Korallenölweide Amber
Elaeagnus umbellata 'Amber'
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Beschreibung
Die Korallenölweide 'Amber' wächst als sparrig verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Beheimatet ist die Art in Ostasien, und von dort stammt auch die Sorte selbst: 'Amber' wurde in Japan gefunden und von einer Baumschule aus Oregon nach Nordamerika mitgebracht, die sie dort in den Handel brachte. Damit steht sie unter den Korallenölweiden für sich – die übrigen gängigen Sorten sind Auslesen aus amerikanischen, britischen und europäischen Beständen, 'Amber' dagegen ein Fund aus dem Herkunftsgebiet der Art. Woran sie zu erkennen ist, sagt schon ihr Name: Die Früchte reifen bernsteingelb aus, wo die Art und die meisten ihrer Sorten rot werden.
Die Blüte beginnt Ende April und hält rund 3 Wochen an. Die weißen, röhrig glockigen Blüten sind klein und stehen büschelweise an der Basis der jungen Triebe; sie duften intensiv, und zwar zu einer Zeit, in der sonst wenig blüht. Schon 2 bis 3 Jahre nach der Pflanzung setzt der erste Ertrag ein. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rundlich, goldgelb bis bernsteinfarben und fein silbrig gepunktet, dabei größer und fleischiger als bei der Art. Geerntet wird, wenn sie weich sind – dann schmecken sie süß und deutlich milder als die roten Sorten. Wer viel abnimmt, breitet ein Tuch unter dem Strauch aus und pflückt mit beiden Händen hinein, statt Beere für Beere abzulesen; ein paar Wochen halten die Früchte sich danach. Frisch vom Strauch sind sie damit eine der wenigen Ölweiden, die als Naschfrucht durchgehen; was nicht gleich gegessen wird, geht in Saft und Gelee. Für einen vollen Behang setzt man eine zweite Korallenölweide einer anderen Sorte daneben.
Die duftende Aprilblüte fällt in eine Zeit, in der noch wenig anderes offen steht; früh blühende Ölweiden gelten deshalb als wertvolle Nahrungsquelle für Wildbienen, und auch Honigbienen und Hummeln fliegen sie stark an. Die Früchte hängen lange am Zweig und werden von Drosseln abgetragen; aus dem Anbau heißt es, dass gerade die gelbfrüchtige Sorte den Vögeln besonders zusagt. Am meisten leistet der Strauch aber unter der Erde: Ölweiden gehören zu den wenigen Gehölzen, die sich ihren Stickstoff selbst beschaffen – Strahlenpilze in Wurzelknöllchen holen ihn aus der Luft, und was der Strauch nicht selbst braucht, geben Laub und feine Wurzeln nach und nach an den Boden ab. In Obstpflanzungen kann eine Ölweide in der Nachbarschaft den Ertrag der Bäume dadurch um bis zu 10 Prozent heben.
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Die Korallenölweide 'Amber' wächst als sparrig verzweigter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Beheimatet ist die Art in Ostasien, und von dort stammt auch die Sorte selbst: 'Amber' wurde in Japan gefunden und von einer Baumschule aus Oregon nach Nordamerika mitgebracht, die sie dort in den Handel brachte. Damit steht sie unter den Korallenölweiden für sich – die übrigen gängigen Sorten sind Auslesen aus amerikanischen, britischen und europäischen Beständen, 'Amber' dagegen ein Fund aus dem Herkunftsgebiet der Art. Woran sie zu erkennen ist, sagt schon ihr Name: Die Früchte reifen bernsteingelb aus, wo die Art und die meisten ihrer Sorten rot werden.
Die Blüte beginnt Ende April und hält rund 3 Wochen an. Die weißen, röhrig glockigen Blüten sind klein und stehen büschelweise an der Basis der jungen Triebe; sie duften intensiv, und zwar zu einer Zeit, in der sonst wenig blüht. Schon 2 bis 3 Jahre nach der Pflanzung setzt der erste Ertrag ein. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rundlich, goldgelb bis bernsteinfarben und fein silbrig gepunktet, dabei größer und fleischiger als bei der Art. Geerntet wird, wenn sie weich sind – dann schmecken sie süß und deutlich milder als die roten Sorten. Wer viel abnimmt, breitet ein Tuch unter dem Strauch aus und pflückt mit beiden Händen hinein, statt Beere für Beere abzulesen; ein paar Wochen halten die Früchte sich danach. Frisch vom Strauch sind sie damit eine der wenigen Ölweiden, die als Naschfrucht durchgehen; was nicht gleich gegessen wird, geht in Saft und Gelee. Für einen vollen Behang setzt man eine zweite Korallenölweide einer anderen Sorte daneben.
Die duftende Aprilblüte fällt in eine Zeit, in der noch wenig anderes offen steht; früh blühende Ölweiden gelten deshalb als wertvolle Nahrungsquelle für Wildbienen, und auch Honigbienen und Hummeln fliegen sie stark an. Die Früchte hängen lange am Zweig und werden von Drosseln abgetragen; aus dem Anbau heißt es, dass gerade die gelbfrüchtige Sorte den Vögeln besonders zusagt. Am meisten leistet der Strauch aber unter der Erde: Ölweiden gehören zu den wenigen Gehölzen, die sich ihren Stickstoff selbst beschaffen – Strahlenpilze in Wurzelknöllchen holen ihn aus der Luft, und was der Strauch nicht selbst braucht, geben Laub und feine Wurzeln nach und nach an den Boden ab. In Obstpflanzungen kann eine Ölweide in der Nachbarschaft den Ertrag der Bäume dadurch um bis zu 10 Prozent heben.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ölweidengewächse(Elaeagnaceae)
- Gattung
- Ölweiden(Elaeagnus)
- Art-Syn.
- Schirm-Ölweide, Doldige Ölweide, Ölweide

