Schindel-Eiche
Quercus imbricaria
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Beschreibung
Die Schindel-Eiche stammt aus dem östlichen und mittleren Nordamerika und erreicht in Mitteleuropa Wuchshöhen von bis zu 20 Metern. Der sommergrüne Laubbaum entwickelt in jungen Jahren eine pyramidale Krone, die im Alter rundlicher wird. Die Rinde ist zunächst grau bis graubraun und glatt, wird aber mit zunehmendem Alter rissig und rau. Die Schindel-Eiche gehört zur Roteichen-Gruppe und zeichnet sich durch eine botanische Besonderheit aus: Ihre Blätter sind ganzrandig und nicht gelappt, was für Eichen äußerst ungewöhnlich ist. Die länglich-ovalen bis lanzettlichen Blätter werden bis zu 20 Zentimeter lang und erinnern in ihrer Form eher an Lorbeer- oder Weidenblätter als an typische Eichenblätter. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün mit einer rotbraunen Mittelrippe, die Unterseite ist blassgrün und leicht behaart. Im Herbst verfärben sich die Blätter in leuchtende Gelb-, Braun- und Rottöne. Die trockenen Blätter bleiben oft bis in den Winter am Baum haften. Der deutsche Name leitet sich von der historischen Nutzung ab: Frühe nordamerikanische Siedler fertigten aus dem Holz Dachschindeln.
Im Mai erscheinen für etwa 3 Wochen die unscheinbaren Blüten in hängenden, gelbgrünen Kätzchen zeitgleich mit dem Blattaustrieb. Ab September reifen über einen Zeitraum von etwa 6 Wochen die nahezu kugelförmigen Eicheln heran, die etwa 1 bis 1,5 Zentimeter lang sind und zu einem Drittel bis zur Hälfte in einem flachen Fruchtbecher sitzen. Die Eicheln benötigen wie alle Roteichen zwei Jahre bis zur vollständigen Reife. Sie enthalten einen hohen Anteil an Tanninen und müssen durch wiederholtes Wässern oder Kochen entbittert werden, bevor sie zu Mehl verarbeitet oder geröstet als Kaffeeersatz verwendet werden können. Unverarbeitet dienen sie zahlreichen Vögeln und Wildtieren als wichtige Nahrungsquelle.
Die Schindel-Eiche ist ein wertvolles Vogelnährgehölz. Das Holz ist hart und schwer und wurde historisch für Dachschindeln verwendet, findet aber auch als Bauholz und Brennholz Verwendung. Die ungewöhnliche lorbeerartige Blattform und die spektakuläre Herbstfärbung machen sie zu einem geschätzten Zier- und Parkbaum.
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Die Schindel-Eiche stammt aus dem östlichen und mittleren Nordamerika und erreicht in Mitteleuropa Wuchshöhen von bis zu 20 Metern. Der sommergrüne Laubbaum entwickelt in jungen Jahren eine pyramidale Krone, die im Alter rundlicher wird. Die Rinde ist zunächst grau bis graubraun und glatt, wird aber mit zunehmendem Alter rissig und rau. Die Schindel-Eiche gehört zur Roteichen-Gruppe und zeichnet sich durch eine botanische Besonderheit aus: Ihre Blätter sind ganzrandig und nicht gelappt, was für Eichen äußerst ungewöhnlich ist. Die länglich-ovalen bis lanzettlichen Blätter werden bis zu 20 Zentimeter lang und erinnern in ihrer Form eher an Lorbeer- oder Weidenblätter als an typische Eichenblätter. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün mit einer rotbraunen Mittelrippe, die Unterseite ist blassgrün und leicht behaart. Im Herbst verfärben sich die Blätter in leuchtende Gelb-, Braun- und Rottöne. Die trockenen Blätter bleiben oft bis in den Winter am Baum haften. Der deutsche Name leitet sich von der historischen Nutzung ab: Frühe nordamerikanische Siedler fertigten aus dem Holz Dachschindeln.
Im Mai erscheinen für etwa 3 Wochen die unscheinbaren Blüten in hängenden, gelbgrünen Kätzchen zeitgleich mit dem Blattaustrieb. Ab September reifen über einen Zeitraum von etwa 6 Wochen die nahezu kugelförmigen Eicheln heran, die etwa 1 bis 1,5 Zentimeter lang sind und zu einem Drittel bis zur Hälfte in einem flachen Fruchtbecher sitzen. Die Eicheln benötigen wie alle Roteichen zwei Jahre bis zur vollständigen Reife. Sie enthalten einen hohen Anteil an Tanninen und müssen durch wiederholtes Wässern oder Kochen entbittert werden, bevor sie zu Mehl verarbeitet oder geröstet als Kaffeeersatz verwendet werden können. Unverarbeitet dienen sie zahlreichen Vögeln und Wildtieren als wichtige Nahrungsquelle.
Die Schindel-Eiche ist ein wertvolles Vogelnährgehölz. Das Holz ist hart und schwer und wurde historisch für Dachschindeln verwendet, findet aber auch als Bauholz und Brennholz Verwendung. Die ungewöhnliche lorbeerartige Blattform und die spektakuläre Herbstfärbung machen sie zu einem geschätzten Zier- und Parkbaum.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Buchengewächse(Fagaceae)
- Gattung
- Eichen(Quercus)








































