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Beschreibung
Die Jujube 'Lang' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Li' stammt sie aus den China-Sammlungen des Pflanzenjägers Frank Meyer, und aus dieser Einfuhr wurde eine stille Erfolgsgeschichte: In Texas ist 'Lang' bis heute die am weitesten verbreitete Jujube. Ihr Kennzeichen ist die Fruchtform – birnenförmig, größer und länglicher als bei 'Li'. Auch der Baum unterscheidet sich: Er wächst breiter und ausladender als 'Li', trägt glänzendes, sommergrünes Laub und ist dabei so gut wie dornenlos – bei einer Gattung, deren Nebenblätter sonst zu Dornen umgebildet sind, eine Ausnahme.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Lang' trägt schon in jungen Jahren und dann reichlich. Die birnenförmigen Früchte werden bis 4,5 Zentimeter lang und färben sich zur Reife satt rotbraun. Zwischen dem ersten und dem letzten Erntetag liegt bei ihnen ein ganzer Geschmackswechsel: Anfangs ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt wie ein süßer Apfel; wer sie hängen lässt, bis die Schale durchgefärbt ist, erntet weiche, sehr süße, dattelartige Früchte. Getrocknet halten die Früchte monatelang, und in der chinesischen Küche sind sie in dieser Form allgegenwärtig: entkernt wie Rosinen im Gebäck, mitgekocht in Suppen und Reisgerichten, mit Honig zu Tee aufgegossen. 'Lang' ist teilweise selbstfruchtbar; eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich, und 'Li' ist dafür der gängige Partner.
Die späte, 4 Wochen lange Blüte versorgt Honigbienen, Wildbienen und Hummeln mit Nektar, wenn die Obstblüte des Frühjahrs längst vorbei ist. Krankheiten und Schädlinge kennt die Jujube kaum, und ein Baum, der nie gespritzt wird, ist für Insekten eine sichere Adresse. Das lichte Laub wirft nur einen leichten Schatten, unter dem sich eine Krautschicht halten kann. Und weil 'Lang' fast keine Dornen trägt, lässt sie sich ernten und pflegen, ohne dass man sich durch ein Gestrüpp arbeiten muss – bei einer Jujube keine Selbstverständlichkeit.
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Die Jujube 'Lang' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Wie 'Li' stammt sie aus den China-Sammlungen des Pflanzenjägers Frank Meyer, und aus dieser Einfuhr wurde eine stille Erfolgsgeschichte: In Texas ist 'Lang' bis heute die am weitesten verbreitete Jujube. Ihr Kennzeichen ist die Fruchtform – birnenförmig, größer und länglicher als bei 'Li'. Auch der Baum unterscheidet sich: Er wächst breiter und ausladender als 'Li', trägt glänzendes, sommergrünes Laub und ist dabei so gut wie dornenlos – bei einer Gattung, deren Nebenblätter sonst zu Dornen umgebildet sind, eine Ausnahme.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die kleinen, gelblichen Blüten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Lang' trägt schon in jungen Jahren und dann reichlich. Die birnenförmigen Früchte werden bis 4,5 Zentimeter lang und färben sich zur Reife satt rotbraun. Zwischen dem ersten und dem letzten Erntetag liegt bei ihnen ein ganzer Geschmackswechsel: Anfangs ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt wie ein süßer Apfel; wer sie hängen lässt, bis die Schale durchgefärbt ist, erntet weiche, sehr süße, dattelartige Früchte. Getrocknet halten die Früchte monatelang, und in der chinesischen Küche sind sie in dieser Form allgegenwärtig: entkernt wie Rosinen im Gebäck, mitgekocht in Suppen und Reisgerichten, mit Honig zu Tee aufgegossen. 'Lang' ist teilweise selbstfruchtbar; eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag deutlich, und 'Li' ist dafür der gängige Partner.
Die späte, 4 Wochen lange Blüte versorgt Honigbienen, Wildbienen und Hummeln mit Nektar, wenn die Obstblüte des Frühjahrs längst vorbei ist. Krankheiten und Schädlinge kennt die Jujube kaum, und ein Baum, der nie gespritzt wird, ist für Insekten eine sichere Adresse. Das lichte Laub wirft nur einen leichten Schatten, unter dem sich eine Krautschicht halten kann. Und weil 'Lang' fast keine Dornen trägt, lässt sie sich ernten und pflegen, ohne dass man sich durch ein Gestrüpp arbeiten muss – bei einer Jujube keine Selbstverständlichkeit.
Winterhärte
Zone 8: −12,2 bis −6,7 °C
Diese Pflanze ist mäßig frosthart und eignet sich für Regionen mit milden Wintern.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Kreuzdorngewächse(Rhamnaceae)
- Gattung
- Jujuben(Ziziphus)
- Art-Syn.
- Chinesische Dattel, Chinesische Brustbeere, Indische Brustbeere, Indische Dattel, Azufaifa, Brustbeerbaum, Jujube

