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Beschreibung
Der Amerikanische Schneeball wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; zu Hause ist er im nördlichen Nordamerika, von Kanada bis in die nördlichen Vereinigten Staaten. Von dort kommt auch sein Ruf: Was hier als Zierde gepflanzt wird, ist drüben seit Langem ein Wildobst, gesammelt für Gelee und Sauce. Botanisch ist er die amerikanische Ausgabe unseres Gewöhnlichen Schneeballs und läuft deshalb unter zweierlei Namen – als eigene Art und als Varietät. Wer beide unterscheiden will, sieht auf den Blattstiel: Bei ihm sitzen dort kleine, gestielte Drüsen, die in der Mitte nicht vertieft sind, beim heimischen Schneeball napfförmige Grübchen. Das ist keine Spitzfindigkeit – im Handel werden die beiden regelmäßig verwechselt, und nur der Amerikaner trägt brauchbare Früchte.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die weißen Blüten in flachen, langgestielten Trugdolden von 7 bis 10 Zentimetern: außen ein Ring großer, steriler Schaublüten, innen die kleinen fruchtbaren mit gelben Staubbeuteln, die weit aus der Krone ragen. Ab September reifen fast kugelige, 9 Millimeter dicke Steinfrüchte in Scharlachrot, und geerntet wird über 6 Wochen. Der Zeitpunkt entscheidet, was man bekommt, und da gehen die Angaben auseinander: Früh gepflückt, noch leicht unreif und sauer, geben die Früchte das beste Gelee; nach den ersten Frösten werden sie weicher und milder, doch wer sie nach starkem Frost erntet, holt sich beim Kochen einen muffigen Beigeschmack ins Haus. Roh sind sie sauer und zusammenziehend – sie gehören in den Topf, nicht in die Hand. Verarbeitet ergeben sie eine tiefrote Konfitüre und jene säuerliche Sauce, die in Nordamerika zu Wild und Geflügel gereicht wird; dort heißt der Strauch Highbush Cranberry, weil die Früchte an Moosbeeren erinnern, nur eben an einem hohen Strauch. Im Herbst färbt sich das Laub karminrot.
Die Blüte ist flach gebaut und offen zugänglich – daran kommt jedes Insekt, das keinen langen Rüssel hat: Furchen- und Sandbienen, Schwebfliegen, Bockkäfer und andere kurzrüsselige Besucher. Der zweite Beitrag kommt spät im Jahr. Die roten Früchte bleiben den Winter über hängen, und Vögel rühren sie zunächst kaum an; erst wenn sie mehrfach durchgefroren und wieder aufgetaut sind, werden sie angenommen. Damit steht ein Vorrat dort, wo im Januar und Februar wenig steht – in seiner Heimat leben Rauhfußhühner im Winter davon. Ein heimisches Wildgehölz ist er nicht – aber als Fruchtstrauch bringt er mit, was unserem Schneeball fehlt.
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Der Amerikanische Schneeball wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; zu Hause ist er im nördlichen Nordamerika, von Kanada bis in die nördlichen Vereinigten Staaten. Von dort kommt auch sein Ruf: Was hier als Zierde gepflanzt wird, ist drüben seit Langem ein Wildobst, gesammelt für Gelee und Sauce. Botanisch ist er die amerikanische Ausgabe unseres Gewöhnlichen Schneeballs und läuft deshalb unter zweierlei Namen – als eigene Art und als Varietät. Wer beide unterscheiden will, sieht auf den Blattstiel: Bei ihm sitzen dort kleine, gestielte Drüsen, die in der Mitte nicht vertieft sind, beim heimischen Schneeball napfförmige Grübchen. Das ist keine Spitzfindigkeit – im Handel werden die beiden regelmäßig verwechselt, und nur der Amerikaner trägt brauchbare Früchte.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die weißen Blüten in flachen, langgestielten Trugdolden von 7 bis 10 Zentimetern: außen ein Ring großer, steriler Schaublüten, innen die kleinen fruchtbaren mit gelben Staubbeuteln, die weit aus der Krone ragen. Ab September reifen fast kugelige, 9 Millimeter dicke Steinfrüchte in Scharlachrot, und geerntet wird über 6 Wochen. Der Zeitpunkt entscheidet, was man bekommt, und da gehen die Angaben auseinander: Früh gepflückt, noch leicht unreif und sauer, geben die Früchte das beste Gelee; nach den ersten Frösten werden sie weicher und milder, doch wer sie nach starkem Frost erntet, holt sich beim Kochen einen muffigen Beigeschmack ins Haus. Roh sind sie sauer und zusammenziehend – sie gehören in den Topf, nicht in die Hand. Verarbeitet ergeben sie eine tiefrote Konfitüre und jene säuerliche Sauce, die in Nordamerika zu Wild und Geflügel gereicht wird; dort heißt der Strauch Highbush Cranberry, weil die Früchte an Moosbeeren erinnern, nur eben an einem hohen Strauch. Im Herbst färbt sich das Laub karminrot.
Die Blüte ist flach gebaut und offen zugänglich – daran kommt jedes Insekt, das keinen langen Rüssel hat: Furchen- und Sandbienen, Schwebfliegen, Bockkäfer und andere kurzrüsselige Besucher. Der zweite Beitrag kommt spät im Jahr. Die roten Früchte bleiben den Winter über hängen, und Vögel rühren sie zunächst kaum an; erst wenn sie mehrfach durchgefroren und wieder aufgetaut sind, werden sie angenommen. Damit steht ein Vorrat dort, wo im Januar und Februar wenig steht – in seiner Heimat leben Rauhfußhühner im Winter davon. Ein heimisches Wildgehölz ist er nicht – aber als Fruchtstrauch bringt er mit, was unserem Schneeball fehlt.
Winterhärte
Zone 2: −45,6 bis −40,0 °C
Diese Pflanze ist extrem frosthart und übersteht auch sehr strenge Winter.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Moschuskrautgewächse(Viburnaceae)
- Gattung
- Schneebälle(Viburnum)
- Art-Syn.
- Cranberry-Strauch, Highbush Cranberry

