Eberesche Wilfrid Fox
Sorbus aria 'Wilfrid Fox'
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Beschreibung
Die Eberesche 'Wilfrid Fox' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist eine Mehlbeere, wohl im Garten aus der heimischen Mehlbeere und einer Mehlbeere aus dem Himalaja gekreuzt, unter deren Namen sie zuvor in den Gärten stand. Ihren eigenen Namen gab ihr der Baumschuler Harold Hillier, nach einem Mann, der dieser Gattung einen ganzen Hang gewidmet hat: Der Arzt Wilfrid Fox kaufte 1937 bei Godalming in Surrey Land, legte darauf das Winkworth Arboretum an und pflanzte 1943 mehr als 50 Arten dieser Gattung an den Hang, der heute Sorbus Hill heißt. Gepflanzt wird sie für ihre Gestalt: Jung wächst sie schmal säulenförmig mit dicht gestellten, aufstrebenden Ästen, erst mit den Jahren wird die Krone breiter und oval.
Ihr Laub ist zweifarbig: Oben werden die elliptischen, flach gelappten Blätter glänzend dunkelgrün, unten tragen sie einen dichten, bleibenden Filz von leuchtendem Weiß; an älteren Bäumen werden sie gut 12 Zentimeter lang, an jungen größer. Im Mai blüht der Baum rund 3 Wochen lang mit kleinen weißen Blüten. Die rundlichen Früchte sind gut 1 Zentimeter breit, mit hellen Korkpünktchen besetzt und färben sich hell rostgelb mit rotem Anflug bis orangebraun. Reif sind sie Anfang Oktober, und das ist eines der beiden Merkmale, an denen 'Wilfrid Fox' sich von ihrem Himalaja-Elter trennen lässt: Deren Früchte reifen erst zu Beginn des Winters. Das andere zeigt das Laub, das bei 'Wilfrid Fox' dünner ist und an längeren Stielen hängt. In die Küche gehören die Früchte nicht; sie sind als Herbstschmuck gedacht.
Die Früchte von 'Wilfrid Fox' haben Mehlbeergröße, und so große Früchte schlucken unter den heimischen Singvögeln nur die Drosseln im Ganzen – Amsel, Sing-, Rot- und Misteldrossel; Rotkehlchen und Grasmücken, die an der Eberesche fressen, sind sie meist zu groß. Die Drosseln scheiden die Samen unverdaut aus und tragen sie so weiter. Im Mai gehört der Baum den Insekten: Die Mehlbeere öffnet ihre Blüten weit und bietet reichlich Nektar, den aber nur Arten mit längerem Rüssel erreichen – Hummeln, Honig- und Wildbienen, Schwebfliegen. In ihrer Gattung sind vor allem sie und die Eberesche gute Bienenweiden.
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Die Eberesche 'Wilfrid Fox' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist eine Mehlbeere, wohl im Garten aus der heimischen Mehlbeere und einer Mehlbeere aus dem Himalaja gekreuzt, unter deren Namen sie zuvor in den Gärten stand. Ihren eigenen Namen gab ihr der Baumschuler Harold Hillier, nach einem Mann, der dieser Gattung einen ganzen Hang gewidmet hat: Der Arzt Wilfrid Fox kaufte 1937 bei Godalming in Surrey Land, legte darauf das Winkworth Arboretum an und pflanzte 1943 mehr als 50 Arten dieser Gattung an den Hang, der heute Sorbus Hill heißt. Gepflanzt wird sie für ihre Gestalt: Jung wächst sie schmal säulenförmig mit dicht gestellten, aufstrebenden Ästen, erst mit den Jahren wird die Krone breiter und oval.
Ihr Laub ist zweifarbig: Oben werden die elliptischen, flach gelappten Blätter glänzend dunkelgrün, unten tragen sie einen dichten, bleibenden Filz von leuchtendem Weiß; an älteren Bäumen werden sie gut 12 Zentimeter lang, an jungen größer. Im Mai blüht der Baum rund 3 Wochen lang mit kleinen weißen Blüten. Die rundlichen Früchte sind gut 1 Zentimeter breit, mit hellen Korkpünktchen besetzt und färben sich hell rostgelb mit rotem Anflug bis orangebraun. Reif sind sie Anfang Oktober, und das ist eines der beiden Merkmale, an denen 'Wilfrid Fox' sich von ihrem Himalaja-Elter trennen lässt: Deren Früchte reifen erst zu Beginn des Winters. Das andere zeigt das Laub, das bei 'Wilfrid Fox' dünner ist und an längeren Stielen hängt. In die Küche gehören die Früchte nicht; sie sind als Herbstschmuck gedacht.
Die Früchte von 'Wilfrid Fox' haben Mehlbeergröße, und so große Früchte schlucken unter den heimischen Singvögeln nur die Drosseln im Ganzen – Amsel, Sing-, Rot- und Misteldrossel; Rotkehlchen und Grasmücken, die an der Eberesche fressen, sind sie meist zu groß. Die Drosseln scheiden die Samen unverdaut aus und tragen sie so weiter. Im Mai gehört der Baum den Insekten: Die Mehlbeere öffnet ihre Blüten weit und bietet reichlich Nektar, den aber nur Arten mit längerem Rüssel erreichen – Hummeln, Honig- und Wildbienen, Schwebfliegen. In ihrer Gattung sind vor allem sie und die Eberesche gute Bienenweiden.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Mehlbeeren(Sorbus)
- Art-Syn.
- Silberbaum, Echte Mehlbeere, Mehlbeere, Gewöhnliche Mehlbeere, Mehlbeerbaum, Weißbaum, Aria edulis, Pyrus aria
- Sorten-Syn.
- Wilfred Fox

