Eberesche Edulis
Sorbus aucuparia 'Edulis'
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Beschreibung
Die Eberesche 'Edulis' ist eine robuste Zuchtform der heimischen Eberesche, die eine Wuchshöhe von etwa 15 Metern erreicht und sich durch ihre besonders wohlschmeckenden Früchte auszeichnet. Die Sorte wurde 1810 bei Ostružná im Hrubý Jeseník-Gebirge in Nordmähren (heute Tschechien) entdeckt und 1887 vom deutschen Gärtner Georg Dieck in den Handel gebracht. Historisch wurde die Sorte seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland und Österreich kommerziell für die Marmeladenproduktion angebaut. Der sommergrüne Baum wächst mit pyramidaler bis ovaler Krone, die schlanker und regelmäßiger ist als bei der Wildform, und bildet aufrechte Äste. Die Rinde ist glatt und grau mit weißen Lentizellen. Die gefiederten Blätter sind größer und dunkler als bei der Wildart, mit schmaleren, zugespitzten Fiederblättchen. Im Herbst färben sie sich leuchtend gelb, orange bis rot.
Von Mai bis Juni erscheinen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen große, dichte, schirmförmige Blütendolden mit zahlreichen kleinen, cremeweißen bis weißen Einzelblüten, die einen zarten, aber nicht aufdringlichen Duft verströmen. Von August bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen die orange-roten bis korallenroten, kugeligen Apfelfrüchte (Pomes) in dichten, hängenden Büscheln. Mit einem Durchmesser von etwa 1,3 Zentimetern sind die Früchte deutlich größer als bei der Wildform. Der entscheidende Unterschied zu wilden Ebereschen liegt aber im Geschmack: Die Früchte von 'Edulis' sind süß-säuerlich und aromatisch mit deutlich geringerem Gehalt an Parasorbinsäure, die bei der Wildform für den bitteren, herben Geschmack und die Magenreizung verantwortlich ist. Dadurch sind die Beeren von 'Edulis' die am besten roh genießbaren unter allen Ebereschen-Sorten, wobei sie nach dem ersten Frost oder gekocht noch schmackhafter werden, da Kälte und Hitze die verbliebene Parasorbinsäure weiter abbauen. Die Früchte sind reich an Vitamin C und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Marmelade, Gelee, Kompott, Saft, Likör oder Chutney. Sie bleiben oft bis in den Winter am Baum hängen und bilden einen dekorativen Schmuck.
Die Eberesche 'Edulis' ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet, Vogelnährgehölz und Raupenfutterpflanze. Die cremeweißen Blütendolden ziehen im Frühsommer zahlreiche Bienen, Hummeln und andere Insekten an, die Nektar und Pollen sammeln. Die Blätter dienen verschiedenen Schmetterlingsraupen als Nahrung. Die Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vogelarten wie Drosseln, Amseln und Stare, die im Herbst und Winter von den nährstoffreichen Beeren profitieren und dabei zur Verbreitung der Samen beitragen. Auch Kleinsäuger wie Eichhörnchen schätzen die Früchte.
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Die Eberesche 'Edulis' ist eine robuste Zuchtform der heimischen Eberesche, die eine Wuchshöhe von etwa 15 Metern erreicht und sich durch ihre besonders wohlschmeckenden Früchte auszeichnet. Die Sorte wurde 1810 bei Ostružná im Hrubý Jeseník-Gebirge in Nordmähren (heute Tschechien) entdeckt und 1887 vom deutschen Gärtner Georg Dieck in den Handel gebracht. Historisch wurde die Sorte seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland und Österreich kommerziell für die Marmeladenproduktion angebaut. Der sommergrüne Baum wächst mit pyramidaler bis ovaler Krone, die schlanker und regelmäßiger ist als bei der Wildform, und bildet aufrechte Äste. Die Rinde ist glatt und grau mit weißen Lentizellen. Die gefiederten Blätter sind größer und dunkler als bei der Wildart, mit schmaleren, zugespitzten Fiederblättchen. Im Herbst färben sie sich leuchtend gelb, orange bis rot.
Von Mai bis Juni erscheinen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen große, dichte, schirmförmige Blütendolden mit zahlreichen kleinen, cremeweißen bis weißen Einzelblüten, die einen zarten, aber nicht aufdringlichen Duft verströmen. Von August bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen die orange-roten bis korallenroten, kugeligen Apfelfrüchte (Pomes) in dichten, hängenden Büscheln. Mit einem Durchmesser von etwa 1,3 Zentimetern sind die Früchte deutlich größer als bei der Wildform. Der entscheidende Unterschied zu wilden Ebereschen liegt aber im Geschmack: Die Früchte von 'Edulis' sind süß-säuerlich und aromatisch mit deutlich geringerem Gehalt an Parasorbinsäure, die bei der Wildform für den bitteren, herben Geschmack und die Magenreizung verantwortlich ist. Dadurch sind die Beeren von 'Edulis' die am besten roh genießbaren unter allen Ebereschen-Sorten, wobei sie nach dem ersten Frost oder gekocht noch schmackhafter werden, da Kälte und Hitze die verbliebene Parasorbinsäure weiter abbauen. Die Früchte sind reich an Vitamin C und eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Marmelade, Gelee, Kompott, Saft, Likör oder Chutney. Sie bleiben oft bis in den Winter am Baum hängen und bilden einen dekorativen Schmuck.
Die Eberesche 'Edulis' ist ökologisch wertvoll als Bienenweide, Insektenmagnet, Vogelnährgehölz und Raupenfutterpflanze. Die cremeweißen Blütendolden ziehen im Frühsommer zahlreiche Bienen, Hummeln und andere Insekten an, die Nektar und Pollen sammeln. Die Blätter dienen verschiedenen Schmetterlingsraupen als Nahrung. Die Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vogelarten wie Drosseln, Amseln und Stare, die im Herbst und Winter von den nährstoffreichen Beeren profitieren und dabei zur Verbreitung der Samen beitragen. Auch Kleinsäuger wie Eichhörnchen schätzen die Früchte.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Sorbus
- Art-Syn.
- Mährische Eberesche, Essbare Eberesche, Vogelbeere, Europäische Vogelbeere
- Sorten-Syn.
- Moravica, Dulcis








































