Haselnuss Hallesche Riesen
Corylus avellana 'Hallesche Riesen'
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Wurzelnackte Ware – ausgewählte Pflanzen als Topfware
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Beschreibung
Die Haselnuss 'Hallesche Riesen' ist ein kräftig wachsender, breit aufrechter, meist mehrstämmiger Großstrauch, der eine Höhe von bis zu 6 Metern erreicht. Die Sorte wurde 1788 von Büttner in Halle an der Saale gezüchtet – vermutlich als Kreuzung aus der Gemeinen Hasel (Corylus avellana) und der Lambertshasel (Corylus maxima) – und zählt zu den ältesten und bekanntesten deutschen Haselnusssorten. Sie ist für ihre besonders großen, breit kegelförmigen Nüsse bekannt, die zu den größten unter den Haselnusssorten gehören. Das herzförmige, sommergrüne Laub färbt sich im Herbst orangegelb. Obwohl die Pflanze einhäusig ist und männliche wie weibliche Blüten trägt, steigert eine zweite Haselnusssorte in der Nähe den Ertrag deutlich, da die Blüten zeitversetzt reifen. Die Nüsse sind essbar.
Die glänzend hellbraunen Nüsse reifen ab Mitte September über einen Zeitraum von rund zwei Wochen. Sie erreichen bis zu vier Zentimeter Durchmesser und wiegen vier bis fünf Gramm. Im Geschmack sind sie süßer als viele andere Haselnusssorten, mit einem intensiv nussigen Aroma. Die Nüsse eignen sich zum Frischverzehr, zum Backen, Rösten, für Müsli oder zur Herstellung von kaltgepresstem Nussöl. Bei trockener Lagerung sind sie gut haltbar.
Die langen, goldgelben männlichen Kätzchenblüten erscheinen ab März und halten rund drei Wochen an. Sie bieten eine wichtige frühe Pollenquelle für Bienen, die den Pollen als Eiweißnahrung sammeln. Die winzigen weiblichen Blüten sind dagegen unscheinbar – nur ihre leuchtend roten Narbenbüschel ragen aus den Knospen hervor. Haseln sind zudem Raupenfutterpflanze für zahlreiche Schmetterlingsarten, und die reifen Nüsse dienen Eichhörnchen, verschiedenen Vogelarten und anderen Kleinsäugern als wertvolle Nahrungsquelle.
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Die Haselnuss 'Hallesche Riesen' ist ein kräftig wachsender, breit aufrechter, meist mehrstämmiger Großstrauch, der eine Höhe von bis zu 6 Metern erreicht. Die Sorte wurde 1788 von Büttner in Halle an der Saale gezüchtet – vermutlich als Kreuzung aus der Gemeinen Hasel (Corylus avellana) und der Lambertshasel (Corylus maxima) – und zählt zu den ältesten und bekanntesten deutschen Haselnusssorten. Sie ist für ihre besonders großen, breit kegelförmigen Nüsse bekannt, die zu den größten unter den Haselnusssorten gehören. Das herzförmige, sommergrüne Laub färbt sich im Herbst orangegelb. Obwohl die Pflanze einhäusig ist und männliche wie weibliche Blüten trägt, steigert eine zweite Haselnusssorte in der Nähe den Ertrag deutlich, da die Blüten zeitversetzt reifen. Die Nüsse sind essbar.
Die glänzend hellbraunen Nüsse reifen ab Mitte September über einen Zeitraum von rund zwei Wochen. Sie erreichen bis zu vier Zentimeter Durchmesser und wiegen vier bis fünf Gramm. Im Geschmack sind sie süßer als viele andere Haselnusssorten, mit einem intensiv nussigen Aroma. Die Nüsse eignen sich zum Frischverzehr, zum Backen, Rösten, für Müsli oder zur Herstellung von kaltgepresstem Nussöl. Bei trockener Lagerung sind sie gut haltbar.
Die langen, goldgelben männlichen Kätzchenblüten erscheinen ab März und halten rund drei Wochen an. Sie bieten eine wichtige frühe Pollenquelle für Bienen, die den Pollen als Eiweißnahrung sammeln. Die winzigen weiblichen Blüten sind dagegen unscheinbar – nur ihre leuchtend roten Narbenbüschel ragen aus den Knospen hervor. Haseln sind zudem Raupenfutterpflanze für zahlreiche Schmetterlingsarten, und die reifen Nüsse dienen Eichhörnchen, verschiedenen Vogelarten und anderen Kleinsäugern als wertvolle Nahrungsquelle.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Birkengewächse(Betulaceae)
- Gattung
- Haseln(Corylus)
- Art-Syn.
- Gemeine Hasel, Haselnussstrauch, Haselstrauch, Haselbusch, Hexenstrauch, Gewöhnliche Hasel
- Sorten-Syn.
- Halle’sche Riesen-Zellernuss, Hall’s Giant, Riesennuss, Pfundnuss, Géant de Halle








































