Paw Paw Prima
Asimina triloba 'Prima'
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Beschreibung
Die Paw Paw 'Prima' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist im östlichen Nordamerika beheimatet; diese Sorte dagegen kommt aus Italien, wo Domenico Montanari sie aus einer Aussaat von rund 2.000 Samen amerikanischer Herkunft auswählte – eine der wenigen europäischen Auslesen dieser Art. Was sie heraushebt, ist ihr Fruchtansatz: Paw Paws befruchten sich fast nie selbst, weil die Blüte ihren eigenen Pollen aussperrt. 'Prima' trägt auch als einzelner Baum – von unseren Paw Paws kann sie das als einzige.
Die Blüte fällt in den April und dauert etwa 3 Wochen: braunrote Glocken, je eine in der Blattachsel des letzten Jahres, noch am kahlen Zweig. Geerntet wird vom September an, und das Fenster bleibt 4 Wochen offen. Im Mittel wiegt eine Frucht 120 bis 220 Gramm, die schwerste 360; ein Baum bringt 60 bis 85 Stück. Diese Spanne ist eng: Der Behang anderer Sorten schwankt im Jahresvergleich um das Vier- bis Fünffache. Das Fruchtfleisch ist cremig und sehr wohlschmeckend, dabei leicht faserig. Ob eine Frucht so weit ist, sagt der Daumen: Die Schale gibt dann leicht nach wie bei einem weichen Pfirsich. Weil das nicht alle zugleich tun, wird der Baum in 3 oder 4 Gängen abgeerntet. Danach hat man es eilig: Vollreif hält sie 2 bis 3 Tage, gekühlt eine Woche; etwas vor der Vollreife gepflückt, übersteht sie im Kühlschrank knapp 3 Wochen und reift bei Zimmerwärme nach. Verwendet wird nur das Fruchtfleisch – roh aus der Schale gelöffelt, sonst als Püree, in Eis oder Gebäck. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden; auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.
Wer an einer Paw-Paw-Blüte riecht, versteht rasch, wem sie gilt: Ihr matter Aasgeruch zieht Fliegen und Glanzkäfer an, während Bienen sich von ihr fernhalten. Gelegentlich fressen Rosenkäfer an den Blüten, ohne dass die Ernte darunter leidet. Das Laub wiederum lässt das Wild in Ruhe – Rehe rühren Blätter und Triebe nicht an, nur abgefallene Früchte nehmen sie mit.
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Die Paw Paw 'Prima' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist im östlichen Nordamerika beheimatet; diese Sorte dagegen kommt aus Italien, wo Domenico Montanari sie aus einer Aussaat von rund 2.000 Samen amerikanischer Herkunft auswählte – eine der wenigen europäischen Auslesen dieser Art. Was sie heraushebt, ist ihr Fruchtansatz: Paw Paws befruchten sich fast nie selbst, weil die Blüte ihren eigenen Pollen aussperrt. 'Prima' trägt auch als einzelner Baum – von unseren Paw Paws kann sie das als einzige.
Die Blüte fällt in den April und dauert etwa 3 Wochen: braunrote Glocken, je eine in der Blattachsel des letzten Jahres, noch am kahlen Zweig. Geerntet wird vom September an, und das Fenster bleibt 4 Wochen offen. Im Mittel wiegt eine Frucht 120 bis 220 Gramm, die schwerste 360; ein Baum bringt 60 bis 85 Stück. Diese Spanne ist eng: Der Behang anderer Sorten schwankt im Jahresvergleich um das Vier- bis Fünffache. Das Fruchtfleisch ist cremig und sehr wohlschmeckend, dabei leicht faserig. Ob eine Frucht so weit ist, sagt der Daumen: Die Schale gibt dann leicht nach wie bei einem weichen Pfirsich. Weil das nicht alle zugleich tun, wird der Baum in 3 oder 4 Gängen abgeerntet. Danach hat man es eilig: Vollreif hält sie 2 bis 3 Tage, gekühlt eine Woche; etwas vor der Vollreife gepflückt, übersteht sie im Kühlschrank knapp 3 Wochen und reift bei Zimmerwärme nach. Verwendet wird nur das Fruchtfleisch – roh aus der Schale gelöffelt, sonst als Püree, in Eis oder Gebäck. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden; auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.
Wer an einer Paw-Paw-Blüte riecht, versteht rasch, wem sie gilt: Ihr matter Aasgeruch zieht Fliegen und Glanzkäfer an, während Bienen sich von ihr fernhalten. Gelegentlich fressen Rosenkäfer an den Blüten, ohne dass die Ernte darunter leidet. Das Laub wiederum lässt das Wild in Ruhe – Rehe rühren Blätter und Triebe nicht an, nur abgefallene Früchte nehmen sie mit.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Annonengewächse(Annonaceae)
- Gattung
- Paw Paws(Asimina)
- Art-Syn.
- Indianerbanane, Papau, Dreilappige Papau, Papaw, Pawpaw
- Sorten-Syn.
- Prima 1216, Prima 1216-60

