt viel Sonne durch, sodass unter ihr eine Krautschicht wächst, wo dichtere Baumarten kahlen Boden hinterlassen. Wie alle Walnussgewächse gibt sie über Wurzeln und Laub Juglon an den Boden ab; wer unter ihr pflanzt, wählt Arten, die damit zurechtkommen.
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Die Butternuss wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem östlichen Nordamerika und reicht dort bis weit nach Kanada hinauf; Temperaturen bis −40 Grad übersteht sie. Im Deutschen heißt sie auch Graunuss oder Ölnuss. Im Wuchs bleibt sie offener als ihre Verwandtschaft: eine breit ausladende Krone mit fast waagerecht stehenden Ästen. Ein Griff genügt zur Bestimmung – Triebe, Blattstiele, Knospen und Fruchthüllen sind mit feinen Härchen besetzt, die eine klebrige Substanz absondern, und die bis 60 Zentimeter langen Blätter duften beim Zerreiben aromatisch. Wer sichergehen will, schneidet einen Zweig auf: Das gekammerte Mark trennt alle Walnüsse von den Hickorys. Lange lebt sie nicht: 80 bis 90 Jahre, deutlich weniger als die meisten Walnüsse.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten; männliche Kätzchen und weibliche Blüten sitzen am selben Baum, reifen aber selten gleichzeitig, weshalb ein einzelner Baum wenig trägt. Ein zweiter in der Nähe hebt den Ertrag deutlich, und dafür taugt auch eine Herznuss – sie blüht zur gleichen Zeit und kreuzt sich mit der Butternuss. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten; sie hängen in kleinen Trauben und stecken in einer klebrigen, behaarten Hülle. Wie schwer sie aufgehen, hängt vom Baum ab: Wildbäume geben ihre Nuss erst nach einem kräftigen Schlag frei, während die ausgelesenen Sorten dünnere Schalen haben und sich ordentlich knacken lassen. Der Kern macht rund 20 Prozent des Nussgewichts aus, ist cremeweiß, sehr ölreich und schmeckt süß und ausgeprägt butterartig – daher der Name. Er wird frisch gegessen, geröstet oder gesalzen und ist vor allem in Gebäck und Süßwaren zu Hause; in Neuengland gehört er zusammen mit Ahornzucker in ein traditionelles Konfekt. Nicht jede Nuss muss reif werden: Unreif geerntet, solange sich eine Nadel noch durchstechen lässt, wird sie eingelegt wie eine grüne Walnuss – und der Baum selbst gibt einen Saft, der eingekocht einen Sirup ergibt.
Ökologisch ist die Butternuss ein Baum für Vögel und Nager: Eichelhäher und Eichhörnchen tragen die schweren Nüsse fort und vergraben sie einzeln – vergessene Verstecke werden zu neuen Bäumen. Die lichte Krone lässt viel Sonne durch, sodass unter ihr eine Krautschicht wächst, wo dichtere Baumarten kahlen Boden hinterlassen. Wie alle Walnussgewächse gibt sie über Wurzeln und Laub Juglon an den Boden ab; wer unter ihr pflanzt, wählt Arten, die damit zurechtkommen.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Walnüsse(Juglans)
- Art-Syn.
- Weiße Walnuss, Butter-Walnuss, Butternußbaum, Graunuss, Ölnuss

