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Beschreibung
Die Texanische Walnuss wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche; oft entwickelt sie mehrere Stämme. Ihre Heimat sind die heißen, trockenen Landschaften des amerikanischen Südwestens – von Kansas über Oklahoma, Texas und New Mexico bis Nordmexiko –, wo sie den Bächen und Schluchten folgt und als kleiner, zäher Uferbaum wächst. Im Englischen heißt sie little walnut nach der Fruchtgröße und river walnut nach dem Standort. Die gefiederten Blätter mit ihren schmalen Fiedern werden bis 30 Zentimeter lang und färben im Herbst gelb. In Mitteleuropa ist die Art eine Rarität geblieben.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten – hängende Kätzchen und unscheinbare weibliche Blüten; für gute Ernten braucht es einen zweiten Baum. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten, und sie sind winzig: 1 bis 2 Zentimeter messen die Kugeln, weshalb die Art botanisch Juglans microcarpa heißt, die Kleinfrüchtige. Die dicke Schale gibt einen kleinen, süßen, öligen Kern frei; viel Masse liefert er nicht, aber Geschmack – als Knabberei, geröstet oder im Gebäck. Bei den Kickapoo lag der Wert des Baumes ohnehin woanders: Aus seinem harten Holz entstanden Pfeifenstiele, Schalen, Bogen und Werkzeugstiele. Bis heute wird es für Möbel, Täfelungen und Furniere geschätzt, bleibt aber selten – die Bäume geben einfach nicht genug her. Und weil die Art mit wenig auskommt, dient sie in Nordamerika als Veredlungsunterlage für fremde Walnüsse.
In ihrer Heimat säumt die Texanische Walnuss die Bachläufe und Schluchten des Südwestens und ist dort eine wichtige Futterquelle: Ihre Nüsse ernähren Nager und Vögel, und auch hier nehmen Eichhörnchen und Eichelhäher sie an. Der mehrstämmige, dichte Wuchs gibt Kleinvögeln Deckung und Nistraum, während die lichte Fiederbelaubung einer Krautschicht darunter das Licht lässt.
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Die Texanische Walnuss wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche; oft entwickelt sie mehrere Stämme. Ihre Heimat sind die heißen, trockenen Landschaften des amerikanischen Südwestens – von Kansas über Oklahoma, Texas und New Mexico bis Nordmexiko –, wo sie den Bächen und Schluchten folgt und als kleiner, zäher Uferbaum wächst. Im Englischen heißt sie little walnut nach der Fruchtgröße und river walnut nach dem Standort. Die gefiederten Blätter mit ihren schmalen Fiedern werden bis 30 Zentimeter lang und färben im Herbst gelb. In Mitteleuropa ist die Art eine Rarität geblieben.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten – hängende Kätzchen und unscheinbare weibliche Blüten; für gute Ernten braucht es einen zweiten Baum. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten, und sie sind winzig: 1 bis 2 Zentimeter messen die Kugeln, weshalb die Art botanisch Juglans microcarpa heißt, die Kleinfrüchtige. Die dicke Schale gibt einen kleinen, süßen, öligen Kern frei; viel Masse liefert er nicht, aber Geschmack – als Knabberei, geröstet oder im Gebäck. Bei den Kickapoo lag der Wert des Baumes ohnehin woanders: Aus seinem harten Holz entstanden Pfeifenstiele, Schalen, Bogen und Werkzeugstiele. Bis heute wird es für Möbel, Täfelungen und Furniere geschätzt, bleibt aber selten – die Bäume geben einfach nicht genug her. Und weil die Art mit wenig auskommt, dient sie in Nordamerika als Veredlungsunterlage für fremde Walnüsse.
In ihrer Heimat säumt die Texanische Walnuss die Bachläufe und Schluchten des Südwestens und ist dort eine wichtige Futterquelle: Ihre Nüsse ernähren Nager und Vögel, und auch hier nehmen Eichhörnchen und Eichelhäher sie an. Der mehrstämmige, dichte Wuchs gibt Kleinvögeln Deckung und Nistraum, während die lichte Fiederbelaubung einer Krautschicht darunter das Licht lässt.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Walnüsse(Juglans)
- Art-Syn.
- Kleinfruchtige Walnuss, Texanische Walnuss, Felsennuss, Felsen-Walnuß, Kleine Walnuss, Texas-Walnuss

