Apfel Signe Tillisch
Malus domestica 'Signe Tillisch'
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Beschreibung
Der Apfel 'Signe Tillisch' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Er wurde 1866 im jütländischen Bjerre bei Horsens aus Samen gezogen, von einem Amtmann namens Tillisch, der ihn nach seiner Tochter benannte. Als ein Elternteil gilt der 'Aport', die großfrüchtige russische Sorte, die bei uns Kaiser Alexander heißt – die kantige, gerippte Frucht hat er von dort. 1884 kauften die Brüder Mathiesen im dänischen Korsør das Vermehrungsrecht und brachten die Sorte von dort aus nach Dänemark und Deutschland.
Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißrosa Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 2 Wochen ernten. Sie sind mittelgroß bis groß, breit gebaut und deutlich kantig, die Schale grüngelb, an der Sonnenseite hellrot verwaschen, dünn und mit der Zeit fettend. Das Fruchtfleisch ist cremegelb, locker, weich und ausgesprochen saftig; der Geschmack ist mildsäuerlich und sehr aromatisch, mit einem parfümierten Unterton, der bei voller Reife am deutlichsten hervortritt und der Frucht auch einen kräftigen Duft gibt. Als Tafelapfel galt er lange als einer der feinsten und ist trotzdem nie in den Handel gekommen: Die dünne Schale zeigt jeden Druck, und der Baum beginnt spät zu tragen. Eine Liebhabersorte ist er deshalb geblieben – wer ihn im Garten stehen hat, erntet einen Apfel, den es zu kaufen nicht gibt. Ein Hinweis zur Lagerung: Bis in den Dezember hält er sich, darüber hinaus nicht – ein Lagerapfel ist er nicht, sondern einer für den Herbst und den frühen Winter.
Die Apfelblüte im April ist eine der ergiebigsten Nektarquellen des Frühjahrs; Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen finden dort Nektar und Pollen zugleich. Fallobst im Herbst nehmen Amseln, Drosseln, Stare und Igel an, und an den aufplatzenden Früchten sammeln sich Insekten. Wo ein Apfelbaum alt werden darf, entstehen Höhlen und Rindenspalten, die Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäusen Quartier bieten.
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Der Apfel 'Signe Tillisch' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Er wurde 1866 im jütländischen Bjerre bei Horsens aus Samen gezogen, von einem Amtmann namens Tillisch, der ihn nach seiner Tochter benannte. Als ein Elternteil gilt der 'Aport', die großfrüchtige russische Sorte, die bei uns Kaiser Alexander heißt – die kantige, gerippte Frucht hat er von dort. 1884 kauften die Brüder Mathiesen im dänischen Korsør das Vermehrungsrecht und brachten die Sorte von dort aus nach Dänemark und Deutschland.
Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißrosa Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 2 Wochen ernten. Sie sind mittelgroß bis groß, breit gebaut und deutlich kantig, die Schale grüngelb, an der Sonnenseite hellrot verwaschen, dünn und mit der Zeit fettend. Das Fruchtfleisch ist cremegelb, locker, weich und ausgesprochen saftig; der Geschmack ist mildsäuerlich und sehr aromatisch, mit einem parfümierten Unterton, der bei voller Reife am deutlichsten hervortritt und der Frucht auch einen kräftigen Duft gibt. Als Tafelapfel galt er lange als einer der feinsten und ist trotzdem nie in den Handel gekommen: Die dünne Schale zeigt jeden Druck, und der Baum beginnt spät zu tragen. Eine Liebhabersorte ist er deshalb geblieben – wer ihn im Garten stehen hat, erntet einen Apfel, den es zu kaufen nicht gibt. Ein Hinweis zur Lagerung: Bis in den Dezember hält er sich, darüber hinaus nicht – ein Lagerapfel ist er nicht, sondern einer für den Herbst und den frühen Winter.
Die Apfelblüte im April ist eine der ergiebigsten Nektarquellen des Frühjahrs; Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen finden dort Nektar und Pollen zugleich. Fallobst im Herbst nehmen Amseln, Drosseln, Stare und Igel an, und an den aufplatzenden Früchten sammeln sich Insekten. Wo ein Apfelbaum alt werden darf, entstehen Höhlen und Rindenspalten, die Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäusen Quartier bieten.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Äpfel(Malus)
- Art-Syn.
- Apfel, Apfelbaum, Kultur-Apfel, Filz-Apfel, Garten-Apfel, Kultur-Apfelbaum, Kulturapfel

