Elsbeere
Sorbus torminalis
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware – ausgewählte Pflanzen als Topfware
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 €
Beschreibung
Die Elsbeere ist ein langsam wachsender, seltener Laubbaum, der eine Wuchshöhe von etwa 20 Metern erreicht und bis zu 300 Jahre alt werden kann. Die Art ist in Mittel- und Südeuropa sowie Westasien heimisch und in Deutschland ein Indikator für alte Wälder. Der Baum entwickelt eine runde bis eiförmige Krone mit vielen angewinkelten Ästen. Die Rinde ist bei jungen Bäumen glatt, wird ab etwa 30 Jahren schuppig und blättert in rechteckigen Platten ab. Die handförmig gelappten, ahornähnlichen Blätter sind am Blattgrund charakteristisch geflügelt. Im Herbst färben sie sich leuchtend bronze-gelb über orange bis kupferrot. Die Elsbeere vermehrt sich hauptsächlich über Wurzelausläufer und profitiert von Fremdbestäubung durch Insekten.
Im Mai erscheinen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen lockere Blütendolden mit zahlreichen kleinen, weißen Einzelblüten. Die Blüten sind reich an Nektar und Pollen und werden intensiv von Bienen, Hummeln und anderen Insekten besucht. Ab September reifen über etwa 2 Wochen die 10 bis 18 Millimeter großen, verkehrt eiförmigen Apfelfrüchte, die im Englischen "Chequers" heißen – nach den zahlreichen hellen Punkten (Lentizellen) auf ihrer Oberfläche. Die Früchte sind zunächst rötlich-gelb und leuchten am hellsten, bevor sie reif sind, später werden sie braun. Roh vom Baum gepflückt sind sie herb, mehlig und ungenießbar. Sie müssen geblettet werden – ein Überreifungsprozess durch Frost oder Lagerung, bei dem sie weich, süß und aromatisch werden und wie Datteln schmecken. Historisch wurden die Früchte bis vor etwa 100 Jahren in England auf Märkten verkauft, als Süßigkeit für Kinder gegeben und zur Bierherstellung verwendet, was vielen englischen Gasthäusern den Namen "Chequers Inn" gab. Heute werden die Früchte zu Schnaps, Likör, Marmelade, Kompott oder Mus verarbeitet.
Die Elsbeere ist ökologisch wertvoll als Insektenmagnet und Vogelnährgehölz. Die nektarreichen Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber. Die Früchte werden im Herbst gerne von Vögeln und Säugetieren gefressen, die zur Samenverbreitung beitragen. Als seltener Baum alter Wälder trägt die Elsbeere zur Biodiversität bei.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Elsbeere ist ein langsam wachsender, seltener Laubbaum, der eine Wuchshöhe von etwa 20 Metern erreicht und bis zu 300 Jahre alt werden kann. Die Art ist in Mittel- und Südeuropa sowie Westasien heimisch und in Deutschland ein Indikator für alte Wälder. Der Baum entwickelt eine runde bis eiförmige Krone mit vielen angewinkelten Ästen. Die Rinde ist bei jungen Bäumen glatt, wird ab etwa 30 Jahren schuppig und blättert in rechteckigen Platten ab. Die handförmig gelappten, ahornähnlichen Blätter sind am Blattgrund charakteristisch geflügelt. Im Herbst färben sie sich leuchtend bronze-gelb über orange bis kupferrot. Die Elsbeere vermehrt sich hauptsächlich über Wurzelausläufer und profitiert von Fremdbestäubung durch Insekten.
Im Mai erscheinen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen lockere Blütendolden mit zahlreichen kleinen, weißen Einzelblüten. Die Blüten sind reich an Nektar und Pollen und werden intensiv von Bienen, Hummeln und anderen Insekten besucht. Ab September reifen über etwa 2 Wochen die 10 bis 18 Millimeter großen, verkehrt eiförmigen Apfelfrüchte, die im Englischen "Chequers" heißen – nach den zahlreichen hellen Punkten (Lentizellen) auf ihrer Oberfläche. Die Früchte sind zunächst rötlich-gelb und leuchten am hellsten, bevor sie reif sind, später werden sie braun. Roh vom Baum gepflückt sind sie herb, mehlig und ungenießbar. Sie müssen geblettet werden – ein Überreifungsprozess durch Frost oder Lagerung, bei dem sie weich, süß und aromatisch werden und wie Datteln schmecken. Historisch wurden die Früchte bis vor etwa 100 Jahren in England auf Märkten verkauft, als Süßigkeit für Kinder gegeben und zur Bierherstellung verwendet, was vielen englischen Gasthäusern den Namen "Chequers Inn" gab. Heute werden die Früchte zu Schnaps, Likör, Marmelade, Kompott oder Mus verarbeitet.
Die Elsbeere ist ökologisch wertvoll als Insektenmagnet und Vogelnährgehölz. Die nektarreichen Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber. Die Früchte werden im Herbst gerne von Vögeln und Säugetieren gefressen, die zur Samenverbreitung beitragen. Als seltener Baum alter Wälder trägt die Elsbeere zur Biodiversität bei.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Sorbus
- Art-Syn.
- Wilde Elsbeere, Ruhrbirne, Schweizer Birnbaum








































