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Beschreibung
Die Paw Paw 'Mango' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist im östlichen Nordamerika zu Hause; ihr Gebiet reicht vom südlichen Ontario bis nach Nordflorida. Vom südlichen Ende dieser Spanne stammt die Sorte: Major C. Collins fand sie 1970 im US-Staat Georgia, einen Zufallssämling aus dem Wildbestand – kein Zuchtprodukt, sondern ein einzelner Baum, der auffiel und weitervermehrt wurde. Unter den Paw Paws, die wir führen, ist sie damit die südlichste Auslese. Früchte setzt sie nur an, wenn eine andere Sorte oder die unveredelte Art in Reichweite steht. Ihren Namen hat sie nicht vom Geschmack, sondern von der Farbe des Fruchtfleischs.
Die Blüte beginnt im April und zieht sich über etwa 3 Wochen; die glockigen, braunroten Blüten hängen einzeln am Vorjahresholz und öffnen sich vor dem Laub. Geerntet wird ab September über rund 4 Wochen. Die Früchte wiegen im Mittel 160 bis 195 Gramm, die schwersten knapp 260 – mittelgroß für eine Paw Paw, wobei der Ertrag von Jahr zu Jahr stark schwankt. Das Fruchtfleisch ist kräftig orangegelb, weich und glatt, der Geschmack mild und eher saftig als dicht, mit einem Anklang an Mango. Das ist mehr als Zierde: Nur orangefleischige Sorten schmecken wirklich gut, hellfleischige bleiben herb. Reif ist eine Frucht, wenn die Schale von Frischgrün ins Gelbliche umschlägt und auf Druck nachgibt; weil nicht alle zugleich so weit sind, wird in 3 bis 4 Durchgängen gepflückt. Braune Druckstellen ändern am Geschmack nichts. Vollreif hält die Frucht 2 bis 3 Tage, gekühlt eine Woche; knapp vor der Vollreife gepflückt, hält sie gekühlt bis zu 3 Wochen und reift danach bei Zimmerwärme nach. Auf den Tisch kommt nur das Fruchtfleisch – ausgelöffelt, als Püree, zu Eis oder in Gebäck. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden, und auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.
Die Blüten riechen schwach nach Aas, und das hat seinen Grund: Bestäubt wird die Paw Paw von Schmeißfliegen und Glanzkäfern; Bienen meiden die dunklen Blüten. Ohne die Paw Paw gäbe es in Nordamerika einen Falter weniger: Der Zebra-Schwalbenschwanz zieht seine Raupen auf keiner anderen Pflanze groß. Vom Wild hat sie wenig zu befürchten – Rehe verschmähen Laub und Triebe und halten sich allenfalls an Fallobst.
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Die Paw Paw 'Mango' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist im östlichen Nordamerika zu Hause; ihr Gebiet reicht vom südlichen Ontario bis nach Nordflorida. Vom südlichen Ende dieser Spanne stammt die Sorte: Major C. Collins fand sie 1970 im US-Staat Georgia, einen Zufallssämling aus dem Wildbestand – kein Zuchtprodukt, sondern ein einzelner Baum, der auffiel und weitervermehrt wurde. Unter den Paw Paws, die wir führen, ist sie damit die südlichste Auslese. Früchte setzt sie nur an, wenn eine andere Sorte oder die unveredelte Art in Reichweite steht. Ihren Namen hat sie nicht vom Geschmack, sondern von der Farbe des Fruchtfleischs.
Die Blüte beginnt im April und zieht sich über etwa 3 Wochen; die glockigen, braunroten Blüten hängen einzeln am Vorjahresholz und öffnen sich vor dem Laub. Geerntet wird ab September über rund 4 Wochen. Die Früchte wiegen im Mittel 160 bis 195 Gramm, die schwersten knapp 260 – mittelgroß für eine Paw Paw, wobei der Ertrag von Jahr zu Jahr stark schwankt. Das Fruchtfleisch ist kräftig orangegelb, weich und glatt, der Geschmack mild und eher saftig als dicht, mit einem Anklang an Mango. Das ist mehr als Zierde: Nur orangefleischige Sorten schmecken wirklich gut, hellfleischige bleiben herb. Reif ist eine Frucht, wenn die Schale von Frischgrün ins Gelbliche umschlägt und auf Druck nachgibt; weil nicht alle zugleich so weit sind, wird in 3 bis 4 Durchgängen gepflückt. Braune Druckstellen ändern am Geschmack nichts. Vollreif hält die Frucht 2 bis 3 Tage, gekühlt eine Woche; knapp vor der Vollreife gepflückt, hält sie gekühlt bis zu 3 Wochen und reift danach bei Zimmerwärme nach. Auf den Tisch kommt nur das Fruchtfleisch – ausgelöffelt, als Püree, zu Eis oder in Gebäck. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden, und auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.
Die Blüten riechen schwach nach Aas, und das hat seinen Grund: Bestäubt wird die Paw Paw von Schmeißfliegen und Glanzkäfern; Bienen meiden die dunklen Blüten. Ohne die Paw Paw gäbe es in Nordamerika einen Falter weniger: Der Zebra-Schwalbenschwanz zieht seine Raupen auf keiner anderen Pflanze groß. Vom Wild hat sie wenig zu befürchten – Rehe verschmähen Laub und Triebe und halten sich allenfalls an Fallobst.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Annonengewächse(Annonaceae)
- Gattung
- Paw Paws(Asimina)
- Art-Syn.
- Indianerbanane, Papau, Dreilappige Papau, Papaw, Pawpaw

