Paw Paw Sunflower
Asimina triloba 'Sunflower'
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Beschreibung
Die Paw Paw 'Sunflower' wächst als aufrechter Buschbaum oder Großstrauch mit pyramidenförmiger Krone bis zu einer Höhe von 5 Metern. Die Art stammt aus den sommergrünen Laubwäldern des östlichen Nordamerika und ist als einziger winterharter Vertreter einer sonst rein tropischen Pflanzengattung eine echte Rarität. 'Sunflower' wurde 1970 von Milo Gibson im Wildzustand in Chanute, Kansas, am westlichen Rand des natürlichen Verbreitungsgebiets entdeckt und zählt heute zu den bekanntesten Paw-Paw-Sorten weltweit. Sie ist zudem Elternsorte mehrerer moderner Züchtungen und gewann 2010 den ersten Preis beim Ohio Pawpaw Festival. Als eine der wenigen teilweise selbstfruchtbaren Sorten kann 'Sunflower' auch als Einzelbaum Früchte ansetzen, wobei eine zweite Sorte in der Nähe den Ertrag deutlich steigert. Die bis zu 30 Zentimeter langen, hellgrünen, leicht hängenden Blätter verleihen dem Baum ein fast tropisches Erscheinungsbild und verfärben sich im Herbst leuchtend goldgelb.
Die oval-dicklichen Früchte mit gelblicher Schale reifen ab September über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen und erreichen ein Gewicht von bis zu 200 Gramm. 'Sunflower' gehört zu den am spätesten reifenden Sorten und verlängert damit die Pawpaw-Saison, braucht aber einen warmen Sommer, um ihr volles Aroma zu entfalten. Das butter-gelbe, cremige Fruchtfleisch enthält wenige Samen und zeichnet sich durch ein intensives, vielschichtiges Aroma aus, das an Mango, Aprikose, Banane und Ananas mit Vanillenoten erinnert – kräftiger im Geschmack als viele andere Sorten. Die Früchte eignen sich für den Frischverzehr und können zu Eis, Smoothies, Desserts oder Gebäck verarbeitet werden. Da sie bei Zimmertemperatur nur wenige Tage haltbar sind, werden sie am besten direkt vom Baum genossen, rasch verarbeitet oder als Püree eingefroren.
Die Blütezeit beginnt im April und erstreckt sich über etwa drei Wochen. Die glockenförmigen, kastanienbraunen bis purpurfarbenen Blüten erscheinen noch vor dem Laubaustrieb an den vorjährigen Trieben und fallen durch ihr exotisches Erscheinungsbild auf. Da die Blüten nicht von Bienen, sondern von Fliegen und Käfern bestäubt werden, ist für einen besonders reichen Fruchtansatz die Handbestäubung eine bewährte Ergänzung. Die großen, tropisch anmutenden Blätter bieten Vögeln und Insekten Schutz, und die reifen Früchte werden auch von Wildtieren geschätzt.
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Die Paw Paw 'Sunflower' wächst als aufrechter Buschbaum oder Großstrauch mit pyramidenförmiger Krone bis zu einer Höhe von 5 Metern. Die Art stammt aus den sommergrünen Laubwäldern des östlichen Nordamerika und ist als einziger winterharter Vertreter einer sonst rein tropischen Pflanzengattung eine echte Rarität. 'Sunflower' wurde 1970 von Milo Gibson im Wildzustand in Chanute, Kansas, am westlichen Rand des natürlichen Verbreitungsgebiets entdeckt und zählt heute zu den bekanntesten Paw-Paw-Sorten weltweit. Sie ist zudem Elternsorte mehrerer moderner Züchtungen und gewann 2010 den ersten Preis beim Ohio Pawpaw Festival. Als eine der wenigen teilweise selbstfruchtbaren Sorten kann 'Sunflower' auch als Einzelbaum Früchte ansetzen, wobei eine zweite Sorte in der Nähe den Ertrag deutlich steigert. Die bis zu 30 Zentimeter langen, hellgrünen, leicht hängenden Blätter verleihen dem Baum ein fast tropisches Erscheinungsbild und verfärben sich im Herbst leuchtend goldgelb.
Die oval-dicklichen Früchte mit gelblicher Schale reifen ab September über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen und erreichen ein Gewicht von bis zu 200 Gramm. 'Sunflower' gehört zu den am spätesten reifenden Sorten und verlängert damit die Pawpaw-Saison, braucht aber einen warmen Sommer, um ihr volles Aroma zu entfalten. Das butter-gelbe, cremige Fruchtfleisch enthält wenige Samen und zeichnet sich durch ein intensives, vielschichtiges Aroma aus, das an Mango, Aprikose, Banane und Ananas mit Vanillenoten erinnert – kräftiger im Geschmack als viele andere Sorten. Die Früchte eignen sich für den Frischverzehr und können zu Eis, Smoothies, Desserts oder Gebäck verarbeitet werden. Da sie bei Zimmertemperatur nur wenige Tage haltbar sind, werden sie am besten direkt vom Baum genossen, rasch verarbeitet oder als Püree eingefroren.
Die Blütezeit beginnt im April und erstreckt sich über etwa drei Wochen. Die glockenförmigen, kastanienbraunen bis purpurfarbenen Blüten erscheinen noch vor dem Laubaustrieb an den vorjährigen Trieben und fallen durch ihr exotisches Erscheinungsbild auf. Da die Blüten nicht von Bienen, sondern von Fliegen und Käfern bestäubt werden, ist für einen besonders reichen Fruchtansatz die Handbestäubung eine bewährte Ergänzung. Die großen, tropisch anmutenden Blätter bieten Vögeln und Insekten Schutz, und die reifen Früchte werden auch von Wildtieren geschätzt.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Annonengewächse(Annonaceae)
- Gattung
- Paw Paws(Asimina)
- Art-Syn.
- Indianerbanane, Papau, Dreilappige Papau, Papaw, Pawpaw








































