Ellwanger-Weißdorn
Crataegus coccinea var. ellwangeriana
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Der Ellwanger-Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche – rundköpfig, oft mehrstämmig, mit wenigen, dafür langen und kräftigen Dornen. Sein Ursprungsbaum stand nicht in der Wildnis, sondern in der Baumschule Ellwanger und Barry in Rochester im Staat New York, und von dort hat er seinen Namen. Unter diesem kam er 1901 in den Handel; gezogen wurde er schon vorher, nur lief er da als Scharlach-Weißdorn mit. Ein Jahr darauf beschrieb ihn Charles Sprague Sargent, und 1922 zeichnete ihn die Royal Horticultural Society mit einem Award of Merit aus, den sie für Pflanzen von besonderer Güte vergibt. Vom Scharlach-Weißdorn trennt ihn eine weiche Behaarung an Blütenstand, Blattstielen und Blattunterseiten; daher sein zweiter Name Weichhaariger Weißdorn. Vermutlich ist er aus einer Kreuzung hervorgegangen.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. 6 bis 8 Wochen später beginnt die Reife: Ab September fallen die Früchte über etwa 3 Wochen – und zwar buchstäblich, denn sie lösen sich kurz vor der Vollreife vom Zweig. Wer sie ernten will, breitet deshalb rechtzeitig ein Tuch aus und lässt das Aufgelesene ein paar Tage nachziehen; wer wartet, bis sie am Baum vollreif aussehen, findet sie im Gras. Sie sind leuchtend rot, etwa 2 Zentimeter dick und ausgesprochen saftig, säuerlich und süß zugleich, mit einem Zug ins Apfelartige – sie gehören zu den Weißdornfrüchten, die roh am meisten hergeben, und der Baum trägt reich. Die Kerne sitzen als Klumpen in der Mitte und kleben aneinander, sodass sich die Frucht wie eine Kirsche ums Kerngehäuse herum essen lässt. Im Kühlschrank hält sie nur wenige Tage; verarbeitet wird also zügig, zu Kuchen, Gelee, Fruchtleder oder Wein, und für den Vorrat getrocknet. Zum Entkernen kocht man die Früchte weich und streicht sie durch ein Sieb. Auch die Blüten lassen sich trocknen und als Tee aufgießen.
Die Blütenschirme stehen im Mai weit offen; Nektar und Pollen liegen frei und sind auch für kurzrüsselige Insekten mühelos zu erreichen. Bestäubt wird er von Wild- und Honigbienen und daneben von Mücken. Auf Nachbarschaft ist er dabei nicht angewiesen – der eigene Pollen genügt ihm. Die Früchte sind weich, saftig und fallen früh, und was am Boden liegt, holen sich Vögel und Kleinsäuger. Weißdorne, deren harte Früchte bis in den Winter am Zweig hängen, geben Mensch und Tier am wenigsten; dieser gehört nicht zu ihnen.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Der Ellwanger-Weißdorn wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche – rundköpfig, oft mehrstämmig, mit wenigen, dafür langen und kräftigen Dornen. Sein Ursprungsbaum stand nicht in der Wildnis, sondern in der Baumschule Ellwanger und Barry in Rochester im Staat New York, und von dort hat er seinen Namen. Unter diesem kam er 1901 in den Handel; gezogen wurde er schon vorher, nur lief er da als Scharlach-Weißdorn mit. Ein Jahr darauf beschrieb ihn Charles Sprague Sargent, und 1922 zeichnete ihn die Royal Horticultural Society mit einem Award of Merit aus, den sie für Pflanzen von besonderer Güte vergibt. Vom Scharlach-Weißdorn trennt ihn eine weiche Behaarung an Blütenstand, Blattstielen und Blattunterseiten; daher sein zweiter Name Weichhaariger Weißdorn. Vermutlich ist er aus einer Kreuzung hervorgegangen.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die weißen Blüten. 6 bis 8 Wochen später beginnt die Reife: Ab September fallen die Früchte über etwa 3 Wochen – und zwar buchstäblich, denn sie lösen sich kurz vor der Vollreife vom Zweig. Wer sie ernten will, breitet deshalb rechtzeitig ein Tuch aus und lässt das Aufgelesene ein paar Tage nachziehen; wer wartet, bis sie am Baum vollreif aussehen, findet sie im Gras. Sie sind leuchtend rot, etwa 2 Zentimeter dick und ausgesprochen saftig, säuerlich und süß zugleich, mit einem Zug ins Apfelartige – sie gehören zu den Weißdornfrüchten, die roh am meisten hergeben, und der Baum trägt reich. Die Kerne sitzen als Klumpen in der Mitte und kleben aneinander, sodass sich die Frucht wie eine Kirsche ums Kerngehäuse herum essen lässt. Im Kühlschrank hält sie nur wenige Tage; verarbeitet wird also zügig, zu Kuchen, Gelee, Fruchtleder oder Wein, und für den Vorrat getrocknet. Zum Entkernen kocht man die Früchte weich und streicht sie durch ein Sieb. Auch die Blüten lassen sich trocknen und als Tee aufgießen.
Die Blütenschirme stehen im Mai weit offen; Nektar und Pollen liegen frei und sind auch für kurzrüsselige Insekten mühelos zu erreichen. Bestäubt wird er von Wild- und Honigbienen und daneben von Mücken. Auf Nachbarschaft ist er dabei nicht angewiesen – der eigene Pollen genügt ihm. Die Früchte sind weich, saftig und fallen früh, und was am Boden liegt, holen sich Vögel und Kleinsäuger. Weißdorne, deren harte Früchte bis in den Winter am Zweig hängen, geben Mensch und Tier am wenigsten; dieser gehört nicht zu ihnen.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Weichhaariger Weißdorn

