Vielblütige Ölweide Leonore
Elaeagnus multiflora 'Leonore'
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Beschreibung
Die Vielblütige Ölweide 'Leonore' wächst als breitbuschiger, sommergrüner Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist von China über Korea bis nach Japan verbreitet und wird dort seit Langem als Obstgehölz gezogen; nach Europa kam sie um 1862, zunächst nur als Zierstrauch. 'Leonore' ist eine Auslese daraus, die in Deutschland entstanden ist, und was sie auszeichnet, merkt man beim Ernten und beim Jäten: Ihre Zweige sind dornenlos, und Ausläufer bildet sie kaum. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite silbrig beschuppt und ebenso die jungen Triebe – bei Wind blitzt der ganze Strauch hell auf.
Im Mai öffnen sich über rund 3 Wochen hinweg zahllose kleine Blüten, die zu mehreren an den Zweigen hängen: glockig, weiß bis cremefarben, im Verblühen gelblich und mit einem Duft, der weit trägt. Die Früchte reifen von Juli bis in den August und werden über etwa 5 Wochen nach und nach gepflückt. Sie sind rundlich-oval, bis 1,5 Zentimeter lang, rotbraun und silbrig gesprenkelt und hängen an auffällig langen, dünnen Stielen unter den Zweigen. Vollreif sind sie saftig und schmecken herb süß-säuerlich; zu früh gepflückt bleibt eine zusammenziehende Frucht. Die Farbe hilft dabei wenig weiter – reife Früchte lösen sich schon bei leichter Berührung vom Stiel. In den Herkunftsländern wandern sie in Konserven und in Likör; in europäischen Küchen werden sie meist zu Gelee, Marmelade, Kompott und Saft verarbeitet. Jede Frucht trägt einen einzelnen Kern, der sich am einfachsten loswird, indem man das Mus weich kocht und durch ein Sieb streicht. Für einen vollen Behang braucht 'Leonore' einen zweiten Strauch in der Nähe; dafür eignet sich auch die Wildform.
Die duftenden Maiblüten werden von Bienen und Hummeln stark angeflogen, und weil der Strauch über Wochen hinweg immer neue öffnet, bleibt das Angebot länger bestehen als bei vielen Frühblühern. Was an Früchten hängen bleibt, holen sich die Drosseln. An den Wurzeln sitzen Knöllchen, in denen Strahlenpilze der Gattung Frankia Luftstickstoff binden – davon zehrt der Strauch auch auf magerem Boden, und über das Falllaub kommt der Stickstoff der Nachbarschaft zugute.
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Die Vielblütige Ölweide 'Leonore' wächst als breitbuschiger, sommergrüner Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art ist von China über Korea bis nach Japan verbreitet und wird dort seit Langem als Obstgehölz gezogen; nach Europa kam sie um 1862, zunächst nur als Zierstrauch. 'Leonore' ist eine Auslese daraus, die in Deutschland entstanden ist, und was sie auszeichnet, merkt man beim Ernten und beim Jäten: Ihre Zweige sind dornenlos, und Ausläufer bildet sie kaum. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite silbrig beschuppt und ebenso die jungen Triebe – bei Wind blitzt der ganze Strauch hell auf.
Im Mai öffnen sich über rund 3 Wochen hinweg zahllose kleine Blüten, die zu mehreren an den Zweigen hängen: glockig, weiß bis cremefarben, im Verblühen gelblich und mit einem Duft, der weit trägt. Die Früchte reifen von Juli bis in den August und werden über etwa 5 Wochen nach und nach gepflückt. Sie sind rundlich-oval, bis 1,5 Zentimeter lang, rotbraun und silbrig gesprenkelt und hängen an auffällig langen, dünnen Stielen unter den Zweigen. Vollreif sind sie saftig und schmecken herb süß-säuerlich; zu früh gepflückt bleibt eine zusammenziehende Frucht. Die Farbe hilft dabei wenig weiter – reife Früchte lösen sich schon bei leichter Berührung vom Stiel. In den Herkunftsländern wandern sie in Konserven und in Likör; in europäischen Küchen werden sie meist zu Gelee, Marmelade, Kompott und Saft verarbeitet. Jede Frucht trägt einen einzelnen Kern, der sich am einfachsten loswird, indem man das Mus weich kocht und durch ein Sieb streicht. Für einen vollen Behang braucht 'Leonore' einen zweiten Strauch in der Nähe; dafür eignet sich auch die Wildform.
Die duftenden Maiblüten werden von Bienen und Hummeln stark angeflogen, und weil der Strauch über Wochen hinweg immer neue öffnet, bleibt das Angebot länger bestehen als bei vielen Frühblühern. Was an Früchten hängen bleibt, holen sich die Drosseln. An den Wurzeln sitzen Knöllchen, in denen Strahlenpilze der Gattung Frankia Luftstickstoff binden – davon zehrt der Strauch auch auf magerem Boden, und über das Falllaub kommt der Stickstoff der Nachbarschaft zugute.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ölweidengewächse(Elaeagnaceae)
- Gattung
- Ölweiden(Elaeagnus)
- Art-Syn.
- Goumi, Edel-Ölweide, Vielblütige Ölweide, Reichblütige Ölweide, Rote Sommer-Ölweide, Japanische Ölweide

