Japanische Wollmispel
Eriobotrya japonica
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Beschreibung
Die Japanische Wollmispel stammt ursprünglich aus den kühleren Bergregionen Zentral- und Südostchinas. Der immergrüne Baum oder Großstrauch erreicht Wuchshöhen von 5 Metern und trägt außergewöhnlich große, bis zu 30 Zentimeter lange Blätter, die oberseits glänzend dunkelgrün und unterseits wollig behaart sind. Die ledrigen Blätter verleihen der Pflanze einen tropischen Charakter und machen sie zu einem attraktiven Zierelement im Garten. Seit über 1000 Jahren wird die Art in Japan kultiviert, wo sie zur Tang-Dynastie aus China eingeführt wurde. Die Blätter werden in der traditionellen chinesischen Medizin als Tee verwendet.
Die ovalen bis birnenförmigen Früchte reifen im späten Frühjahr bis Frühsommer und sind gelb bis orangefarben sowie 2 bis 4 Zentimeter groß. Sie besitzen ein saftiges, süß-säuerliches und aromatisches Fruchtfleisch mit einer Note von Aprikose und Pfirsich, das mehrere große Samen umschließt. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, für Marmelade, Gelee, Kompott, Desserts, Säfte oder Likör. In Mitteleuropa reifen die Früchte jedoch nur selten vollständig aus, da die Winterblüte häufig durch Frost geschädigt wird und die Pflanze einen geschützten Standort sowie milde Winter benötigt. In mediterranen Ländern zählen die Früchte zum ersten frisch verfügbaren Obst des Jahres.
Die cremefarbenen bis weißen, wollig behaarten Blüten erscheinen von September bis November über etwa 4 Wochen in aufrechten, pyramidenförmigen Rispen mit 30 bis 100 Einzelblüten. Die etwa 2 Zentimeter großen Blüten verströmen einen intensiven vanilleartigen Duft. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, wobei Fremdbefruchtung erforderlich ist. Aufgrund der ungewöhnlichen Blütezeit im Herbst und Winter sind in Mitteleuropa nur wenige Bestäuber aktiv, was zusammen mit Frostschäden die Fruchtbildung erschwert. In wärmeren Klimazonen dienen die Blüten als wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, und die reifen Früchte werden von Vögeln geschätzt.
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Die Japanische Wollmispel stammt ursprünglich aus den kühleren Bergregionen Zentral- und Südostchinas. Der immergrüne Baum oder Großstrauch erreicht Wuchshöhen von 5 Metern und trägt außergewöhnlich große, bis zu 30 Zentimeter lange Blätter, die oberseits glänzend dunkelgrün und unterseits wollig behaart sind. Die ledrigen Blätter verleihen der Pflanze einen tropischen Charakter und machen sie zu einem attraktiven Zierelement im Garten. Seit über 1000 Jahren wird die Art in Japan kultiviert, wo sie zur Tang-Dynastie aus China eingeführt wurde. Die Blätter werden in der traditionellen chinesischen Medizin als Tee verwendet.
Die ovalen bis birnenförmigen Früchte reifen im späten Frühjahr bis Frühsommer und sind gelb bis orangefarben sowie 2 bis 4 Zentimeter groß. Sie besitzen ein saftiges, süß-säuerliches und aromatisches Fruchtfleisch mit einer Note von Aprikose und Pfirsich, das mehrere große Samen umschließt. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, für Marmelade, Gelee, Kompott, Desserts, Säfte oder Likör. In Mitteleuropa reifen die Früchte jedoch nur selten vollständig aus, da die Winterblüte häufig durch Frost geschädigt wird und die Pflanze einen geschützten Standort sowie milde Winter benötigt. In mediterranen Ländern zählen die Früchte zum ersten frisch verfügbaren Obst des Jahres.
Die cremefarbenen bis weißen, wollig behaarten Blüten erscheinen von September bis November über etwa 4 Wochen in aufrechten, pyramidenförmigen Rispen mit 30 bis 100 Einzelblüten. Die etwa 2 Zentimeter großen Blüten verströmen einen intensiven vanilleartigen Duft. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, wobei Fremdbefruchtung erforderlich ist. Aufgrund der ungewöhnlichen Blütezeit im Herbst und Winter sind in Mitteleuropa nur wenige Bestäuber aktiv, was zusammen mit Frostschäden die Fruchtbildung erschwert. In wärmeren Klimazonen dienen die Blüten als wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, und die reifen Früchte werden von Vögeln geschätzt.
Winterhärte
Zone 8: −12,2 bis −6,7 °C
Diese Pflanze ist mäßig frosthart und eignet sich für Regionen mit milden Wintern.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Wollmispeln(Eriobotrya)
- Art-Syn.
- Japanische Mispel, Loquat








































