Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 250 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 12,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 500 € versandkostenfrei
Sonst 35 € · Mindestbestellwert 250 €
Beschreibung
Der Bienenbaum wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Er stammt aus dem Norden und der Mitte Chinas. In die Gärten des Westens kam er kurz nach 1900: Das Arnold Arboretum bei Boston erhielt 1905 Saatgut aus Korea und gab 1907 Pflanzen an Kew weiter, und zur selben Zeit brachte der Pflanzensammler Ernest Wilson ihn aus der Provinz Hubei mit, auf die sein botanischer Name zurückgeht. Was ihn auszeichnet, ist sein Termin: Er blüht im Juli und August, wenn kaum ein anderes Gehölz noch Nektar bietet. In Ungarn hat man ihn deshalb zur Anpflanzung empfohlen, um eine Lücke zu schließen, die die Landwirtschaft gerissen hatte. Bis in die 1950er-Jahre war dort der Einjährige Ziest nach der Robinie die zweitwichtigste Trachtpflanze; er wuchs auf den Stoppelfeldern und verschwand mit dem Stoppelumbruch und den Vorauflaufherbiziden.
Der Bienenbaum treibt im Frühjahr spät aus, trägt dann aber großes, gefiedertes Laub: Seine Blätter werden 20 bis 44 Zentimeter lang und bestehen meist aus 7 bis 11 Blättchen. Junge Bäume wachsen kegelförmig, ältere bilden eine breite, oben abgeflachte Krone. Die kleinen weißen Blüten sitzen zu flachen Schirmen von 10 bis 15 Zentimeter Breite gebündelt über dem Laub und duften. Ein Baum blüht 3 bis 4 Wochen lang, und ein älterer öffnet in dieser Zeit rund 200.000 Blüten. Schon junge Bäume blühen, oft vom dritten bis fünften Standjahr an. Aus den Blüten werden rotbraune bis purpurne Fruchtstände: Jede Frucht besteht aus 4 bis 5 kleinen Bälgen, die sich zur Reife sternförmig spreizen, aufspringen und glänzend schwarze Samen zeigen; sie hängen von Ende August bis in den November am Baum. Im Herbst färbt sich das Laub fahlgelb. Zu ernten gibt es an ihm nichts. Die Samen keimen leicht: Wo der Boden offen liegt, kommen im Umkreis Sämlinge hoch. Man zieht sie am besten jung heraus, solange die ganze Wurzel im feuchten Boden noch mitkommt.
Für Honigbienen ist er eine ausgezeichnete Spätsommerweide, und sie holen an seinen Blüten Nektar und Pollen zugleich. Sobald sich morgens die frischen Blüten öffnen, herrscht bis in den Abend Betrieb; an einem einzelnen Blütenstand können 15 bis 20 Bienen gleichzeitig sitzen. Neben ihnen kommen Hummeln und Fliegen. Der Nektar liegt offen und ist leicht zu erreichen. Eine Blüte liefert um ein halbes Milligramm mit 37 bis 53 Prozent Zucker – etwa so viel wie der Einjährige Ziest, wenn auch weniger als die Robinie. Bei Trockenheit lässt die Nektarbildung nach.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Der Bienenbaum wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Er stammt aus dem Norden und der Mitte Chinas. In die Gärten des Westens kam er kurz nach 1900: Das Arnold Arboretum bei Boston erhielt 1905 Saatgut aus Korea und gab 1907 Pflanzen an Kew weiter, und zur selben Zeit brachte der Pflanzensammler Ernest Wilson ihn aus der Provinz Hubei mit, auf die sein botanischer Name zurückgeht. Was ihn auszeichnet, ist sein Termin: Er blüht im Juli und August, wenn kaum ein anderes Gehölz noch Nektar bietet. In Ungarn hat man ihn deshalb zur Anpflanzung empfohlen, um eine Lücke zu schließen, die die Landwirtschaft gerissen hatte. Bis in die 1950er-Jahre war dort der Einjährige Ziest nach der Robinie die zweitwichtigste Trachtpflanze; er wuchs auf den Stoppelfeldern und verschwand mit dem Stoppelumbruch und den Vorauflaufherbiziden.
Der Bienenbaum treibt im Frühjahr spät aus, trägt dann aber großes, gefiedertes Laub: Seine Blätter werden 20 bis 44 Zentimeter lang und bestehen meist aus 7 bis 11 Blättchen. Junge Bäume wachsen kegelförmig, ältere bilden eine breite, oben abgeflachte Krone. Die kleinen weißen Blüten sitzen zu flachen Schirmen von 10 bis 15 Zentimeter Breite gebündelt über dem Laub und duften. Ein Baum blüht 3 bis 4 Wochen lang, und ein älterer öffnet in dieser Zeit rund 200.000 Blüten. Schon junge Bäume blühen, oft vom dritten bis fünften Standjahr an. Aus den Blüten werden rotbraune bis purpurne Fruchtstände: Jede Frucht besteht aus 4 bis 5 kleinen Bälgen, die sich zur Reife sternförmig spreizen, aufspringen und glänzend schwarze Samen zeigen; sie hängen von Ende August bis in den November am Baum. Im Herbst färbt sich das Laub fahlgelb. Zu ernten gibt es an ihm nichts. Die Samen keimen leicht: Wo der Boden offen liegt, kommen im Umkreis Sämlinge hoch. Man zieht sie am besten jung heraus, solange die ganze Wurzel im feuchten Boden noch mitkommt.
Für Honigbienen ist er eine ausgezeichnete Spätsommerweide, und sie holen an seinen Blüten Nektar und Pollen zugleich. Sobald sich morgens die frischen Blüten öffnen, herrscht bis in den Abend Betrieb; an einem einzelnen Blütenstand können 15 bis 20 Bienen gleichzeitig sitzen. Neben ihnen kommen Hummeln und Fliegen. Der Nektar liegt offen und ist leicht zu erreichen. Eine Blüte liefert um ein halbes Milligramm mit 37 bis 53 Prozent Zucker – etwa so viel wie der Einjährige Ziest, wenn auch weniger als die Robinie. Bei Trockenheit lässt die Nektarbildung nach.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rautengewächse(Rutaceae)
- Gattung
- Bienenbäume(Euodia)
- Art-Syn.
- Wohlduftraute, Honigesche, Tausendblütenstrauch, Samthaarige Stinkesche, Tetradium daniellii

