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Beschreibung
Die Apfelbeere ’Hugin’ wächst als niedriger, dicht verzweigter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Damit bleibt sie deutlich kleiner als die übrigen Apfelbeersorten, die auf 2 Meter und mehr kommen. Ihr Ausgangsmaterial stammt von Walpole Island in Ontario: Die schwedische Landwirtschaftsuniversität sammelte dort Material und wählte daraus in Alnarp die gedrungenste Pflanze aus; 1992 wurde die Sorte beschrieben. Sie trägt das schwedische Gütezeichen E, mit dem Schweden geprüfte Gehölze auszeichnet. 2015 ist ihre Zonenangabe heraufgesetzt worden – sie hat sich als härter erwiesen, als man sie anfangs eingestuft hatte.
Im Mai und Juni öffnen sich die weißen Blüten, für einen so kleinen Strauch reichlich. Die Früchte sitzen zu 3 bis 5 in einer Dolde und werden glänzend schwarz; geerntet wird ab August. Der niedrige Wuchs zahlt sich dabei aus – man kommt an jede Dolde heran, ohne Leiter und ohne sich durch einen Busch zu arbeiten. Roh schmecken die Beeren herb; eingekocht oder getrocknet gibt sich das. ’Hugin’ hat außerdem etwas, das bei benannten Obstsorten selten ist: Sie lässt sich aus eigenen Samen nachziehen, und die Nachkommen bleiben sortenecht. Der Grund liegt in ihrer Fortpflanzung – die Samen entstehen ohne Befruchtung und sind Klone der Mutterpflanze. Wer mehr davon haben will, braucht also weder Stecklinge noch eine Baumschule. Im Herbst färbt sich das frischgrüne Laub warm rostrot.
Die Beeren werden von Vögeln genommen, und der dichte, niedrige Wuchs gibt ihnen Deckung bis in Bodennähe. In Schweden wird ’Hugin’ für freiwachsende Hecken und zur Unterpflanzung in hellen Lagen empfohlen – beides Verwendungen, für die eine Apfelbeere klein bleiben muss. Im Garten heißt das: Sie passt dorthin, wo für einen 2 Meter hohen Strauch kein Platz mehr ist.
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Die Apfelbeere ’Hugin’ wächst als niedriger, dicht verzweigter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Damit bleibt sie deutlich kleiner als die übrigen Apfelbeersorten, die auf 2 Meter und mehr kommen. Ihr Ausgangsmaterial stammt von Walpole Island in Ontario: Die schwedische Landwirtschaftsuniversität sammelte dort Material und wählte daraus in Alnarp die gedrungenste Pflanze aus; 1992 wurde die Sorte beschrieben. Sie trägt das schwedische Gütezeichen E, mit dem Schweden geprüfte Gehölze auszeichnet. 2015 ist ihre Zonenangabe heraufgesetzt worden – sie hat sich als härter erwiesen, als man sie anfangs eingestuft hatte.
Im Mai und Juni öffnen sich die weißen Blüten, für einen so kleinen Strauch reichlich. Die Früchte sitzen zu 3 bis 5 in einer Dolde und werden glänzend schwarz; geerntet wird ab August. Der niedrige Wuchs zahlt sich dabei aus – man kommt an jede Dolde heran, ohne Leiter und ohne sich durch einen Busch zu arbeiten. Roh schmecken die Beeren herb; eingekocht oder getrocknet gibt sich das. ’Hugin’ hat außerdem etwas, das bei benannten Obstsorten selten ist: Sie lässt sich aus eigenen Samen nachziehen, und die Nachkommen bleiben sortenecht. Der Grund liegt in ihrer Fortpflanzung – die Samen entstehen ohne Befruchtung und sind Klone der Mutterpflanze. Wer mehr davon haben will, braucht also weder Stecklinge noch eine Baumschule. Im Herbst färbt sich das frischgrüne Laub warm rostrot.
Die Beeren werden von Vögeln genommen, und der dichte, niedrige Wuchs gibt ihnen Deckung bis in Bodennähe. In Schweden wird ’Hugin’ für freiwachsende Hecken und zur Unterpflanzung in hellen Lagen empfohlen – beides Verwendungen, für die eine Apfelbeere klein bleiben muss. Im Garten heißt das: Sie passt dorthin, wo für einen 2 Meter hohen Strauch kein Platz mehr ist.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Apfelbeeren(Aronia)
- Art-Syn.
- Schwarzfrüchtige Apfelbeere, Kahle Apfelbeere, Schwarzfrüchtige Aroniabeere

