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Beschreibung
Die Atlas-Zeder wächst als Großbaum auf etwa 25 Meter heran und braucht rund 10 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem Atlasgebirge in Marokko und Algerien, wo sie in Höhenlagen zwischen 1.500 und 2.500 Metern geschlossene Wälder bildet. Diese Bestände sind stark zurückgegangen, weshalb die Art als gefährdet gilt. Ihre Nadeln sitzen in Büscheln an Kurztrieben und sind je nach Herkunft graugrün bis deutlich blau bereift; die Äste steigen schräg auf und geben dem Baum im Alter eine breite, etagenartig geschichtete Krone.
Im September öffnen sich über 4 Wochen die Blütenstände – für ein Nadelgehölz ein ungewohnter Zeitpunkt, denn die meisten stäuben im Frühjahr. Die männlichen Zapfen stehen aufrecht auf den Zweigen und geben dann so viel Pollen ab, dass er bei Wind als gelbe Wolke sichtbar wird. Die weiblichen Zapfen brauchen 2 Jahre bis zur Reife, stehen ebenfalls aufrecht und fallen nicht als Ganzes ab: Sie zerfallen am Baum, Schuppe für Schuppe, bis nur die Spindel stehen bleibt. Wer Zedernzapfen sammeln will, sucht deshalb vergeblich am Boden. Das Holz ist hellbraun, dauerhaft und stark duftend; im Mittelmeerraum wurde es seit der Antike für Bauten, Truhen und Schiffe verwendet, weil sein Geruch Insekten fernhält. Essbar ist an diesem Baum nichts.
Als immergrüner Großbaum bietet die Atlas-Zeder ganzjährig Deckung, und das ist ihr wesentlicher Beitrag: In den dichten Nadelbüscheln und den waagerecht ausladenden Ästen nisten Vögel geschützt vor Sicht und Wetter. Ältere Bäume entwickeln in der rissigen Borke Spalten, in denen Insekten überwintern und die Baumläufer und Kleiber absuchen. Der Kronenschatten ist dicht, sodass sich unter der Zeder ein eigener, kühler Bereich ausbildet.
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Die Atlas-Zeder wächst als Großbaum auf etwa 25 Meter heran und braucht rund 10 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem Atlasgebirge in Marokko und Algerien, wo sie in Höhenlagen zwischen 1.500 und 2.500 Metern geschlossene Wälder bildet. Diese Bestände sind stark zurückgegangen, weshalb die Art als gefährdet gilt. Ihre Nadeln sitzen in Büscheln an Kurztrieben und sind je nach Herkunft graugrün bis deutlich blau bereift; die Äste steigen schräg auf und geben dem Baum im Alter eine breite, etagenartig geschichtete Krone.
Im September öffnen sich über 4 Wochen die Blütenstände – für ein Nadelgehölz ein ungewohnter Zeitpunkt, denn die meisten stäuben im Frühjahr. Die männlichen Zapfen stehen aufrecht auf den Zweigen und geben dann so viel Pollen ab, dass er bei Wind als gelbe Wolke sichtbar wird. Die weiblichen Zapfen brauchen 2 Jahre bis zur Reife, stehen ebenfalls aufrecht und fallen nicht als Ganzes ab: Sie zerfallen am Baum, Schuppe für Schuppe, bis nur die Spindel stehen bleibt. Wer Zedernzapfen sammeln will, sucht deshalb vergeblich am Boden. Das Holz ist hellbraun, dauerhaft und stark duftend; im Mittelmeerraum wurde es seit der Antike für Bauten, Truhen und Schiffe verwendet, weil sein Geruch Insekten fernhält. Essbar ist an diesem Baum nichts.
Als immergrüner Großbaum bietet die Atlas-Zeder ganzjährig Deckung, und das ist ihr wesentlicher Beitrag: In den dichten Nadelbüscheln und den waagerecht ausladenden Ästen nisten Vögel geschützt vor Sicht und Wetter. Ältere Bäume entwickeln in der rissigen Borke Spalten, in denen Insekten überwintern und die Baumläufer und Kleiber absuchen. Der Kronenschatten ist dicht, sodass sich unter der Zeder ein eigener, kühler Bereich ausbildet.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Kieferngewächse(Pinaceae)
- Gattung
- Zedern(Cedrus)
- Art-Syn.
- Atlaszeder

