Chinesisches Süßblatt
Rubus suavissimus
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Beschreibung
Das Chinesische Süßblatt stammt aus den südlichen Provinzen Chinas, wo es in Berglagen zwischen 500 und 1000 Metern Höhe wächst. Der sommergrüne Halbstrauch erreicht Wuchshöhen von 2 Metern und bildet lange, überhängende und wenig bestachelte Ruten, die wie bei anderen Rubus-Arten einen zweijährigen Wachstumszyklus durchlaufen. Die handförmig gelappten Blätter mit 5 bis 7 Spitzen erinnern optisch an Hanf und sind hellgrün gefärbt. Sie enthalten etwa 5 Prozent Rubusoside, ein Diterpen-Glykosid mit einer bis zu 200-fachen Süßkraft gegenüber Haushaltszucker in reiner Form.
Die Blätter des Chinesischen Süßblatts können vom Frühjahr bis in den Herbst hinein frisch oder getrocknet geerntet und als kalorienarmer, natürlicher Süßstoff verwendet werden. Sie eignen sich für Tees, Getränke, Desserts sowie zum Kochen und Backen, da Rubusoside hitzebeständig ist. Als traditionelles Gesundheitsgetränk wird Tiancha in China seit über tausend Jahren genutzt. Die kleinen, orangeroten Beeren bilden sich in Mitteleuropa nur selten aus, da die Blütenknospen oft über Winter erfrieren oder weil kultivierte Pflanzen auf Blattnutzung selektiert wurden.
Die weißen, fünfblättrigen Blüten mit zahlreichen Staubblättern erscheinen ab Mai über etwa 4 Wochen, werden in mitteleuropäischer Kultur jedoch häufig nicht ausgebildet. Die Blüten sind vergleichsweise groß und bei Blüte selbstfruchtbar. Der Pollen und Nektar der Blüten dienen Bienen und anderen Bestäubern als Nahrungsquelle. Die Beeren, falls sie zur Reife gelangen, schmecken süß und ähneln gewöhnlichen Himbeeren. Sie sind eine wertvolle Nahrung für Vögel und werden in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet.
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Das Chinesische Süßblatt stammt aus den südlichen Provinzen Chinas, wo es in Berglagen zwischen 500 und 1000 Metern Höhe wächst. Der sommergrüne Halbstrauch erreicht Wuchshöhen von 2 Metern und bildet lange, überhängende und wenig bestachelte Ruten, die wie bei anderen Rubus-Arten einen zweijährigen Wachstumszyklus durchlaufen. Die handförmig gelappten Blätter mit 5 bis 7 Spitzen erinnern optisch an Hanf und sind hellgrün gefärbt. Sie enthalten etwa 5 Prozent Rubusoside, ein Diterpen-Glykosid mit einer bis zu 200-fachen Süßkraft gegenüber Haushaltszucker in reiner Form.
Die Blätter des Chinesischen Süßblatts können vom Frühjahr bis in den Herbst hinein frisch oder getrocknet geerntet und als kalorienarmer, natürlicher Süßstoff verwendet werden. Sie eignen sich für Tees, Getränke, Desserts sowie zum Kochen und Backen, da Rubusoside hitzebeständig ist. Als traditionelles Gesundheitsgetränk wird Tiancha in China seit über tausend Jahren genutzt. Die kleinen, orangeroten Beeren bilden sich in Mitteleuropa nur selten aus, da die Blütenknospen oft über Winter erfrieren oder weil kultivierte Pflanzen auf Blattnutzung selektiert wurden.
Die weißen, fünfblättrigen Blüten mit zahlreichen Staubblättern erscheinen ab Mai über etwa 4 Wochen, werden in mitteleuropäischer Kultur jedoch häufig nicht ausgebildet. Die Blüten sind vergleichsweise groß und bei Blüte selbstfruchtbar. Der Pollen und Nektar der Blüten dienen Bienen und anderen Bestäubern als Nahrungsquelle. Die Beeren, falls sie zur Reife gelangen, schmecken süß und ähneln gewöhnlichen Himbeeren. Sie sind eine wertvolle Nahrung für Vögel und werden in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet.
Winterhärte
Zone 7: −17,8 bis −12,2 °C
Diese Pflanze ist frosttolerant und übersteht milde Winter sicher.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Himbeeren(Rubus)
- Art-Syn.
- Chinesische Süßblatt-Brombeere, Süßblattstrauch








































