Paw Paw Prima — Asimina triloba 'Prima'

Paw Paw Prima

Asimina triloba 'Prima'

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Beschreibung

Die Paw Paw 'Prima' wächst als aufrechter Buschbaum oder Großstrauch mit pyramidenförmiger Krone bis zu einer Höhe von 5 Metern. Die Art stammt aus den sommergrünen Laubwäldern des östlichen Nordamerika und ist als einziger winterharter Vertreter einer sonst rein tropischen Pflanzengattung eine echte Rarität. Die Sorte geht auf den Italiener Domenico Montanari zurück, der aus rund 2.000 Samen des amerikanischen Pawpaw-Pioniers Corwin Davis den Sämling Nr. 1216 mit besonders guten Eigenschaften auswählte. 'Prima' ist eine der wenigen selbstfruchtbaren Paw-Paw-Sorten und trägt auch als Einzelbaum zuverlässig Früchte, wobei eine zweite Sorte in der Nähe den Ertrag deutlich steigern kann. Bemerkenswert ist zudem, dass 'Prima' besonders früh in den Ertrag kommt. Die bis zu 30 Zentimeter langen, hellgrünen, leicht hängenden Blätter verleihen dem Baum ein fast tropisches Erscheinungsbild und verfärben sich im Herbst leuchtend goldgelb.

Die oval-rundlichen Früchte mit grüner Schale und faserfreiem, goldgelbem Fruchtfleisch reifen ab September über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen. Sie erreichen ein Gewicht von bis zu 250 Gramm. 'Prima' reift damit eher spät und braucht einen warmen Sommer, um ihr volles Aroma zu entfalten. Der Geschmack ist mild und cremig, mit tropischen Noten von Mango und Banane – ein sanfter Einstieg für alle, die die Paw Paw zum ersten Mal probieren. Die Früchte enthalten auffallend wenige Samen und lassen sich am besten aufschneiden und direkt auslöffeln. Sie eignen sich für den Frischverzehr und können zu Eis, Smoothies, Desserts oder Gebäck verarbeitet werden. Da sie bei Zimmertemperatur nur wenige Tage haltbar sind, werden sie am besten direkt vom Baum genossen, rasch verarbeitet oder als Püree eingefroren.

Die Blütezeit beginnt im Mai und erstreckt sich über etwa drei Wochen. Die glockenförmigen, kastanienbraunen bis purpurfarbenen Blüten erscheinen noch vor dem Laubaustrieb an den vorjährigen Trieben und fallen durch ihr exotisches Erscheinungsbild auf. Da die Blüten nicht von Bienen, sondern von Fliegen und Käfern bestäubt werden, ist für einen besonders reichen Fruchtansatz die Handbestäubung eine bewährte Ergänzung. Die großen, tropisch anmutenden Blätter bieten Vögeln und Insekten Schutz, und die reifen Früchte werden auch von Wildtieren geschätzt.

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Winterhärte

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−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
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Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C

Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Buschbaum, Großstrauch
Höhe
5.0 m
Breite
3.0 m
Wurzelsystem
Tiefwurzler

Standort & Boden

Standort
halbschattig, sonnig, geschützt
Wasserbedarf
hoch
Stellung
Gruppe, Plantage, Solitär
Bodenart
Sand, Lehm, durchlässig, humos
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass

Ökologie & Verwendung

Verwendung

Früchte Direktverzehr Verarbeitung

Besonderheiten

Rarität Herbstfärber Schattenspender

Phänologie und Vermehrung

Blüte3 Wo
Ernte2 Wo
AprMaiJunJulAugSepOkt

Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt

Pflege

Schnittbedarf
gering
Resilienzen
Krankheiten Schädlinge Hitze Winterfrost Trockenheit
Schutz
Mulchen Ummantelung

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Annonengewächse(Annonaceae)
Gattung
Paw Paws(Asimina)
Art-Syn.
Indianerbanane, Papau, Dreilappige Papau, Papaw, Pawpaw
Sorten-Syn.
Prima 1216, Prima 1216-60