Apfelquitte Krymsk
Cydonia oblonga 'Krymsk'
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Beschreibung
Die Apfelquitte 'Krymsk' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum etwa 6 Meter hoch und braucht rund 3 Meter Standfläche; ihre Zweige sind sparrig und leicht überhängend. Im Handel läuft sie auch als 'Aromatnaja'. Sie stammt von der Krim und gehört zu einer kleinen Gruppe von Quitten, deren Früchte weich genug werden, um sie wie Äpfel roh zu essen – bei einer Obstart, die sonst in den Kochtopf gehört, ist das ihr eigentlicher Reiz. Die Wildform der Quitte (Cydonia oblonga) hat ihre Heimat im Kaukasus und in Nordpersien und reicht bis nach Zentralasien, wo sie noch auf 1.000 bis 1.200 Metern Höhe wächst. Die Blätter sind oberseits mattgrün, unterseits filzig weiß; im Wind sieht ein Quittenbaum dadurch aus, als wechsle er die Farbe.
Im Mai erscheinen über 4 Wochen die großen, schalenförmigen Blüten, blassrosa bis weiß und einzeln an den Triebenden stehend. Sie gehören zu den schönsten Obstblüten und öffnen sich spät genug, um Spätfrösten meist zu entgehen. Ab Oktober reifen die Früchte über 3 Wochen. Sie sind groß, apfelförmig, goldgelb und von einem feinen Flaum überzogen, der sich vor der Verwendung abreiben lässt; die Schale ist dünner als bei den meisten Quitten, das Fleisch mittelfest und süß-säuerlich. Der Duft einer reifen Frucht füllt einen ganzen Raum, weshalb Quitten früher schalenweise in Wohnräume gelegt wurden. 'Krymsk' lässt sich vollreif roh essen, entfaltet ihr Aroma aber wie alle Quitten am vollsten beim Kochen – als Gelee, Mus, Kompott, Likör oder Quittenbrot. Geerntet wird vor den ersten anhaltenden Frösten. In der Antike galt die Quitte als Frucht der Liebe und trug Beinamen wie goldener Apfel oder Apfel der Aphrodite; Plutarch berichtet, dass Brautleute vor der Hochzeit gemeinsam eine Quitte aßen.
Die großen, offenen Blüten sind für Bienen und Hummeln gut zugänglich und liefern im Mai Nektar und Pollen. Die Früchte bleiben oft bis in den Spätherbst hängen und werden dann von Amseln und Drosseln angenommen. Der dichte, sparrige Wuchs gibt Singvögeln Deckung.
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Die Apfelquitte 'Krymsk' wächst als Großstrauch oder Kleinbaum etwa 6 Meter hoch und braucht rund 3 Meter Standfläche; ihre Zweige sind sparrig und leicht überhängend. Im Handel läuft sie auch als 'Aromatnaja'. Sie stammt von der Krim und gehört zu einer kleinen Gruppe von Quitten, deren Früchte weich genug werden, um sie wie Äpfel roh zu essen – bei einer Obstart, die sonst in den Kochtopf gehört, ist das ihr eigentlicher Reiz. Die Wildform der Quitte (Cydonia oblonga) hat ihre Heimat im Kaukasus und in Nordpersien und reicht bis nach Zentralasien, wo sie noch auf 1.000 bis 1.200 Metern Höhe wächst. Die Blätter sind oberseits mattgrün, unterseits filzig weiß; im Wind sieht ein Quittenbaum dadurch aus, als wechsle er die Farbe.
Im Mai erscheinen über 4 Wochen die großen, schalenförmigen Blüten, blassrosa bis weiß und einzeln an den Triebenden stehend. Sie gehören zu den schönsten Obstblüten und öffnen sich spät genug, um Spätfrösten meist zu entgehen. Ab Oktober reifen die Früchte über 3 Wochen. Sie sind groß, apfelförmig, goldgelb und von einem feinen Flaum überzogen, der sich vor der Verwendung abreiben lässt; die Schale ist dünner als bei den meisten Quitten, das Fleisch mittelfest und süß-säuerlich. Der Duft einer reifen Frucht füllt einen ganzen Raum, weshalb Quitten früher schalenweise in Wohnräume gelegt wurden. 'Krymsk' lässt sich vollreif roh essen, entfaltet ihr Aroma aber wie alle Quitten am vollsten beim Kochen – als Gelee, Mus, Kompott, Likör oder Quittenbrot. Geerntet wird vor den ersten anhaltenden Frösten. In der Antike galt die Quitte als Frucht der Liebe und trug Beinamen wie goldener Apfel oder Apfel der Aphrodite; Plutarch berichtet, dass Brautleute vor der Hochzeit gemeinsam eine Quitte aßen.
Die großen, offenen Blüten sind für Bienen und Hummeln gut zugänglich und liefern im Mai Nektar und Pollen. Die Früchte bleiben oft bis in den Spätherbst hängen und werden dann von Amseln und Drosseln angenommen. Der dichte, sparrige Wuchs gibt Singvögeln Deckung.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Quitten(Cydonia)
- Art-Syn.
- Quitte, Quittenbaum, Echte Quitte, Kido, Kütten, Kretischer Apfel, Kydonischer Apfel, Hesperiden-Apfel, Venus-Apfel, Adonis-Apfel, Baumwollapfel, Schmeckbirne
- Sorten-Syn.
- Aromatnaja

