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Beschreibung
Die Percoche 'Andross' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Der Pfirsich stammt aus China, wo er im unteren Jangtsetal seit mehr als 7.000 Jahren angebaut wird; nach Europa kam er über Persien, das ihm den Namen gab. Percoche heißen in Italien die festfleischigen Pfirsiche, die sich einkochen lassen, ohne zu zerfallen. 'Andross' ist eine von ihnen und kommt aus Kalifornien: Ausgelesen hat sie L. D. Davis an der University of California in Davis, dessen Zuchtprogramm in den 1950er Jahren auf Fruchtaroma, Konservenqualität und hohe Erträge setzte. Freigegeben wurde sie erst 1964, nach seinem Ruhestand, zusammen mit 'Klampt' und 'Tufts' – und noch heute stehen sie im Erwerbsanbau. Die Bäume setzen dabei beständig schwere Behänge an.
Im April öffnen sich über etwa 3 Wochen die rosa Blüten, groß, aber ohne Prunk, und sie erscheinen vor dem Laub. Geerntet wird im August, und das Fenster ist schmal: etwa 2 Wochen. Die Früchte sind groß und goldgelb – im Sortenversuch der University of California wog eine von ihnen im Dreijahresmittel 332 Gramm, allerdings an stark ausgedünnten Bäumen und damit unter besten Bedingungen; mehr, als Percoche gewöhnlich auf die Waage bringen. Ihr Fleisch ist fest und nicht schmelzend: Es weicht beim Reifen kaum auf, löst sich nicht vom Stein und bleibt auch gekocht in Form. Der Geschmack ist süß mit wenig Säure. Für die Konserve wird halbreif gepflückt, dann gerät das Eingemachte am besten; weich ausgereifte Früchte geben dafür den besseren Saft. Aufgeschnitten dunkeln die Scheiben rasch nach – ein Tauchbad in Salzwasser vor dem Einkochen hält sie hell. Lange lagern lässt sich die frische Frucht nicht, deshalb wird gleich nach der Ernte verarbeitet: eingekocht in Sirup, als Kompott, als Kuchenbelag oder entsaftet, und was dafür zu gering ausfällt, gibt Wein oder Brand.
Der Nektar sitzt halb verborgen in der Mitte einer Scheibenblume und fließt reichlich; Schwebfliegen, Bienen und Falter kommen daran. Am Blatt geht das Angebot weiter: Der Blattstiel trägt Drüsen, die auch außerhalb der Blüte Nektar abgeben – bei 'Andross' kugelige. Davon leben Ameisen und Schlupfwespen, und sie zahlen es zurück: In einem Freilandversuch der University of Maryland saßen auf Pfirsichbäumen mit diesen Drüsen im Frühjahr mehr Schlupfwespen, und sperrte man die Ameisen von den Kronen aus, stieg der Fruchtschaden durch den Pfirsichtriebbohrer auf mehr als das Vierfache. Am Laub fressen außerdem die Raupen von Blaukopf und Stachelbeerspanner.
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Die Percoche 'Andross' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Der Pfirsich stammt aus China, wo er im unteren Jangtsetal seit mehr als 7.000 Jahren angebaut wird; nach Europa kam er über Persien, das ihm den Namen gab. Percoche heißen in Italien die festfleischigen Pfirsiche, die sich einkochen lassen, ohne zu zerfallen. 'Andross' ist eine von ihnen und kommt aus Kalifornien: Ausgelesen hat sie L. D. Davis an der University of California in Davis, dessen Zuchtprogramm in den 1950er Jahren auf Fruchtaroma, Konservenqualität und hohe Erträge setzte. Freigegeben wurde sie erst 1964, nach seinem Ruhestand, zusammen mit 'Klampt' und 'Tufts' – und noch heute stehen sie im Erwerbsanbau. Die Bäume setzen dabei beständig schwere Behänge an.
Im April öffnen sich über etwa 3 Wochen die rosa Blüten, groß, aber ohne Prunk, und sie erscheinen vor dem Laub. Geerntet wird im August, und das Fenster ist schmal: etwa 2 Wochen. Die Früchte sind groß und goldgelb – im Sortenversuch der University of California wog eine von ihnen im Dreijahresmittel 332 Gramm, allerdings an stark ausgedünnten Bäumen und damit unter besten Bedingungen; mehr, als Percoche gewöhnlich auf die Waage bringen. Ihr Fleisch ist fest und nicht schmelzend: Es weicht beim Reifen kaum auf, löst sich nicht vom Stein und bleibt auch gekocht in Form. Der Geschmack ist süß mit wenig Säure. Für die Konserve wird halbreif gepflückt, dann gerät das Eingemachte am besten; weich ausgereifte Früchte geben dafür den besseren Saft. Aufgeschnitten dunkeln die Scheiben rasch nach – ein Tauchbad in Salzwasser vor dem Einkochen hält sie hell. Lange lagern lässt sich die frische Frucht nicht, deshalb wird gleich nach der Ernte verarbeitet: eingekocht in Sirup, als Kompott, als Kuchenbelag oder entsaftet, und was dafür zu gering ausfällt, gibt Wein oder Brand.
Der Nektar sitzt halb verborgen in der Mitte einer Scheibenblume und fließt reichlich; Schwebfliegen, Bienen und Falter kommen daran. Am Blatt geht das Angebot weiter: Der Blattstiel trägt Drüsen, die auch außerhalb der Blüte Nektar abgeben – bei 'Andross' kugelige. Davon leben Ameisen und Schlupfwespen, und sie zahlen es zurück: In einem Freilandversuch der University of Maryland saßen auf Pfirsichbäumen mit diesen Drüsen im Frühjahr mehr Schlupfwespen, und sperrte man die Ameisen von den Kronen aus, stieg der Fruchtschaden durch den Pfirsichtriebbohrer auf mehr als das Vierfache. Am Laub fressen außerdem die Raupen von Blaukopf und Stachelbeerspanner.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Steinobstgewächse(Prunus)
- Art-Syn.
- Percoca, Pfirsicose, Percoche, Papstpfirsich, Percoca-Pfirsich, Industriepfirsich, Verarbeitungs-Pfirsich

