Birne Gräfin von Paris
Pyrus communis 'Gräfin von Paris'
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Beschreibung
Die Birne 'Gräfin von Paris' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie stammt aus Frankreich, wo sie 1889 erstmals beschrieben wurde und bis heute Comtesse de Paris heißt. Der Baum beginnt früh zu tragen und trägt dann regelmäßig und reich – so reich, dass er auf gute, nährstoffreiche Böden gehört, damit die Früchte ihre Größe erreichen. Als Bestäuber für andere Birnen ist er brauchbar, denn er blüht früh und gibt reichlich Pollen ab.
Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten. Ab Oktober lassen sich die Früchte über 2 Wochen ernten, und spät soll geerntet werden: Diese Birne wird am Baum nicht weich, sie reift im Lager nach. Die Früchte sind länglich birnenförmig und ziemlich groß, die Schale derb und weißlichgrün, an warmen Plätzen mehr gelblich, um Kelch und Stiel immer berostet. Aus einer guten Lage ist das Fleisch schmelzend, saftig und süß mit feiner Würze – aus einer schlechten bleibt es fest und die Berostung nimmt zu, weshalb diese Sorte einen geschützten Platz verlangt und an einer Süd- oder Ostwand am besten steht. Gelagert hält sie bis Ende Januar, kühl bis in den März hinein. Das ist ihr eigentlicher Wert: eine Tafelbirne für die Monate, in denen es keine frischen mehr gibt.
Die Aprilblüte kommt früh und ist reich; Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen finden dort Nektar und Pollen zu einer Zeit, in der das Angebot noch schmal ist. Weil der Baum viel Pollen abgibt, versorgt er auch die Nachbarbäume. Fallobst im Herbst nehmen Amseln, Drosseln, Stare, Igel und Insekten an. Ein alt werdender Birnbaum entwickelt Höhlen und Rindenspalten, in denen Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse Quartier finden.
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Die Birne 'Gräfin von Paris' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie stammt aus Frankreich, wo sie 1889 erstmals beschrieben wurde und bis heute Comtesse de Paris heißt. Der Baum beginnt früh zu tragen und trägt dann regelmäßig und reich – so reich, dass er auf gute, nährstoffreiche Böden gehört, damit die Früchte ihre Größe erreichen. Als Bestäuber für andere Birnen ist er brauchbar, denn er blüht früh und gibt reichlich Pollen ab.
Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißen Blüten. Ab Oktober lassen sich die Früchte über 2 Wochen ernten, und spät soll geerntet werden: Diese Birne wird am Baum nicht weich, sie reift im Lager nach. Die Früchte sind länglich birnenförmig und ziemlich groß, die Schale derb und weißlichgrün, an warmen Plätzen mehr gelblich, um Kelch und Stiel immer berostet. Aus einer guten Lage ist das Fleisch schmelzend, saftig und süß mit feiner Würze – aus einer schlechten bleibt es fest und die Berostung nimmt zu, weshalb diese Sorte einen geschützten Platz verlangt und an einer Süd- oder Ostwand am besten steht. Gelagert hält sie bis Ende Januar, kühl bis in den März hinein. Das ist ihr eigentlicher Wert: eine Tafelbirne für die Monate, in denen es keine frischen mehr gibt.
Die Aprilblüte kommt früh und ist reich; Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen finden dort Nektar und Pollen zu einer Zeit, in der das Angebot noch schmal ist. Weil der Baum viel Pollen abgibt, versorgt er auch die Nachbarbäume. Fallobst im Herbst nehmen Amseln, Drosseln, Stare, Igel und Insekten an. Ein alt werdender Birnbaum entwickelt Höhlen und Rindenspalten, in denen Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse Quartier finden.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Birnen(Pyrus)
- Art-Syn.
- Birnbaum, Birne, Birnenbaum, Gartenbirnbaum, Kultur-Birnbaum, Kultur-Birne
- Sorten-Syn.
- Gräfin Paris, Comtesse de Paris, Gräfin von Dreux

