Butipflaume — Prunus domestica 'Buti'
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Butipflaume

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Prunus domestica 'Buti'

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Beschreibung

Die Butipflaume wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie gehört zu den Pflaumen (Prunus domestica) und fällt vor allem dadurch auf, wie sie trägt: Die Früchte sitzen in dichten Büscheln an überwiegend zweijährigen Trieben, nicht einzeln über die Krone verteilt. Sie braucht einen zweiten Pflaumenbaum in der Nähe, der sie befruchtet, und einen regelmäßigen Schnitt, damit die Krone licht bleibt und die Büschel Sonne bekommen.

Im April öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. Ab August lassen sich die Früchte über 4 Wochen ernten – eine lange Zeit, die sich aus dem büschelweisen Ansatz erklärt: Es reift nicht alles auf einmal, man geht mehrmals durch den Baum. Die Pflaumen sind groß und rundlich, gelborange gefärbt und zur Sonnenseite hin kräftig karminrot überlaufen. Das Fleisch ist hell cremegelb und so saftig, dass man beim ersten Biss aufpassen muss; im Geschmack ist es süß und deutlich würzig, mehr nach Gewürz als nach reiner Süße. Voll ausgereift kommt das am besten heraus, und weil die Ernte sich über Wochen zieht, lässt sich das leicht abwarten. In der Küche sind die Früchte vielseitig: Kompott, Konfitüre und Mus gelingen ebenso wie Kuchenbelag, und die Größe der Früchte macht das Entsteinen zu einer kurzen Arbeit.

Die Aprilblüte zieht sich über 3 Wochen und ist damit eine ausdauernde Nektar- und Pollenquelle im Frühjahr. Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen nehmen sie gleichermaßen an, und weil die Blüten in Büscheln stehen, findet ein Insekt viele davon auf engem Raum, ohne weit fliegen zu müssen. Fällt im Spätsommer Obst zu Boden, sammeln sich daran Wespen, Schwebfliegen und Falter.

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Winterhärte

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−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
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Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C

Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Kleinbaum
Höhe
6.0 m
Breite
4.0 m
Wurzelsystem
Herzwurzler

Standort & Boden

Standort
sonnig, halbschattig
Wasserbedarf
mittel
Stellung
Solitär, Gruppe
Bodenart
Sand, Lehm, Ton, durchlässig, humos auch auf mageren Böden
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass
pH
kalkhaltig

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Bienenweide Vogelnährgehölz Frühblüher

Verwendung

Früchte Direktverzehr Verarbeitung

Besonderheiten

Rarität

Phänologie und Vermehrung

Blüte3 Wo
Ernte4 Wo
MrzAprMaiJunJulAugSep

Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen

Pflege

Schnittbedarf
mittel
Resilienzen
Winterfrost
Schutz
Mulchen

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Rosengewächse(Rosaceae)
Gattung
Steinobstgewächse(Prunus)
Art-Syn.
Pflaume, Zwetschge, Zwetschke, Zwetsche, Quetsche, Kulturpflaume, Eigentliche Krieche, Haferpflaume, Kriechenpflaume, Kultur-Pflaume, Mirabelle, Pflaumenbaum, Reineclaude, Reneklode, Rundpflaumen, Zwetschgenbaum