Apfel Roter Herbstkalvill
Malus domestica 'Roter Herbstkalvill'
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Beschreibung
Der Apfel 'Roter Herbstkalvill' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Er stammt aus der Auvergne und gehört zu den ältesten Sorten, die heute noch angebaut werden: Seit 1670 ist er in Frankreich beschrieben, wo er 'Calville rouge d'automne' heißt. Die Kalvillen sind eine eigene alte Gruppe unter den Äpfeln, kenntlich an der rippig-wulstigen Frucht, die sie unverwechselbar macht. Der Baum steht am liebsten in kräftigem, gleichmäßig feuchtem Boden und trägt dort reichlich; auch in rauen Höhenlagen kommt er noch zurecht.
Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißrosa Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 5 Wochen ernten. Sie gehören zu den schönsten, die ein Apfelbaum hervorbringt: glänzend schwarzrot, tief gerippt und von kantiger, fast eckiger Gestalt. Beim Aufschneiden setzt sich die Farbe fort – das Fleisch ist weiß und rosarot geadert, bei stark besonnten Früchten kräftiger durchgefärbt. Es ist locker, feinzellig und sehr saftig, und im Geschmack liegt der eigentliche Grund für den Ruf dieser Sorte: ein weinsäuerlicher Grundton, über dem bei Vollreife ein deutliches Himbeeraroma steht. Auch der Geruch der voll ausgereiften Frucht erinnert an Himbeeren – daher der zweite Name, unter dem die Sorte läuft: Himbeerapfel. Frisch gegessen kommt das Aroma am besten zur Geltung; verarbeitet ergibt er ein rosafarbenes Mus und einen Saft, dessen Farbe man einem Apfel nicht zutraut.
Die Apfelblüte im April versorgt Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen mit Nektar und Pollen. Fallobst im Herbst ist für Amseln, Drosseln, Stare und Igel eine verlässliche Nahrungsquelle, und an aufgeplatzten Früchten sammeln sich Wespen, Schwebfliegen und Falter – der Admiral etwa lässt sich im Spätsommer regelmäßig an Fallobst nieder. Ein alt werdender Apfelbaum bietet mit Höhlen und Rindenspalten zusätzlich Quartier für Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse.
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Der Apfel 'Roter Herbstkalvill' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Er stammt aus der Auvergne und gehört zu den ältesten Sorten, die heute noch angebaut werden: Seit 1670 ist er in Frankreich beschrieben, wo er 'Calville rouge d'automne' heißt. Die Kalvillen sind eine eigene alte Gruppe unter den Äpfeln, kenntlich an der rippig-wulstigen Frucht, die sie unverwechselbar macht. Der Baum steht am liebsten in kräftigem, gleichmäßig feuchtem Boden und trägt dort reichlich; auch in rauen Höhenlagen kommt er noch zurecht.
Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißrosa Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 5 Wochen ernten. Sie gehören zu den schönsten, die ein Apfelbaum hervorbringt: glänzend schwarzrot, tief gerippt und von kantiger, fast eckiger Gestalt. Beim Aufschneiden setzt sich die Farbe fort – das Fleisch ist weiß und rosarot geadert, bei stark besonnten Früchten kräftiger durchgefärbt. Es ist locker, feinzellig und sehr saftig, und im Geschmack liegt der eigentliche Grund für den Ruf dieser Sorte: ein weinsäuerlicher Grundton, über dem bei Vollreife ein deutliches Himbeeraroma steht. Auch der Geruch der voll ausgereiften Frucht erinnert an Himbeeren – daher der zweite Name, unter dem die Sorte läuft: Himbeerapfel. Frisch gegessen kommt das Aroma am besten zur Geltung; verarbeitet ergibt er ein rosafarbenes Mus und einen Saft, dessen Farbe man einem Apfel nicht zutraut.
Die Apfelblüte im April versorgt Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen mit Nektar und Pollen. Fallobst im Herbst ist für Amseln, Drosseln, Stare und Igel eine verlässliche Nahrungsquelle, und an aufgeplatzten Früchten sammeln sich Wespen, Schwebfliegen und Falter – der Admiral etwa lässt sich im Spätsommer regelmäßig an Fallobst nieder. Ein alt werdender Apfelbaum bietet mit Höhlen und Rindenspalten zusätzlich Quartier für Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Äpfel(Malus)
- Art-Syn.
- Apfel, Apfelbaum, Kultur-Apfel, Filz-Apfel, Garten-Apfel, Kultur-Apfelbaum, Kulturapfel

