Percoche Romea
Prunus persica 'Romea'
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 250 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 12,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 500 € versandkostenfrei
Sonst 45 € · Mindestbestellwert 250 €
Beschreibung
Die Percoche 'Romea' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Anders als die kalifornischen Percoche stammt sie aus Italien selbst: Ausgelesen haben sie C. Fideghelli und P. Rosati 1975 am staatlichen Obstbau-Forschungszentrum in Rom, wo sie zunächst nur eine Nummer trug – IF 6820040. Geprüft wurde sie danach in Rom von Fideghelli und G. Della Strada und in der Emilia-Romagna von A. Minguzzi und Liverani, und 1986 kam sie in den Handel. Entstanden ist sie aus freier Abblüte der Sorte 'Catherina': Die Mutter ist bekannt, der Vater nicht. Amtlich eingetragen ist sie in Italien bis heute, und zwar in 2 Klonen, die getrennt erhalten werden – einer in Rom, einer in Faenza.
Der Baum wächst kräftig und trägt gut. Im April öffnen sich die rosa Blüten, vor dem Laub und über etwa 3 Wochen. Die Früchte werden mittelgroß bis groß, rund bis flachrund und leicht ungleichseitig, mit eingesenkter Spitze und eingesenkter Naht. Auf gelbgrünem Grund liegt auf 20 bis 40 Prozent der Oberfläche ein rotes Deckbild – es entsteht dort, wo die Sonne hinkommt, fällt deshalb von Jahr zu Jahr und von Ast zu Ast verschieden aus und ist kein Maß für die Reife. Das Fleisch ist kräftig gelb bis orange, fest und nicht schmelzend, und es haftet am Stein. Nicht schmelzend heißt: Es wird auch vollreif nicht weich und breiig, sondern lässt sich in Spalten schneiden, die Spalten bleiben. Geerntet wird im August, über etwa 2 Wochen. In Süditalien gehört 'Romea' zur mittleren Reifegruppe, und sie steht dort in der obersten der 3 Empfehlungslisten für Percoche – zusammen mit 'Carson', 'Loadel' und 'Andross', also mit den Sorten, an denen sich der Anbau ausrichtet.
Eines sieht man einer Konservensorte nicht an: In ihrer Heimat landet sie meist gar nicht in der Dose. Die rund 500 Hektar Percoche, die in Kampanien stehen, liefern vor allem frische Ware auf die Märkte der Region – die Percoca ist dort ein Tafelobst, das sich eben auch einkochen lässt. Wer sie in den Garten stellt, bekommt deshalb beides: eine Frucht, die fest genug für den Einkochtopf ist und darin ihre Form behält, und eine, die sich im August vom Baum weg essen lässt. Dazu die Blüte im Frühjahr, die Pollen und Nektar gibt.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Percoche 'Romea' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Anders als die kalifornischen Percoche stammt sie aus Italien selbst: Ausgelesen haben sie C. Fideghelli und P. Rosati 1975 am staatlichen Obstbau-Forschungszentrum in Rom, wo sie zunächst nur eine Nummer trug – IF 6820040. Geprüft wurde sie danach in Rom von Fideghelli und G. Della Strada und in der Emilia-Romagna von A. Minguzzi und Liverani, und 1986 kam sie in den Handel. Entstanden ist sie aus freier Abblüte der Sorte 'Catherina': Die Mutter ist bekannt, der Vater nicht. Amtlich eingetragen ist sie in Italien bis heute, und zwar in 2 Klonen, die getrennt erhalten werden – einer in Rom, einer in Faenza.
Der Baum wächst kräftig und trägt gut. Im April öffnen sich die rosa Blüten, vor dem Laub und über etwa 3 Wochen. Die Früchte werden mittelgroß bis groß, rund bis flachrund und leicht ungleichseitig, mit eingesenkter Spitze und eingesenkter Naht. Auf gelbgrünem Grund liegt auf 20 bis 40 Prozent der Oberfläche ein rotes Deckbild – es entsteht dort, wo die Sonne hinkommt, fällt deshalb von Jahr zu Jahr und von Ast zu Ast verschieden aus und ist kein Maß für die Reife. Das Fleisch ist kräftig gelb bis orange, fest und nicht schmelzend, und es haftet am Stein. Nicht schmelzend heißt: Es wird auch vollreif nicht weich und breiig, sondern lässt sich in Spalten schneiden, die Spalten bleiben. Geerntet wird im August, über etwa 2 Wochen. In Süditalien gehört 'Romea' zur mittleren Reifegruppe, und sie steht dort in der obersten der 3 Empfehlungslisten für Percoche – zusammen mit 'Carson', 'Loadel' und 'Andross', also mit den Sorten, an denen sich der Anbau ausrichtet.
Eines sieht man einer Konservensorte nicht an: In ihrer Heimat landet sie meist gar nicht in der Dose. Die rund 500 Hektar Percoche, die in Kampanien stehen, liefern vor allem frische Ware auf die Märkte der Region – die Percoca ist dort ein Tafelobst, das sich eben auch einkochen lässt. Wer sie in den Garten stellt, bekommt deshalb beides: eine Frucht, die fest genug für den Einkochtopf ist und darin ihre Form behält, und eine, die sich im August vom Baum weg essen lässt. Dazu die Blüte im Frühjahr, die Pollen und Nektar gibt.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Steinobstgewächse(Prunus)
- Art-Syn.
- Percoca, Pfirsicose, Percoche, Papstpfirsich, Percoca-Pfirsich, Industriepfirsich, Verarbeitungs-Pfirsich

