Bienenbaum — Euodia hupehensis

Bienenbaum

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Euodia hupehensis

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Beschreibung

Der Bienenbaum wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Er stammt aus dem Norden und der Mitte Chinas. In die Gärten des Westens kam er kurz nach 1900: Das Arnold Arboretum bei Boston erhielt 1905 Saatgut aus Korea und gab 1907 Pflanzen an Kew weiter, und zur selben Zeit brachte der Pflanzensammler Ernest Wilson ihn aus der Provinz Hubei mit, auf die sein botanischer Name zurückgeht. Was ihn auszeichnet, ist sein Termin: Er blüht im Juli und August, wenn kaum ein anderes Gehölz noch Nektar bietet. In Ungarn hat man ihn deshalb zur Anpflanzung empfohlen, um eine Lücke zu schließen, die die Landwirtschaft gerissen hatte. Bis in die 1950er-Jahre war dort der Einjährige Ziest nach der Robinie die zweitwichtigste Trachtpflanze; er wuchs auf den Stoppelfeldern und verschwand mit dem Stoppelumbruch und den Vorauflaufherbiziden.

Der Bienenbaum treibt im Frühjahr spät aus, trägt dann aber großes, gefiedertes Laub: Seine Blätter werden 20 bis 44 Zentimeter lang und bestehen meist aus 7 bis 11 Blättchen. Junge Bäume wachsen kegelförmig, ältere bilden eine breite, oben abgeflachte Krone. Die kleinen weißen Blüten sitzen zu flachen Schirmen von 10 bis 15 Zentimeter Breite gebündelt über dem Laub und duften. Ein Baum blüht 3 bis 4 Wochen lang, und ein älterer öffnet in dieser Zeit rund 200.000 Blüten. Schon junge Bäume blühen, oft vom dritten bis fünften Standjahr an. Aus den Blüten werden rotbraune bis purpurne Fruchtstände: Jede Frucht besteht aus 4 bis 5 kleinen Bälgen, die sich zur Reife sternförmig spreizen, aufspringen und glänzend schwarze Samen zeigen; sie hängen von Ende August bis in den November am Baum. Im Herbst färbt sich das Laub fahlgelb. Zu ernten gibt es an ihm nichts. Die Samen keimen leicht: Wo der Boden offen liegt, kommen im Umkreis Sämlinge hoch. Man zieht sie am besten jung heraus, solange die ganze Wurzel im feuchten Boden noch mitkommt.

Für Honigbienen ist er eine ausgezeichnete Spätsommerweide, und sie holen an seinen Blüten Nektar und Pollen zugleich. Sobald sich morgens die frischen Blüten öffnen, herrscht bis in den Abend Betrieb; an einem einzelnen Blütenstand können 15 bis 20 Bienen gleichzeitig sitzen. Neben ihnen kommen Hummeln und Fliegen. Der Nektar liegt offen und ist leicht zu erreichen. Eine Blüte liefert um ein halbes Milligramm mit 37 bis 53 Prozent Zucker – etwa so viel wie der Einjährige Ziest, wenn auch weniger als die Robinie. Bei Trockenheit lässt die Nektarbildung nach.

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Winterhärte

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−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
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Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C

Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Mittelhoher Baum
Höhe
8.0 m
Breite
5.0 m
Wurzelsystem
Herzwurzler

Standort & Boden

Standort
sonnig, halbschattig
Wasserbedarf
mittel
Stellung
Solitär, Gruppe
Bodenart
Sand, Lehm, durchlässig, humos auch auf mageren Böden
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass
pH
kalkhaltig

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Bienenweide

Verwendung

Zierpflanze

Besonderheiten

Duftpflanze Schattenspender

Phänologie und Vermehrung

Blüte4 Wo
JunJulAug

Pflege

Schnittbedarf
gering
Resilienzen
Winterfrost Krankheiten
Schutz
Winterschutz

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Rautengewächse(Rutaceae)
Gattung
Bienenbäume(Euodia)
Art-Syn.
Wohlduftraute, Honigesche, Tausendblütenstrauch, Samthaarige Stinkesche, Tetradium daniellii