Korallenölweide Red Cascade
Elaeagnus umbellata 'Red Cascade'
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Die Korallenölweide 'Red Cascade' wächst als ausgebreiteter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Newgate' geht sie auf eine englische Auslese in Devon zurück, in der Sämlinge des ostasiatischen Wildstrauchs miteinander verglichen wurden; behalten wurde sie aus einem anderen Grund als die Schwestersorte – nicht wegen der einzelnen großen Frucht, sondern wegen der Menge. Im Spätsommer sitzen die Beeren zu vielen unmittelbar an den Trieben, dicht an dicht über die ganze Länge. Mittelgroß bleibt die einzelne Frucht dabei – die Menge macht das wett.
Von Mai an blüht der Strauch 3 Wochen lang; zahllose kleine weiße Blüten stehen an den jungen Trieben und verströmen einen kräftigen, süßen Duft. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rund, mittelgroß, leuchtend rosarot bis rot und dicht silbrig gepunktet. Der Geschmack verlangt Geduld und belohnt sie auffällig – frisch in den Mund genommen ist die Beere zunächst scharf säuerlich, und binnen weniger Sekunden schlägt das in eine deutliche Süße um, der nur eine feine Säurekante bleibt. Wer zu früh pflückt, behält allein die Säure; solche Früchte sind nichts zum Naschen, geben aber ein besonders gutes Gelee. Vollreif geerntet eignen sie sich zum Frischessen ebenso wie für Saft und Marmelade. Geerntet wird über einem ausgelegten Tuch und in mehreren Durchgängen, weil sich die Reife über die 5 Wochen zieht. Lange aufheben lassen sich die Beeren nicht – bei Zimmertemperatur etwa 2 Wochen, danach gehört der Rest verarbeitet. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in der Nähe blühen, sonst bleibt der Ertrag aus.
Die Maiblüte ist über Wochen von Bienen und Hummeln umlagert; bei dieser Blütenmenge zählt der Strauch zu den ergiebigen Trachten des Frühjahrs. Vom Behang bleibt regelmäßig genug für die Vögel übrig, die sich bis in den Herbst daran bedienen. Und anders als die meisten Fruchtsträucher zehrt die Ölweide dabei nicht am Boden, sondern zahlt in ihn ein: Strahlenpilze an ihren Wurzeln binden Stickstoff aus der Luft, der mit Laub und Feinwurzeln in den Oberboden übergeht und den Nachbarpflanzen zugutekommt.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Korallenölweide 'Red Cascade' wächst als ausgebreiteter Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Newgate' geht sie auf eine englische Auslese in Devon zurück, in der Sämlinge des ostasiatischen Wildstrauchs miteinander verglichen wurden; behalten wurde sie aus einem anderen Grund als die Schwestersorte – nicht wegen der einzelnen großen Frucht, sondern wegen der Menge. Im Spätsommer sitzen die Beeren zu vielen unmittelbar an den Trieben, dicht an dicht über die ganze Länge. Mittelgroß bleibt die einzelne Frucht dabei – die Menge macht das wett.
Von Mai an blüht der Strauch 3 Wochen lang; zahllose kleine weiße Blüten stehen an den jungen Trieben und verströmen einen kräftigen, süßen Duft. Ab September reifen die Früchte über etwa 5 Wochen: rund, mittelgroß, leuchtend rosarot bis rot und dicht silbrig gepunktet. Der Geschmack verlangt Geduld und belohnt sie auffällig – frisch in den Mund genommen ist die Beere zunächst scharf säuerlich, und binnen weniger Sekunden schlägt das in eine deutliche Süße um, der nur eine feine Säurekante bleibt. Wer zu früh pflückt, behält allein die Säure; solche Früchte sind nichts zum Naschen, geben aber ein besonders gutes Gelee. Vollreif geerntet eignen sie sich zum Frischessen ebenso wie für Saft und Marmelade. Geerntet wird über einem ausgelegten Tuch und in mehreren Durchgängen, weil sich die Reife über die 5 Wochen zieht. Lange aufheben lassen sich die Beeren nicht – bei Zimmertemperatur etwa 2 Wochen, danach gehört der Rest verarbeitet. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in der Nähe blühen, sonst bleibt der Ertrag aus.
Die Maiblüte ist über Wochen von Bienen und Hummeln umlagert; bei dieser Blütenmenge zählt der Strauch zu den ergiebigen Trachten des Frühjahrs. Vom Behang bleibt regelmäßig genug für die Vögel übrig, die sich bis in den Herbst daran bedienen. Und anders als die meisten Fruchtsträucher zehrt die Ölweide dabei nicht am Boden, sondern zahlt in ihn ein: Strahlenpilze an ihren Wurzeln binden Stickstoff aus der Luft, der mit Laub und Feinwurzeln in den Oberboden übergeht und den Nachbarpflanzen zugutekommt.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ölweidengewächse(Elaeagnaceae)
- Gattung
- Ölweiden(Elaeagnus)
- Art-Syn.
- Schirm-Ölweide, Doldige Ölweide, Ölweide

