Amerikanischer Schneeball 'Phillips'
Viburnum trilobum 'Phillips'
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Beschreibung
Der Amerikanische Schneeball 'Phillips' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; gefunden wurde er an einem Straßenrand in Acton im US-Bundesstaat Maine, und der Finder hat ihm den Namen gegeben. Ausgelesen und in den Handel gebracht hat ihn Elwyn Meader, Hochschullehrer für Gartenbau in New Hampshire, der über sechzig Sorten für kurze Sommer und kalte Winter herausbrachte und sie der Allgemeinheit überließ, statt sie schützen zu lassen. Bei diesem Strauch überzeugte ihn der Fruchtansatz: Er ist reich, und er setzt schon an jungen Pflanzen ein, während die Wildform sich Zeit lässt. Dazu kommt der Geschmack – sauer bleiben die Früchte, aber die Bitterkeit, die den Schneeballfrüchten anhaftet, ist bei dieser Auslese deutlich zurückgenommen.
Die Blüte im Mai dauert 4 Wochen: weiße Schirmdolden, außen der Kranz steriler Lockblüten, innen die kleinen fruchtbaren. Von September an wird über 6 Wochen geerntet. Die Dolden hängen dicht und schwer, tief scharlachrot, die einzelne Beere knapp 1 Zentimeter dick. Und sie hängen früher im Leben des Strauchs als bei der Wildform – wer nicht warten will, ist mit dieser Sorte richtig. Gepflückt wird die ganze Dolde, nicht die einzelne Beere; früh geerntet, im Spätsommer, fällt das Ergebnis am mildesten aus. Roh bleiben die Früchte auch hier sauer und zusammenziehend, verarbeitet dagegen sind sie die dankbarsten ihrer Art: Gelee und Konfitüre geraten tiefrot, und die säuerliche Sauce zu Wild und Geflügel braucht weniger Zucker als von der Wildform. Was hängen bleibt, ziert bis in den Winter den kahlen Zweig; zum Verarbeiten taugt es dann weniger, denn am Strauch lässt die Qualität nach.
Ökologisch zählt bei dieser Sorte die Menge. Wo die Wildform erst nach einigen Jahren richtig trägt, hängt hier früh und reichlich Futter – und es hängt lange: Die Dolden stehen bis in den Spätwinter, und Vögel gehen erst daran, wenn Frost und Tauwetter sie mehrfach durchgearbeitet haben. Genau dann, im Spätwinter, ist ein voller Strauch mehr wert als im September. Die Blüte selbst ist die der Art: flach, offen und ohne Rüsselzwang, sodass Fliegen, Käfer und kurzrüsselige Bienen ohne Umstände herankommen.
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Der Amerikanische Schneeball 'Phillips' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; gefunden wurde er an einem Straßenrand in Acton im US-Bundesstaat Maine, und der Finder hat ihm den Namen gegeben. Ausgelesen und in den Handel gebracht hat ihn Elwyn Meader, Hochschullehrer für Gartenbau in New Hampshire, der über sechzig Sorten für kurze Sommer und kalte Winter herausbrachte und sie der Allgemeinheit überließ, statt sie schützen zu lassen. Bei diesem Strauch überzeugte ihn der Fruchtansatz: Er ist reich, und er setzt schon an jungen Pflanzen ein, während die Wildform sich Zeit lässt. Dazu kommt der Geschmack – sauer bleiben die Früchte, aber die Bitterkeit, die den Schneeballfrüchten anhaftet, ist bei dieser Auslese deutlich zurückgenommen.
Die Blüte im Mai dauert 4 Wochen: weiße Schirmdolden, außen der Kranz steriler Lockblüten, innen die kleinen fruchtbaren. Von September an wird über 6 Wochen geerntet. Die Dolden hängen dicht und schwer, tief scharlachrot, die einzelne Beere knapp 1 Zentimeter dick. Und sie hängen früher im Leben des Strauchs als bei der Wildform – wer nicht warten will, ist mit dieser Sorte richtig. Gepflückt wird die ganze Dolde, nicht die einzelne Beere; früh geerntet, im Spätsommer, fällt das Ergebnis am mildesten aus. Roh bleiben die Früchte auch hier sauer und zusammenziehend, verarbeitet dagegen sind sie die dankbarsten ihrer Art: Gelee und Konfitüre geraten tiefrot, und die säuerliche Sauce zu Wild und Geflügel braucht weniger Zucker als von der Wildform. Was hängen bleibt, ziert bis in den Winter den kahlen Zweig; zum Verarbeiten taugt es dann weniger, denn am Strauch lässt die Qualität nach.
Ökologisch zählt bei dieser Sorte die Menge. Wo die Wildform erst nach einigen Jahren richtig trägt, hängt hier früh und reichlich Futter – und es hängt lange: Die Dolden stehen bis in den Spätwinter, und Vögel gehen erst daran, wenn Frost und Tauwetter sie mehrfach durchgearbeitet haben. Genau dann, im Spätwinter, ist ein voller Strauch mehr wert als im September. Die Blüte selbst ist die der Art: flach, offen und ohne Rüsselzwang, sodass Fliegen, Käfer und kurzrüsselige Bienen ohne Umstände herankommen.
Winterhärte
Zone 2: −45,6 bis −40,0 °C
Diese Pflanze ist extrem frosthart und übersteht auch sehr strenge Winter.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Moschuskrautgewächse(Viburnaceae)
- Gattung
- Schneebälle(Viburnum)
- Art-Syn.
- Amerikanischer Schneeball, Cranberry-Strauch, Highbush Cranberry
- Sorten-Syn.
- Philips

