Gelber Blasenstrauch
Colutea arborescens
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Beschreibung
Der Gelbe Blasenstrauch ist ein sommergrüner Strauch aus dem Mittelmeerraum und Südeuropa, der eine Höhe von 4 Metern erreicht. Er wächst in Deutschland natürlicherweise nur am Oberrhein, ist aber vielerorts verwildert anzutreffen. Der Strauch entwickelt aufrechte Grundtriebe und bei älteren Exemplaren leicht überhängende Seitenzweige. Charakteristisch ist die lang abfasernde Rinde an Ästen und Stamm. Als Hülsenfrüchtler geht der Blasenstrauch eine Symbiose mit Knöllchenbakterien ein und fixiert Stickstoff aus der Luft, wodurch er den Boden verbessert und auch auf mageren, trockenen Standorten gedeiht.
Von Mai bis August erscheinen über etwa 7 Wochen die goldgelben, etwa 2 Zentimeter langen Schmetterlingsblüten in lockeren Trauben. Ab Juli entwickeln sich die charakteristischen, blasig aufgetriebenen Hülsenfrüchte, die hellbraun gefärbt sind und 3 bis 7 Zentimeter lang werden. Die pergamentartige Fruchtwand wird durch Kohlendioxid-Bildung aufgebläht. Durch die lange Blütezeit sind Blüten und Früchte häufig gleichzeitig am Strauch zu sehen. Die Hülsen bleiben oft bis in den Winter oder sogar bis zur nächsten Blüte am Strauch und bilden einen auffälligen Fruchtschmuck. Samen, Blätter und Hülsen sind schwach giftig und enthalten Coluteasäure sowie Bitterstoffe.
Der Blasenstrauch ist eine wertvolle Bienenweide, wobei vor allem schwerere Insekten wie Hummeln und Holzbienen die Blüten bestäuben, da sich diese erst durch deren Gewicht vollständig öffnen. Die Raupen des gefährdeten Blasenstrauch-Bläulings entwickeln sich in den Hülsenfrüchten und sind auf diese Pflanze als Nahrungsquelle angewiesen.
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Der Gelbe Blasenstrauch ist ein sommergrüner Strauch aus dem Mittelmeerraum und Südeuropa, der eine Höhe von 4 Metern erreicht. Er wächst in Deutschland natürlicherweise nur am Oberrhein, ist aber vielerorts verwildert anzutreffen. Der Strauch entwickelt aufrechte Grundtriebe und bei älteren Exemplaren leicht überhängende Seitenzweige. Charakteristisch ist die lang abfasernde Rinde an Ästen und Stamm. Als Hülsenfrüchtler geht der Blasenstrauch eine Symbiose mit Knöllchenbakterien ein und fixiert Stickstoff aus der Luft, wodurch er den Boden verbessert und auch auf mageren, trockenen Standorten gedeiht.
Von Mai bis August erscheinen über etwa 7 Wochen die goldgelben, etwa 2 Zentimeter langen Schmetterlingsblüten in lockeren Trauben. Ab Juli entwickeln sich die charakteristischen, blasig aufgetriebenen Hülsenfrüchte, die hellbraun gefärbt sind und 3 bis 7 Zentimeter lang werden. Die pergamentartige Fruchtwand wird durch Kohlendioxid-Bildung aufgebläht. Durch die lange Blütezeit sind Blüten und Früchte häufig gleichzeitig am Strauch zu sehen. Die Hülsen bleiben oft bis in den Winter oder sogar bis zur nächsten Blüte am Strauch und bilden einen auffälligen Fruchtschmuck. Samen, Blätter und Hülsen sind schwach giftig und enthalten Coluteasäure sowie Bitterstoffe.
Der Blasenstrauch ist eine wertvolle Bienenweide, wobei vor allem schwerere Insekten wie Hummeln und Holzbienen die Blüten bestäuben, da sich diese erst durch deren Gewicht vollständig öffnen. Die Raupen des gefährdeten Blasenstrauch-Bläulings entwickeln sich in den Hülsenfrüchten und sind auf diese Pflanze als Nahrungsquelle angewiesen.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Hülsenfrüchtler(Fabaceae)
- Gattung
- Blasensträucher(Colutea)
- Art-Syn.
- Blasenstrauch, Gemeiner Blasenstrauch, Blasenbaum








































