Speierling
Sorbus domestica
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Beschreibung
Der Speierling ist ein langsam wachsender, sommergrüner Baum, der eine Wuchshöhe von etwa 15 Metern erreicht und 400 bis 500 Jahre alt werden kann. Die Art ist in West-, Mittel- und Südeuropa heimisch, in Deutschland aber sehr selten und als gefährdete Art eingestuft. Der Baum entwickelt eine wellig-eiförmige Krone, die im Alter durch sich biegende Äste breiter wird. Die Rinde ist bei jungen Bäumen braun und glatt, entwickelt später tiefe Furchen und blättert in Platten ab. Die unpaarig gefiederten Blätter sind bis zu 25 Zentimeter lang. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb bis orangegelb.
Im Mai bis Frühsommer erscheinen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen gewölbte Blütendolden, bestehend aus zahlreichen cremeweißen, duftenden Einzelblüten. Die Blüten sind sehr nektarreich und werden von Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen und anderen Insekten intensiv besucht. Ab Oktober reifen über etwa 3 Wochen die 2 bis 3 Zentimeter großen Apfelfrüchte. Die Früchte sind gelblich-grün mit roter Färbung auf der Sonnenseite. Roh vom Baum sind sie sehr herb und ungenießbar. Sie müssen geblettet werden – ein Überreifungsprozess wie bei der Mispel, bei dem sie weich, süß und aromatisch werden und nach gewürzten Birnen mit tropischen Noten schmecken. Traditionell wurden Speierlingsfrüchte dem Apfelwein zugesetzt, um ihn zu klären, haltbar zu machen und ihm eine besondere Geschmacksnote zu verleihen – daher der Name "Speierling". Die Früchte werden außerdem zu Schnaps, Likör, Essig, Marmelade oder Kompott verarbeitet.
Der Speierling ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet, Vogelnährgehölz und Raupenfutterpflanze. Die nektarreichen Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber im späten Frühjahr. Die Früchte werden im Herbst und Winter gerne von Vögeln und Säugetieren gefressen, die zur Samenverbreitung beitragen. Als seltene, gefährdete heimische Baumart trägt der Speierling erheblich zur Biodiversität bei.
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Der Speierling ist ein langsam wachsender, sommergrüner Baum, der eine Wuchshöhe von etwa 15 Metern erreicht und 400 bis 500 Jahre alt werden kann. Die Art ist in West-, Mittel- und Südeuropa heimisch, in Deutschland aber sehr selten und als gefährdete Art eingestuft. Der Baum entwickelt eine wellig-eiförmige Krone, die im Alter durch sich biegende Äste breiter wird. Die Rinde ist bei jungen Bäumen braun und glatt, entwickelt später tiefe Furchen und blättert in Platten ab. Die unpaarig gefiederten Blätter sind bis zu 25 Zentimeter lang. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb bis orangegelb.
Im Mai bis Frühsommer erscheinen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen gewölbte Blütendolden, bestehend aus zahlreichen cremeweißen, duftenden Einzelblüten. Die Blüten sind sehr nektarreich und werden von Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen und anderen Insekten intensiv besucht. Ab Oktober reifen über etwa 3 Wochen die 2 bis 3 Zentimeter großen Apfelfrüchte. Die Früchte sind gelblich-grün mit roter Färbung auf der Sonnenseite. Roh vom Baum sind sie sehr herb und ungenießbar. Sie müssen geblettet werden – ein Überreifungsprozess wie bei der Mispel, bei dem sie weich, süß und aromatisch werden und nach gewürzten Birnen mit tropischen Noten schmecken. Traditionell wurden Speierlingsfrüchte dem Apfelwein zugesetzt, um ihn zu klären, haltbar zu machen und ihm eine besondere Geschmacksnote zu verleihen – daher der Name "Speierling". Die Früchte werden außerdem zu Schnaps, Likör, Essig, Marmelade oder Kompott verarbeitet.
Der Speierling ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet, Vogelnährgehölz und Raupenfutterpflanze. Die nektarreichen Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber im späten Frühjahr. Die Früchte werden im Herbst und Winter gerne von Vögeln und Säugetieren gefressen, die zur Samenverbreitung beitragen. Als seltene, gefährdete heimische Baumart trägt der Speierling erheblich zur Biodiversität bei.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Sorbus
- Art-Syn.
- Spierling, Sperberbaum, Sperbelbaum, Sporapfel, Spierapfel, Spreigel








































