Walnuss Milotai spät
Juglans regia 'Milotai spät'
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Beschreibung
Die Walnuss 'Milotai spät' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 12 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Wie 'Milotai ertragsstark' ist sie eine Kreuzung aus 'Milotai 10' und der kalifornischen 'Pedro', gezüchtet von Péter Szentiványi in Érd und 2002 staatlich anerkannt; ihr ungarischer Name 'Milotai kései' bedeutet die Späte. Gemeint ist der Austrieb: Kaum eine Walnuss treibt so spät wie diese Sorte – wenn ihre Knospen aufgehen, sind die gefürchteten Spätfröste in aller Regel vorbei. Für Lagen, in denen anderen Walnüssen die Maifröste die Blüte nehmen, ist das die entscheidende Eigenschaft. Der Baum wächst mittelstark, erst aufrecht, später breiter, mit lockerer, pflegeleichter Krone.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten. Die Sorte ist protogyn – ihre weiblichen Blüten sind zuerst empfängnisbereit, die Kätzchen stäuben später. Der geborene Partner ist die früh-männliche 'Milotai ertragsstark' aus derselben Kreuzung: Beide bestäuben sich wechselseitig. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten; 'Milotai spät' reift dabei als letzte der Familie. Die Nüsse sind die größten der Milotai-Familie – rund 14,5 Gramm schwer und 38 Millimeter dick, kugelrund, mit dünner, glatter, hellbrauner Schale, die sich leicht knacken und sauber auslösen lässt. Auch der Fruchtansatz sitzt zu 60 Prozent an den Seitenknospen, weshalb die Sorte früh und reich trägt. Verwendet werden die Kerne frisch, in Gebäck und Salat, als Öl oder Aufstrich.
Im Herbst sammeln Eichhörnchen, Siebenschläfer und Krähen die Nüsse und legen Verstecke an, von denen ein Teil zu Bäumen wird. Das Juglon im Laub und Wurzelraum bestimmt, was darunter wächst. Der späte Austrieb hat dabei einen Nebeneffekt: Bis in den Mai fällt volles Licht unter die Krone – Frühjahrsblüher haben dort ihre Saison, bevor der Schirm sich schließt.
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Die Walnuss 'Milotai spät' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 12 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche. Wie 'Milotai ertragsstark' ist sie eine Kreuzung aus 'Milotai 10' und der kalifornischen 'Pedro', gezüchtet von Péter Szentiványi in Érd und 2002 staatlich anerkannt; ihr ungarischer Name 'Milotai kései' bedeutet die Späte. Gemeint ist der Austrieb: Kaum eine Walnuss treibt so spät wie diese Sorte – wenn ihre Knospen aufgehen, sind die gefürchteten Spätfröste in aller Regel vorbei. Für Lagen, in denen anderen Walnüssen die Maifröste die Blüte nehmen, ist das die entscheidende Eigenschaft. Der Baum wächst mittelstark, erst aufrecht, später breiter, mit lockerer, pflegeleichter Krone.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten. Die Sorte ist protogyn – ihre weiblichen Blüten sind zuerst empfängnisbereit, die Kätzchen stäuben später. Der geborene Partner ist die früh-männliche 'Milotai ertragsstark' aus derselben Kreuzung: Beide bestäuben sich wechselseitig. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten; 'Milotai spät' reift dabei als letzte der Familie. Die Nüsse sind die größten der Milotai-Familie – rund 14,5 Gramm schwer und 38 Millimeter dick, kugelrund, mit dünner, glatter, hellbrauner Schale, die sich leicht knacken und sauber auslösen lässt. Auch der Fruchtansatz sitzt zu 60 Prozent an den Seitenknospen, weshalb die Sorte früh und reich trägt. Verwendet werden die Kerne frisch, in Gebäck und Salat, als Öl oder Aufstrich.
Im Herbst sammeln Eichhörnchen, Siebenschläfer und Krähen die Nüsse und legen Verstecke an, von denen ein Teil zu Bäumen wird. Das Juglon im Laub und Wurzelraum bestimmt, was darunter wächst. Der späte Austrieb hat dabei einen Nebeneffekt: Bis in den Mai fällt volles Licht unter die Krone – Frühjahrsblüher haben dort ihre Saison, bevor der Schirm sich schließt.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Walnüsse(Juglans)
- Art-Syn.
- Echte Walnuss, Welsche Nuss, Baumnuss, Echte Walnuß, Nussbaum, Walnuss, Walnussbaum
- Sorten-Syn.
- Milotai 10-14, Milotai kései

