Arnold’s Weißdorn
Crataegus holmesiana
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Beschreibung
Arnold’s Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Zu Hause ist er im Osten Nordamerikas, von Ostkanada bis in die Neuenglandstaaten. Dort beschrieb ihn 1901 Charles Sprague Sargent, der erste Direktor des Arnold Arboretums in Boston – nach diesem Garten heißt die Art bis heute. Eine reine Wildart ist sie dabei nicht: Sie gilt als natürliche Kreuzung aus Scharlach-Weißdorn und Weichhaarigem Weißdorn, und in ihren Merkmalen steht sie zwischen beiden. Die Krone ist dicht verzweigt, die Zweige tragen gerade oder leicht gebogene Dornen von 3 bis 7 Zentimetern.
Die Blüte kommt im Mai und hält etwa 4 Wochen. Sie fällt groß aus: 2 bis 2,3 Zentimeter messen die weißen Blüten mit den gelben Staubbeuteln; die Gattung liegt sonst zwischen 1 und 2,5 Zentimetern, das ist also das obere Ende. Sie stehen zu vielen in breiten, lockeren Trugdolden. 6 bis 8 Wochen nach der Blüte sind die Früchte reif; ab August und über gut 3 Wochen hinweg lassen sie sich ernten. Sie sind kugelig bis ellipsoid, kirschgroß mit 1,5 bis 2 Zentimetern, karminrot und hell punktiert; das Fleisch ist weich, saftig und süß mit einem mehligen Zug, in der Mitte sitzen 3 bis 4 Kerne beieinander. Damit gehört die Art zu den Weißdornen, deren Früchte man roh essen kann – die meisten bringen trockene, fade Beeren hervor, die erst gekocht etwas hergeben. Gepflückt wird nicht einzeln: Wegen der langen Dornen legt man ein Tuch unter den Strauch und schüttelt die Zweige – besser jeden zweiten Tag, sonst sind die Vögel schneller. Frisch halten sich die Früchte nur kurz. Fürs Einkochen werden sie weich gekocht und durch ein Passiersieb gedrückt, damit die Kerne herauskommen; aus dem Mus werden Gelee, Marmelade oder Fruchtleder, aus dem Saft Wein und Essig.
Die lange Maiblüte ist es, was den Strauch ökologisch trägt. 31 Wildbienenarten holen sich hier Nektar oder Pollen – keine davon ist auf Weißdorn angewiesen, aber alle nehmen ihn mit. Dazu kommen die Honigbienen; sie sind neben den Wildbienen die Hauptbestäuber der Gattung. Der Grüne Zipfelfalter nutzt die Blüten als Nektarquelle. Bis in den Herbst hinein hängen dann die Früchte und ernähren Vögel und Kleinsäuger. Weil die Krone dicht verzweigt ist und die Dornen bis 7 Zentimeter lang werden, gibt der Strauch außerdem Deckung und Nistplatz. In Nordamerika wird sie aus eben diesem Grund in Ufergehölzstreifen gepflanzt: Sie soll dort Uferabbrüche bremsen und die Wasserqualität schützen.
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Arnold’s Weißdorn wächst als Großstrauch oder mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Zu Hause ist er im Osten Nordamerikas, von Ostkanada bis in die Neuenglandstaaten. Dort beschrieb ihn 1901 Charles Sprague Sargent, der erste Direktor des Arnold Arboretums in Boston – nach diesem Garten heißt die Art bis heute. Eine reine Wildart ist sie dabei nicht: Sie gilt als natürliche Kreuzung aus Scharlach-Weißdorn und Weichhaarigem Weißdorn, und in ihren Merkmalen steht sie zwischen beiden. Die Krone ist dicht verzweigt, die Zweige tragen gerade oder leicht gebogene Dornen von 3 bis 7 Zentimetern.
Die Blüte kommt im Mai und hält etwa 4 Wochen. Sie fällt groß aus: 2 bis 2,3 Zentimeter messen die weißen Blüten mit den gelben Staubbeuteln; die Gattung liegt sonst zwischen 1 und 2,5 Zentimetern, das ist also das obere Ende. Sie stehen zu vielen in breiten, lockeren Trugdolden. 6 bis 8 Wochen nach der Blüte sind die Früchte reif; ab August und über gut 3 Wochen hinweg lassen sie sich ernten. Sie sind kugelig bis ellipsoid, kirschgroß mit 1,5 bis 2 Zentimetern, karminrot und hell punktiert; das Fleisch ist weich, saftig und süß mit einem mehligen Zug, in der Mitte sitzen 3 bis 4 Kerne beieinander. Damit gehört die Art zu den Weißdornen, deren Früchte man roh essen kann – die meisten bringen trockene, fade Beeren hervor, die erst gekocht etwas hergeben. Gepflückt wird nicht einzeln: Wegen der langen Dornen legt man ein Tuch unter den Strauch und schüttelt die Zweige – besser jeden zweiten Tag, sonst sind die Vögel schneller. Frisch halten sich die Früchte nur kurz. Fürs Einkochen werden sie weich gekocht und durch ein Passiersieb gedrückt, damit die Kerne herauskommen; aus dem Mus werden Gelee, Marmelade oder Fruchtleder, aus dem Saft Wein und Essig.
Die lange Maiblüte ist es, was den Strauch ökologisch trägt. 31 Wildbienenarten holen sich hier Nektar oder Pollen – keine davon ist auf Weißdorn angewiesen, aber alle nehmen ihn mit. Dazu kommen die Honigbienen; sie sind neben den Wildbienen die Hauptbestäuber der Gattung. Der Grüne Zipfelfalter nutzt die Blüten als Nektarquelle. Bis in den Herbst hinein hängen dann die Früchte und ernähren Vögel und Kleinsäuger. Weil die Krone dicht verzweigt ist und die Dornen bis 7 Zentimeter lang werden, gibt der Strauch außerdem Deckung und Nistplatz. In Nordamerika wird sie aus eben diesem Grund in Ufergehölzstreifen gepflanzt: Sie soll dort Uferabbrüche bremsen und die Wasserqualität schützen.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Arnold-Weißdorn, Crataegus arnoldiana

