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Beschreibung
Die Russische Riesenbeere wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie lässt sich dabei Zeit: In den ersten Jahren wächst sie langsam, erst dann legt sie zu. Wie die Schwarze Honigbeere stammt sie aus einem russischen Obstforschungsinstitut und ist ein Kreuzungsprodukt aus dem Verwandtschaftskreis von Stachelbeere und Johannisbeere; ihre botanische Zugehörigkeit ist nicht ganz geklärt, weshalb wir sie ohne Artnamen führen. Die Triebe sind bedornt, mit zurückgebogenen Stacheln von bis zu 2 Zentimetern. Daneben läuft sie auch unter dem Namen Birnenbeere, und der kommt von der Fruchtform.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die Blüten. Ab Juli lassen sich die Beeren über 3 Wochen ernten. Sie sind birnenförmig und rotschwarz, und ihr Geschmack findet sich in keiner der bekannten Beeren wieder: Er erinnert entfernt an süße Stachelbeeren und zugleich an Schwarze Johannisbeeren – von beiden etwas, ohne eines von beiden zu sein. Gegessen wird sie frisch vom Strauch; ebenso lässt sie sich zu Gelee, Konfitüre und Saft verarbeiten, wo die dunkle Farbe zur Geltung kommt. Wer die Riesenbeere neben die Schwarze Honigbeere pflanzt, hat beide Geschwister aus demselben russischen Institut im Garten, die sich im Geschmack deutlich unterscheiden: hier die Mischung aus Stachelbeere und Johannisbeere, dort der honigartige Ton bei Vollreife.
Ökologisch trägt an diesem Strauch vor allem die Bewehrung. Ein dicht gewachsener, stacheliger Busch ist für Kleinvögel dasselbe wie eine Dornhecke: ein Brutplatz, an den Katze und Marder nicht ohne Weiteres herankommen. Die Blüten im April werden von Bienen und Hummeln angeflogen, wie bei allen Verwandten aus der Gattung Ribes. Und was von den reifen Beeren am Strauch bleibt, holen sich Drosseln und Grasmücken; beim eigenen Pflücktermin lohnt es sich, das mitzurechnen.
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Die Russische Riesenbeere wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie lässt sich dabei Zeit: In den ersten Jahren wächst sie langsam, erst dann legt sie zu. Wie die Schwarze Honigbeere stammt sie aus einem russischen Obstforschungsinstitut und ist ein Kreuzungsprodukt aus dem Verwandtschaftskreis von Stachelbeere und Johannisbeere; ihre botanische Zugehörigkeit ist nicht ganz geklärt, weshalb wir sie ohne Artnamen führen. Die Triebe sind bedornt, mit zurückgebogenen Stacheln von bis zu 2 Zentimetern. Daneben läuft sie auch unter dem Namen Birnenbeere, und der kommt von der Fruchtform.
Im April öffnen sich über 3 Wochen die Blüten. Ab Juli lassen sich die Beeren über 3 Wochen ernten. Sie sind birnenförmig und rotschwarz, und ihr Geschmack findet sich in keiner der bekannten Beeren wieder: Er erinnert entfernt an süße Stachelbeeren und zugleich an Schwarze Johannisbeeren – von beiden etwas, ohne eines von beiden zu sein. Gegessen wird sie frisch vom Strauch; ebenso lässt sie sich zu Gelee, Konfitüre und Saft verarbeiten, wo die dunkle Farbe zur Geltung kommt. Wer die Riesenbeere neben die Schwarze Honigbeere pflanzt, hat beide Geschwister aus demselben russischen Institut im Garten, die sich im Geschmack deutlich unterscheiden: hier die Mischung aus Stachelbeere und Johannisbeere, dort der honigartige Ton bei Vollreife.
Ökologisch trägt an diesem Strauch vor allem die Bewehrung. Ein dicht gewachsener, stacheliger Busch ist für Kleinvögel dasselbe wie eine Dornhecke: ein Brutplatz, an den Katze und Marder nicht ohne Weiteres herankommen. Die Blüten im April werden von Bienen und Hummeln angeflogen, wie bei allen Verwandten aus der Gattung Ribes. Und was von den reifen Beeren am Strauch bleibt, holen sich Drosseln und Grasmücken; beim eigenen Pflücktermin lohnt es sich, das mitzurechnen.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Sorten-Syn.
- Birnenbeere

