Percoche Carson
Prunus persica 'Carson'
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Beschreibung
Die Percoche 'Carson' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist der Pfirsich in China; seinen Namen hat er von Persien, der Durchgangsstation, über die er die Römer erreichte. Als Percoche gelten in Italien die Pfirsiche, deren Fleisch am Stein haftet und beim Kochen nicht zerfällt. 'Carson' ist eine von ihnen und kommt aus Kalifornien: Ausgelesen haben sie W. F. Wight vom US-Landwirtschaftsministerium und G. L. Philps in den 1930er und 1940er Jahren auf der Forschungsfarm in Davis, die damals der University of California in Berkeley gehörte. Gesucht war dreierlei – gleichmäßige Fruchtgröße und Fruchtform, goldgelbes Fleisch und eine Reifefolge ohne Lücken, damit die Konservenfabriken den Sommer über Ware hatten. Die Sorte steht bis heute in großem Umfang im Erwerbsanbau, und viele neuere Sorten haben sie als Elternteil.
Die rosa Blüten kommen im April und vor dem Laub; etwa 3 Wochen lang stehen sie offen. Danach geht es schnell. Im Sortenvergleich der University of California war 'Carson' 5 Tage nach der Bezugssorte 'Loadel' reif und damit vor den 7 weiteren Konservensorten des Versuchs – 'Andross' brauchte rund 18 Tage, 'Dr. Davis' rund 28. Die Ernte fällt in den Juli. Die Früchte wogen im Dreijahresmittel desselben Versuchs 219 Gramm, allerdings an stark ausgedünnten Bäumen und damit unter besten Bedingungen. Ihr Fleisch ist goldgelb, es haftet am Stein, weicht beim Reifen kaum auf und bleibt gekocht in Form. Dass es am Stein haftet, ist bei einer Konservensorte kein Mangel, sondern der Grund ihrer Auslese: Solche Früchte halten Schälen und Erhitzen aus, und das Eingemachte behält Form, klaren Saft und Farbe. In Sirup, als Kompott oder als Kuchenbelag kommt 'Carson' damit früher auf den Tisch als die späteren Percoche – das ist ihr Platz im Jahr. Sie lässt sich ebenso frisch essen. Was nicht gleich verarbeitet wird, hält sich allerdings nicht lange.
Die Blüte lohnt den Besuch. Der Nektar entsteht im Blütenboden, zwischen dem Grund der Staubfäden und dem Fruchtknoten, und der Pfirsich führt ihn doppelt: in der Blüte und am Blattstiel, wo noch Nektar fließt, wenn die Blüte längst vorbei ist. Was dabei zusammenkommt, ist in einer brasilianischen Anlage gemessen worden – 3,2 Milligramm Nektar je Blüte und Tag, mit 27,9 Prozent Zucker; 73 Prozent der Blütenbesuche gingen dort auf Honigbienen. Am Laub leben außerdem die Raupen des Blaukopfs und des Stachelbeerspanners.
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Die Percoche 'Carson' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist der Pfirsich in China; seinen Namen hat er von Persien, der Durchgangsstation, über die er die Römer erreichte. Als Percoche gelten in Italien die Pfirsiche, deren Fleisch am Stein haftet und beim Kochen nicht zerfällt. 'Carson' ist eine von ihnen und kommt aus Kalifornien: Ausgelesen haben sie W. F. Wight vom US-Landwirtschaftsministerium und G. L. Philps in den 1930er und 1940er Jahren auf der Forschungsfarm in Davis, die damals der University of California in Berkeley gehörte. Gesucht war dreierlei – gleichmäßige Fruchtgröße und Fruchtform, goldgelbes Fleisch und eine Reifefolge ohne Lücken, damit die Konservenfabriken den Sommer über Ware hatten. Die Sorte steht bis heute in großem Umfang im Erwerbsanbau, und viele neuere Sorten haben sie als Elternteil.
Die rosa Blüten kommen im April und vor dem Laub; etwa 3 Wochen lang stehen sie offen. Danach geht es schnell. Im Sortenvergleich der University of California war 'Carson' 5 Tage nach der Bezugssorte 'Loadel' reif und damit vor den 7 weiteren Konservensorten des Versuchs – 'Andross' brauchte rund 18 Tage, 'Dr. Davis' rund 28. Die Ernte fällt in den Juli. Die Früchte wogen im Dreijahresmittel desselben Versuchs 219 Gramm, allerdings an stark ausgedünnten Bäumen und damit unter besten Bedingungen. Ihr Fleisch ist goldgelb, es haftet am Stein, weicht beim Reifen kaum auf und bleibt gekocht in Form. Dass es am Stein haftet, ist bei einer Konservensorte kein Mangel, sondern der Grund ihrer Auslese: Solche Früchte halten Schälen und Erhitzen aus, und das Eingemachte behält Form, klaren Saft und Farbe. In Sirup, als Kompott oder als Kuchenbelag kommt 'Carson' damit früher auf den Tisch als die späteren Percoche – das ist ihr Platz im Jahr. Sie lässt sich ebenso frisch essen. Was nicht gleich verarbeitet wird, hält sich allerdings nicht lange.
Die Blüte lohnt den Besuch. Der Nektar entsteht im Blütenboden, zwischen dem Grund der Staubfäden und dem Fruchtknoten, und der Pfirsich führt ihn doppelt: in der Blüte und am Blattstiel, wo noch Nektar fließt, wenn die Blüte längst vorbei ist. Was dabei zusammenkommt, ist in einer brasilianischen Anlage gemessen worden – 3,2 Milligramm Nektar je Blüte und Tag, mit 27,9 Prozent Zucker; 73 Prozent der Blütenbesuche gingen dort auf Honigbienen. Am Laub leben außerdem die Raupen des Blaukopfs und des Stachelbeerspanners.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Steinobstgewächse(Prunus)
- Art-Syn.
- Percoca, Pfirsicose, Percoche, Papstpfirsich, Percoca-Pfirsich, Industriepfirsich, Verarbeitungs-Pfirsich

