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Beschreibung
Die Dreiblättrige Orange wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist China, vor allem das Tal des Jangtse. Ein altes chinesisches Sprichwort sagt, eine Orange, die den Huai-Fluss überquere, werde zum Zhi – so heißt die Dreiblättrige Orange dort, und gemeint ist, dass der Ort prägt, was auf ihm wächst. Mit der Orange ist sie allerdings nur verwandt, nicht aus ihr verwandelt, und unter den Zitrusverwandten ist sie die einzige winterharte Art. Wegen dieser Robustheit ist sie in China, Japan und Argentinien die vorherrschende Unterlage, auf die Zitrusbäume veredelt werden, und aus Kreuzungen mit Orangen sind kältefeste Hybriden wie die Citrange hervorgegangen. Im Garten ist sie damit der Zitrusstrauch, den niemand ins Winterquartier tragen muss.
Im April, noch vor dem Laub, öffnen sich an den vorjährigen Zweigen die weißen Blüten. Sie messen 3,5 bis 5 Zentimeter, duften nach Orangenblüte und halten sich rund 3 Wochen. Über den Sommer setzen daraus kugelige, fein behaarte Früchte von 3 bis 5 Zentimeter an, die sich ab Ende September goldgelb färben und über rund 5 Wochen geerntet werden. Roh sind sie ungenießbar: Innen ist wenig Fleisch und viel Kern, und was da ist, schmeckt kräftig sauer mit bitterem, harzigem Nachklang. Frisch gepflückt geben sie beim Pressen kaum Saft; lässt man sie etwa 2 Wochen liegen, werden sie weicher und saftiger. Der Saft würzt wie Zitronensaft und ergibt, verdünnt, ein säuerliches Erfrischungsgetränk. Für Marmelade werden die Früchte entkernt und samt der bitteren Schale fein geschnitten; mildern lässt sie sich mit einer zweiten Frucht, etwa Japanischer Quitte zu gleichen Teilen. Die Schale lässt sich kandieren, und aus Früchten und Saft wird ein Likör angesetzt. Unverarbeitet in eine Schale gelegt, verbreiten die Früchte wochenlang einen Duft nach Bergamotte. Verwendet werden sie in kleinen Mengen – in größerer Menge gegessen sind sie bedenklich, und der Saft kann die Haut unter Sonnenlicht reizen. Im Herbst färbt sich das Laub gelb, danach geben die grünen, dornigen Zweige dem Strauch den Winter über Farbe.
Die Blüten öffnen sich, solange die Zweige noch kahl sind, und stehen einzeln und offen am Holz: weiße Schalen mit goldgelben Staubblättern in der Mitte. Bestäubt werden sie von Insekten, und Bienen fliegen sie an, in europäischen Gärten ebenso wie in Nordamerika. So finden Bienen an der Dreiblättrigen Orange im April Blüten, noch bevor der Strauch selbst Laub trägt.
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Die Dreiblättrige Orange wächst als Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist China, vor allem das Tal des Jangtse. Ein altes chinesisches Sprichwort sagt, eine Orange, die den Huai-Fluss überquere, werde zum Zhi – so heißt die Dreiblättrige Orange dort, und gemeint ist, dass der Ort prägt, was auf ihm wächst. Mit der Orange ist sie allerdings nur verwandt, nicht aus ihr verwandelt, und unter den Zitrusverwandten ist sie die einzige winterharte Art. Wegen dieser Robustheit ist sie in China, Japan und Argentinien die vorherrschende Unterlage, auf die Zitrusbäume veredelt werden, und aus Kreuzungen mit Orangen sind kältefeste Hybriden wie die Citrange hervorgegangen. Im Garten ist sie damit der Zitrusstrauch, den niemand ins Winterquartier tragen muss.
Im April, noch vor dem Laub, öffnen sich an den vorjährigen Zweigen die weißen Blüten. Sie messen 3,5 bis 5 Zentimeter, duften nach Orangenblüte und halten sich rund 3 Wochen. Über den Sommer setzen daraus kugelige, fein behaarte Früchte von 3 bis 5 Zentimeter an, die sich ab Ende September goldgelb färben und über rund 5 Wochen geerntet werden. Roh sind sie ungenießbar: Innen ist wenig Fleisch und viel Kern, und was da ist, schmeckt kräftig sauer mit bitterem, harzigem Nachklang. Frisch gepflückt geben sie beim Pressen kaum Saft; lässt man sie etwa 2 Wochen liegen, werden sie weicher und saftiger. Der Saft würzt wie Zitronensaft und ergibt, verdünnt, ein säuerliches Erfrischungsgetränk. Für Marmelade werden die Früchte entkernt und samt der bitteren Schale fein geschnitten; mildern lässt sie sich mit einer zweiten Frucht, etwa Japanischer Quitte zu gleichen Teilen. Die Schale lässt sich kandieren, und aus Früchten und Saft wird ein Likör angesetzt. Unverarbeitet in eine Schale gelegt, verbreiten die Früchte wochenlang einen Duft nach Bergamotte. Verwendet werden sie in kleinen Mengen – in größerer Menge gegessen sind sie bedenklich, und der Saft kann die Haut unter Sonnenlicht reizen. Im Herbst färbt sich das Laub gelb, danach geben die grünen, dornigen Zweige dem Strauch den Winter über Farbe.
Die Blüten öffnen sich, solange die Zweige noch kahl sind, und stehen einzeln und offen am Holz: weiße Schalen mit goldgelben Staubblättern in der Mitte. Bestäubt werden sie von Insekten, und Bienen fliegen sie an, in europäischen Gärten ebenso wie in Nordamerika. So finden Bienen an der Dreiblättrigen Orange im April Blüten, noch bevor der Strauch selbst Laub trägt.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rautengewächse(Rutaceae)
- Gattung
- Dreiblättrige Orangen(Poncirus)
- Art-Syn.
- Bitterorange, Bitterzitrone, Winterharte Orange, Trifoliate Orange, Dreiblättrige Bitterorange

