Schlehe
Prunus spinosa
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Beschreibung
Die Schlehe ist ein heimischer, sommergrüner Großstrauch mit dichtem, sparrigem, stark verzweigtem Wuchs, der eine Wuchshöhe von etwa 4 Metern erreicht. Die Art ist in ganz Europa, Nordafrika und Westasien verbreitet und äußerst anpassungsfähig und robust. Ein charakteristisches Merkmal sind die zahlreichen, kräftigen Dornen an den dunkelgrauen bis schwarzbraunen Zweigen, die der Pflanze die Namen Schlehdorn und Schwarzdorn eingebracht haben. Die Schlehe bildet ein flaches, aber weitreichendes Wurzelsystem mit starker Ausläuferbildung und kann dadurch dichte Gebüsche und undurchdringliche Hecken bilden. Ihr dichter, dorniger Wuchs macht sie zu einem wertvollen Windschutz, Sichtschutz und zu einem hervorragenden Brut- und Schutzgehölz für Vögel und Kleinsäuger. Die Pflanze benötigt zur Befruchtung eine zweite Schlehe.
Von März bis April erscheinen, noch vor dem Laubaustrieb, über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen zahlreiche kleine, weiße, schalenförmige, leicht duftende Blüten, die die Zweige vollständig bedecken und ein eindrucksvolles weißes Blütenmeer bilden. Sie bieten Bienen, Hummeln und anderen Insekten eine der ersten wichtigen Nektar- und Pollenquellen des Jahres. Anschließend treiben die kleinen, länglich-ovalen, mattgrünen, fein gesägten Blätter aus, die sich im Herbst oft gelblich bis rötlich verfärben. Von Oktober bis November reifen über etwa 3 Wochen die charakteristischen, etwa 1 bis 1,5 Zentimeter großen, kugeligen, schwarzblauen Steinfrüchte mit bläulichem Reif. Die Schlehenfrüchte sind roh sehr herb, sauer und stark adstringierend aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts. Nach dem ersten Frost werden sie milder und süßer, da die Gerbstoffe teilweise abgebaut werden. Sie eignen sich hervorragend zur Herstellung von Schlehenlikör, Schlehengeist, Marmelade, Gelee, Saft, Sirup oder als säuerlich-herbe Zutat für Wildgerichte und Saucen. Die Blüten können getrocknet als Tee verwendet werden.
Die Schlehe ist ökologisch äußerst wertvoll als Frühblüher und Bienenweide im zeitigen Frühjahr. Die Blätter dienen als Raupenfutter für zahlreiche Schmetterlingsarten. Die Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel im Spätherbst und Winter. Der dichte, dornige Wuchs bietet Vögeln und Kleinsäugern hervorragende Nist- und Schutzmöglichkeiten.
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Die Schlehe ist ein heimischer, sommergrüner Großstrauch mit dichtem, sparrigem, stark verzweigtem Wuchs, der eine Wuchshöhe von etwa 4 Metern erreicht. Die Art ist in ganz Europa, Nordafrika und Westasien verbreitet und äußerst anpassungsfähig und robust. Ein charakteristisches Merkmal sind die zahlreichen, kräftigen Dornen an den dunkelgrauen bis schwarzbraunen Zweigen, die der Pflanze die Namen Schlehdorn und Schwarzdorn eingebracht haben. Die Schlehe bildet ein flaches, aber weitreichendes Wurzelsystem mit starker Ausläuferbildung und kann dadurch dichte Gebüsche und undurchdringliche Hecken bilden. Ihr dichter, dorniger Wuchs macht sie zu einem wertvollen Windschutz, Sichtschutz und zu einem hervorragenden Brut- und Schutzgehölz für Vögel und Kleinsäuger. Die Pflanze benötigt zur Befruchtung eine zweite Schlehe.
Von März bis April erscheinen, noch vor dem Laubaustrieb, über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen zahlreiche kleine, weiße, schalenförmige, leicht duftende Blüten, die die Zweige vollständig bedecken und ein eindrucksvolles weißes Blütenmeer bilden. Sie bieten Bienen, Hummeln und anderen Insekten eine der ersten wichtigen Nektar- und Pollenquellen des Jahres. Anschließend treiben die kleinen, länglich-ovalen, mattgrünen, fein gesägten Blätter aus, die sich im Herbst oft gelblich bis rötlich verfärben. Von Oktober bis November reifen über etwa 3 Wochen die charakteristischen, etwa 1 bis 1,5 Zentimeter großen, kugeligen, schwarzblauen Steinfrüchte mit bläulichem Reif. Die Schlehenfrüchte sind roh sehr herb, sauer und stark adstringierend aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts. Nach dem ersten Frost werden sie milder und süßer, da die Gerbstoffe teilweise abgebaut werden. Sie eignen sich hervorragend zur Herstellung von Schlehenlikör, Schlehengeist, Marmelade, Gelee, Saft, Sirup oder als säuerlich-herbe Zutat für Wildgerichte und Saucen. Die Blüten können getrocknet als Tee verwendet werden.
Die Schlehe ist ökologisch äußerst wertvoll als Frühblüher und Bienenweide im zeitigen Frühjahr. Die Blätter dienen als Raupenfutter für zahlreiche Schmetterlingsarten. Die Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel im Spätherbst und Winter. Der dichte, dornige Wuchs bietet Vögeln und Kleinsäugern hervorragende Nist- und Schutzmöglichkeiten.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Prunus
- Art-Syn.
- Schlehdorn, Schwarzdorn, Schleh, Kietschke Pflaume, Saudorn, Haferschlehe, Bockbeerli








































