Felsenbirne Smoky
Amelanchier alnifolia 'Smoky'
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Beschreibung
Die Felsenbirne 'Smoky' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist die bekannteste Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (Amelanchier alnifolia), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist. Entstanden ist 'Smoky' 1952 in Beaverlodge im Norden Albertas, und über Jahrzehnte war sie die Sorte, auf der der kanadische Erwerbsanbau ruhte – bis 'Northline' sie mit größeren Beeren von diesem Platz verdrängte. Jung wächst sie straff aufrecht mit geraden Trieben; mit den Jahren biegen sich die Zweige bogenförmig nach außen, und aus dem Strauch wird zusammen mit den reichlich gebildeten Ausläufern eine breite Gruppe.
Ab April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, und zwar erst dann, wenn das Laub bereits voll entfaltet ist; sie halten vergleichsweise lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind rotpurpurn, mit etwa 1,3 Zentimetern groß und sitzen in mittelgroßen Trauben; sie schmecken saftig, sehr süß und dabei mild: Unter den Saskatoon-Sorten hat 'Smoky' das höchste Verhältnis von Zucker zu Säure, und genau das macht sie für den Frischverzehr beliebt und für Gelee eher zurückhaltend. Sie reifen ungleichmäßig, was die Ernte über einen längeren Zeitraum zieht, und enthalten viele große Kerne. Gerade diese Kerne sind kein Mangel: Sie steuern den feinen Mandelton bei, für den Felsenbirnen geschätzt werden. Verwenden lassen sich die Beeren wie Heidelbeeren – frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee; in Kanada gehen sie außerdem in Strudel, Wein und sogar in Bier.
Blüten und Früchte kommen der Tierwelt in gleichem Maß zugute – Insekten im Frühjahr, Vögeln im Sommer; Amseln räumen einen unbeaufsichtigten Strauch schnell ab. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf – beides zusammen empfiehlt sie für raue Lagen, in denen anderes Beerenobst ausfällt. Weil 'Smoky' viele Ausläufer treibt, wächst sie mit den Jahren zu einem dichten Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet. Und weil die Blüten erst nach dem Laubaustrieb erscheinen, entgehen sie den Spätfrösten, die andere Obstgehölze treffen.
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Die Felsenbirne 'Smoky' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist die bekannteste Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (Amelanchier alnifolia), die in den Prärien des nordwestlichen Nordamerika zu Hause ist. Entstanden ist 'Smoky' 1952 in Beaverlodge im Norden Albertas, und über Jahrzehnte war sie die Sorte, auf der der kanadische Erwerbsanbau ruhte – bis 'Northline' sie mit größeren Beeren von diesem Platz verdrängte. Jung wächst sie straff aufrecht mit geraden Trieben; mit den Jahren biegen sich die Zweige bogenförmig nach außen, und aus dem Strauch wird zusammen mit den reichlich gebildeten Ausläufern eine breite Gruppe.
Ab April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten, und zwar erst dann, wenn das Laub bereits voll entfaltet ist; sie halten vergleichsweise lange. Geerntet wird ab Juni. Die Beeren sind rotpurpurn, mit etwa 1,3 Zentimetern groß und sitzen in mittelgroßen Trauben; sie schmecken saftig, sehr süß und dabei mild: Unter den Saskatoon-Sorten hat 'Smoky' das höchste Verhältnis von Zucker zu Säure, und genau das macht sie für den Frischverzehr beliebt und für Gelee eher zurückhaltend. Sie reifen ungleichmäßig, was die Ernte über einen längeren Zeitraum zieht, und enthalten viele große Kerne. Gerade diese Kerne sind kein Mangel: Sie steuern den feinen Mandelton bei, für den Felsenbirnen geschätzt werden. Verwenden lassen sich die Beeren wie Heidelbeeren – frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee; in Kanada gehen sie außerdem in Strudel, Wein und sogar in Bier.
Blüten und Früchte kommen der Tierwelt in gleichem Maß zugute – Insekten im Frühjahr, Vögeln im Sommer; Amseln räumen einen unbeaufsichtigten Strauch schnell ab. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und stellt an den Boden fast keine Bedingung außer der, dass er nicht dauernd nass sein darf – beides zusammen empfiehlt sie für raue Lagen, in denen anderes Beerenobst ausfällt. Weil 'Smoky' viele Ausläufer treibt, wächst sie mit den Jahren zu einem dichten Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet. Und weil die Blüten erst nach dem Laubaustrieb erscheinen, entgehen sie den Spätfrösten, die andere Obstgehölze treffen.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Felsenbirnen(Amelanchier)
- Art-Syn.
- Erlenblättrige Felsenbirne, Saskatoonbeere, Saskatoon
- Sorten-Syn.
- Greatberry® Farm, Kojuaagf, Smokey

