Europäischer Zürgelbaum — Celtis australis

Europäischer Zürgelbaum

Celtis australis

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Beschreibung

Der Europäische Zürgelbaum erreicht 20 Meter Höhe und entwickelt eine breitrundliche, ausladende Krone. Er ist im Mittelmeerraum von Portugal und Spanien über Frankreich, Italien und die Balkanhalbinsel bis zur Türkei sowie in Nordafrika verbreitet. Der deutsche Name "Zürgelbaum" stammt aus Südtirol, wo die Früchte als Zürgeln bezeichnet werden. Das Holz ist sehr hart und elastisch und wurde traditionell für Musikinstrumente, Wagenräder, Ruder und Peitschenstiele verwendet. Seine eiförmigen Blätter mit lang ausgezogener Spitze und scharf gesägtem Rand zeigen eine raue, dunkelgrüne Oberseite. Im Herbst färbt sich das Laub gelb.

Von April bis Mai erscheinen die kleinen, grünlich-weißen Blüten, die Blütezeit dauert etwa vier Wochen. Die kugeligen, etwa einen Zentimeter großen Steinfrüchte reifen ab September und färben sich von anfangs gelblichweiß über dunkelrot bis schwarzviolett. Das Fruchtfleisch schmeckt süßlich-mehlig und wird in Südtirol traditionell für Backwaren und Süßspeisen verarbeitet. 

Die Blüten bieten reichlich Nektar und Pollen für Bienen und Schmetterlinge. Die Früchte ernähren zahlreiche Vogelarten. Die Blätter dienen als Raupenfutter für den Zürgelbaumfalter der auf verschiedene Zürgelbaum-Arten spezialisiert ist.

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Winterhärte

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−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
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Zone 7: −17,8 bis −12,2 °C

Diese Pflanze ist frosttolerant und übersteht milde Winter sicher.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Großbaum
Höhe
20.0 m
Breite
15.0 m
Wurzelsystem
Tiefwurzler

Standort & Boden

Standort
sonnig, halbschattig
Wasserbedarf
gering
Stellung
Solitär, Gruppe, Plantage
Bodenart
Sand, Lehm, Ton, durchlässig, humos auch auf mageren Böden
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass
pH
kalkhaltig

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Bienenweide Vogelnährgehölz Raupenfutterpflanze

Verwendung

Beeren Samen Direktverzehr Bauholz Brennholz Verarbeitung

Besonderheiten

Herbstfärber Schattenspender

Phänologie und Vermehrung

Blüte4 Wo
Ernte6 Wo
MrzAprMaiJunJulAugSepOktNov

Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt

Pflege

Schnittbedarf
gering
Resilienzen
Trockenheit Hitze Nährstoffmangel
Schutz
Mulchen

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Hanfgewächse(Cannabaceae)
Gattung
Zürgelbäume(Celtis)
Art-Syn.
Zürgelbaum