Apfel Aport
Malus domestica 'Aport'
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Beschreibung
Der Apfel 'Aport' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Er kommt aus Südrussland und war vor 1850 auch in Deutschland verbreitet, wo er bis heute Kaiser Alexander heißt. Seinen Ruf verdankt er allerdings einer anderen Gegend: 1865 brachte der Siedler Jegor Redko Reiser aus dem Gouvernement Woronesch nach Werny, dem heutigen Almaty am Fuß des Tienschan. Dort fand die Sorte ihre Landschaft und wurde zum Apfel der Region – der frühere Stadtname Alma-Ata verweist selbst darauf. Aus den Bergwäldern desselben Gebirges stammt auch der Kulturapfel (Malus domestica) als Art.
Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißrosa Blüten. Ab Oktober lassen sich die Früchte über 4 Wochen ernten, und sie sind der Grund für den Ruf dieser Sorte: 'Aport' bringt Äpfel von einer Größe hervor, die man heute kaum noch kennt. Sie werden 90 bis 110 Millimeter breit und 80 bis 90 Millimeter hoch, und aus Almaty sind Früchte um 400 Gramm bekannt. Bei der Farbe lohnt ein Hinweis: 'Aport' ist kein einzelner Klon, sondern eine Gruppe verwandter Formen, deren Schale von blassgelb mit kurzen Karminstreifen bis blutrot reicht. Welche Form ein Baum trägt, zeigt sich erst an der reifen Frucht. Das Fleisch dagegen ist bei allen gleich: weiß, locker, mürbe und saftig, süßweinig und nur mild gewürzt. Dieser Apfel wirkt über Größe und Saft, nicht über kräftiges Aroma, und genau das macht ihn in der Küche brauchbar – eine einzelne Frucht füllt eine Auflaufform, und für Mus und Saft verkürzt die Fruchtgröße die Arbeit spürbar. Spät pflücken ist wichtig; im Oktober geerntet hält er bei guter Lagerung bis Weihnachten, am besten schmeckt er im Oktober und November.
Die Apfelblüte im April ist eine der ergiebigsten Nektarquellen des Frühjahrs und wird von Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen gleichermaßen angeflogen; ein blühender Baum summt hörbar. Fallobst im Herbst nimmt eine lange Reihe von Tieren an – Amseln, Drosseln und Stare ebenso wie Igel und Insekten, die sich an den aufplatzenden Früchten sammeln. Wo ein Apfelbaum alt werden darf, entstehen Höhlen und Rindenspalten, in denen Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse Unterschlupf finden.
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Der Apfel 'Aport' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Er kommt aus Südrussland und war vor 1850 auch in Deutschland verbreitet, wo er bis heute Kaiser Alexander heißt. Seinen Ruf verdankt er allerdings einer anderen Gegend: 1865 brachte der Siedler Jegor Redko Reiser aus dem Gouvernement Woronesch nach Werny, dem heutigen Almaty am Fuß des Tienschan. Dort fand die Sorte ihre Landschaft und wurde zum Apfel der Region – der frühere Stadtname Alma-Ata verweist selbst darauf. Aus den Bergwäldern desselben Gebirges stammt auch der Kulturapfel (Malus domestica) als Art.
Im April öffnen sich über 2 Wochen die weißrosa Blüten. Ab Oktober lassen sich die Früchte über 4 Wochen ernten, und sie sind der Grund für den Ruf dieser Sorte: 'Aport' bringt Äpfel von einer Größe hervor, die man heute kaum noch kennt. Sie werden 90 bis 110 Millimeter breit und 80 bis 90 Millimeter hoch, und aus Almaty sind Früchte um 400 Gramm bekannt. Bei der Farbe lohnt ein Hinweis: 'Aport' ist kein einzelner Klon, sondern eine Gruppe verwandter Formen, deren Schale von blassgelb mit kurzen Karminstreifen bis blutrot reicht. Welche Form ein Baum trägt, zeigt sich erst an der reifen Frucht. Das Fleisch dagegen ist bei allen gleich: weiß, locker, mürbe und saftig, süßweinig und nur mild gewürzt. Dieser Apfel wirkt über Größe und Saft, nicht über kräftiges Aroma, und genau das macht ihn in der Küche brauchbar – eine einzelne Frucht füllt eine Auflaufform, und für Mus und Saft verkürzt die Fruchtgröße die Arbeit spürbar. Spät pflücken ist wichtig; im Oktober geerntet hält er bei guter Lagerung bis Weihnachten, am besten schmeckt er im Oktober und November.
Die Apfelblüte im April ist eine der ergiebigsten Nektarquellen des Frühjahrs und wird von Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen gleichermaßen angeflogen; ein blühender Baum summt hörbar. Fallobst im Herbst nimmt eine lange Reihe von Tieren an – Amseln, Drosseln und Stare ebenso wie Igel und Insekten, die sich an den aufplatzenden Früchten sammeln. Wo ein Apfelbaum alt werden darf, entstehen Höhlen und Rindenspalten, in denen Meisen, Gartenrotschwanz und Fledermäuse Unterschlupf finden.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Äpfel(Malus)
- Art-Syn.
- Apfel, Apfelbaum, Kultur-Apfel, Filz-Apfel, Garten-Apfel, Kultur-Apfelbaum, Kulturapfel

