Gelbfruchtende Eberesche Golden Wonder
Sorbus × arnoldiana 'Golden Wonder'
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Beschreibung
Die Gelbfruchtende Eberesche 'Golden Wonder' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Ihre Eltern sind die heimische Eberesche und die Verschiedenfarbige Eberesche aus Nordchina. Zusammengefunden haben die beiden über Brandenburg: In Wiesenburg zog der Förster Gebbers Bäume aus Pekinger Samen, und einer davon ging an das Arnold Arboretum in den USA. Dort trug 1907 ein Sämling rosa statt weiße Früchte – eine Kreuzung mit der Eberesche, die seither Arnolds Eberesche heißt. In den 1950er Jahren kreuzte der niederländische Baumschuler Jacques Lombarts dieselben Eltern und erhielt rund 20 Bäume mit Früchten von Blutrot über Lachs bis Goldgelb; nur wenige haben sich gehalten, darunter 'Golden Wonder', seit 1950 in Kultur. Ihre goldgelben Früchte sind so arm an Bitterstoffen, dass man sie zu den Edel-Ebereschen zählt.
Weiße, flache Blütenschirme öffnen sich im Mai, oft mit Nachzüglern bis Anfang Juni, und rund 3 Wochen lang bleibt die Krone weiß. Schon im August färben sich die Früchte goldgelb bis ockergelb; geerntet wird ab September, über rund 4 Wochen. Mit etwa 1 Zentimeter sind sie nicht größer als gewöhnliche Vogelbeeren und leicht länglich. Sie hängen in großen Ständen, die aber oft nur locker besetzt sind – große Ernten bringt der Baum nicht. Man schneidet die ganzen Fruchtstände von Hand ab und lässt dabei die Knospen an ihrem Grund stehen, denn dort sitzen schon die Blüten des nächsten Jahres. Gelee, Marmelade und Kompott gelingen aus den Früchten gut; lässt man sie am Baum ganz ausreifen, geben sie Saft, Likör und Schnaps. Mit Honig gedünstet werden sie zu einer farbigen Beilage. Wer sie aufbewahrt, statt sie gleich zu verarbeiten, nimmt in Kauf, dass Süße und Vitamin C nachlassen.
Wer an den Blüten der Eberesche, eines ihrer beiden Eltern, unterwegs ist, hängt vom Jahr ab. Von 2017 bis 2020 wurden in den polnischen Karpaten Bienen in den Kronen blühender Ebereschen gefangen: In Jahren mit üppiger Blüte stellten Hummeln 91 Prozent (2018) und 65 Prozent (2020) der Fänge, in blütenarmen Jahren gewannen Sand- und Furchenbienen deutlich an Gewicht. Und je reicher ein Baum blühte, desto mehr seiner Blütenstände setzten Frucht an – zwischen 20 und 80 Prozent. Im Herbst hängen die Früchte dann zwischen Laub, das sich gelb, orange und rot färbt.
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Die Gelbfruchtende Eberesche 'Golden Wonder' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Ihre Eltern sind die heimische Eberesche und die Verschiedenfarbige Eberesche aus Nordchina. Zusammengefunden haben die beiden über Brandenburg: In Wiesenburg zog der Förster Gebbers Bäume aus Pekinger Samen, und einer davon ging an das Arnold Arboretum in den USA. Dort trug 1907 ein Sämling rosa statt weiße Früchte – eine Kreuzung mit der Eberesche, die seither Arnolds Eberesche heißt. In den 1950er Jahren kreuzte der niederländische Baumschuler Jacques Lombarts dieselben Eltern und erhielt rund 20 Bäume mit Früchten von Blutrot über Lachs bis Goldgelb; nur wenige haben sich gehalten, darunter 'Golden Wonder', seit 1950 in Kultur. Ihre goldgelben Früchte sind so arm an Bitterstoffen, dass man sie zu den Edel-Ebereschen zählt.
Weiße, flache Blütenschirme öffnen sich im Mai, oft mit Nachzüglern bis Anfang Juni, und rund 3 Wochen lang bleibt die Krone weiß. Schon im August färben sich die Früchte goldgelb bis ockergelb; geerntet wird ab September, über rund 4 Wochen. Mit etwa 1 Zentimeter sind sie nicht größer als gewöhnliche Vogelbeeren und leicht länglich. Sie hängen in großen Ständen, die aber oft nur locker besetzt sind – große Ernten bringt der Baum nicht. Man schneidet die ganzen Fruchtstände von Hand ab und lässt dabei die Knospen an ihrem Grund stehen, denn dort sitzen schon die Blüten des nächsten Jahres. Gelee, Marmelade und Kompott gelingen aus den Früchten gut; lässt man sie am Baum ganz ausreifen, geben sie Saft, Likör und Schnaps. Mit Honig gedünstet werden sie zu einer farbigen Beilage. Wer sie aufbewahrt, statt sie gleich zu verarbeiten, nimmt in Kauf, dass Süße und Vitamin C nachlassen.
Wer an den Blüten der Eberesche, eines ihrer beiden Eltern, unterwegs ist, hängt vom Jahr ab. Von 2017 bis 2020 wurden in den polnischen Karpaten Bienen in den Kronen blühender Ebereschen gefangen: In Jahren mit üppiger Blüte stellten Hummeln 91 Prozent (2018) und 65 Prozent (2020) der Fänge, in blütenarmen Jahren gewannen Sand- und Furchenbienen deutlich an Gewicht. Und je reicher ein Baum blühte, desto mehr seiner Blütenstände setzten Frucht an – zwischen 20 und 80 Prozent. Im Herbst hängen die Früchte dann zwischen Laub, das sich gelb, orange und rot färbt.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Mehlbeeren(Sorbus)
- Art-Syn.
- Arnolds Eberesche, Sorbus arnoldiana
- Sorten-Syn.
- Lombarts Golden Wonder

