Drachenblut-Pflaume Sangue di drago
Prunus salicina 'Sangue di drago'
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Beschreibung
Die Drachenblut-Pflaume 'Sangue di drago' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Ihre Art, die Japanische Pflaume, ist eigentlich eine Chinesin: In China wird sie seit Jahrtausenden angebaut, Japan erreichte sie erst vor wenigen Jahrhunderten, und von dort verbreitete sie sich über die Welt. In Italien ist aus ihr 'Sangue di drago' hervorgegangen, eine alte Landsorte. Bewahrt wird sie heute in den staatlichen Obstsammlungen von Forlì und Rom, und für die Vermehrung halten die Universität Bari und das Zentrum in Faenza je einen eigenen Klon. Der Name – sangue di drago heißt Drachenblut – passt zu dem, was beim Aufschneiden zum Vorschein kommt: Das Fleisch ist durch und durch tiefrot. Für Früchte braucht sie eine zweite Japanische Pflaume anderer Sorte in der Nähe; auch Kreuzungen der Japanischen Pflaume mit der Kirschpflaume kommen dafür infrage.
Im April blüht sie weiß, früher als die meisten Hauspflaumen, und das über rund 3 Wochen. Von der Blüte bis zur Ernte vergehen bei Japanischen Pflaumen nur etwa 3 Monate: Die Pflückzeit beginnt im Juli und zieht sich rund 3 Wochen hin, in Italien liegt sie meist im letzten Julidrittel. Die Früchte sind rund, mittelgroß bis groß und haben eine dicke, stark bereifte Schale, die zur Reife von Gelbgrün in ein tiefes Rotviolett umschlägt; gepflückt wird, wenn die Farbe ganz durchgezogen ist. Sie sitzen an sehr kurzen Stielen dicht am Holz und werden einzeln abgenommen. Darunter liegt das rote Fleisch, mittelfest, süß und arm an Säure, und es haftet fest am Stein. Lange halten sich die Früchte nicht; man isst sie am besten frisch vom Baum oder verarbeitet sie bald. In Italien werden daraus Konfitüre, Gelee und Saft, Kuchen und Crostata, und manche Rezepte reichen sie zu kräftigem Fleisch oder zu Speck. Wie andere Japanische Pflaumen lassen sie sich außerdem einkochen, zu Fruchtleder trocknen oder zu Saucen verarbeiten.
Bei Japanischen Pflaumen sind Bienen die wichtigsten Bestäuber, und sie finden an diesem Baum reichlich Arbeit: Die Art setzt mehr Blüten an als die Hauspflaumen, in kleinen Büscheln an kurzen Fruchtspießen. Bei den nahen Verwandten, der Kirschpflaume und der Hauspflaume, ist die Blüte eine offene Schale mit reichlich Nektar, der halb verborgen im Blütengrund sitzt, sodass auch kurzrüsselige Arten an ihn herankommen; an diesen Verwandten bestäuben Schwebfliegen, Falter und Bienen.
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Die Drachenblut-Pflaume 'Sangue di drago' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Ihre Art, die Japanische Pflaume, ist eigentlich eine Chinesin: In China wird sie seit Jahrtausenden angebaut, Japan erreichte sie erst vor wenigen Jahrhunderten, und von dort verbreitete sie sich über die Welt. In Italien ist aus ihr 'Sangue di drago' hervorgegangen, eine alte Landsorte. Bewahrt wird sie heute in den staatlichen Obstsammlungen von Forlì und Rom, und für die Vermehrung halten die Universität Bari und das Zentrum in Faenza je einen eigenen Klon. Der Name – sangue di drago heißt Drachenblut – passt zu dem, was beim Aufschneiden zum Vorschein kommt: Das Fleisch ist durch und durch tiefrot. Für Früchte braucht sie eine zweite Japanische Pflaume anderer Sorte in der Nähe; auch Kreuzungen der Japanischen Pflaume mit der Kirschpflaume kommen dafür infrage.
Im April blüht sie weiß, früher als die meisten Hauspflaumen, und das über rund 3 Wochen. Von der Blüte bis zur Ernte vergehen bei Japanischen Pflaumen nur etwa 3 Monate: Die Pflückzeit beginnt im Juli und zieht sich rund 3 Wochen hin, in Italien liegt sie meist im letzten Julidrittel. Die Früchte sind rund, mittelgroß bis groß und haben eine dicke, stark bereifte Schale, die zur Reife von Gelbgrün in ein tiefes Rotviolett umschlägt; gepflückt wird, wenn die Farbe ganz durchgezogen ist. Sie sitzen an sehr kurzen Stielen dicht am Holz und werden einzeln abgenommen. Darunter liegt das rote Fleisch, mittelfest, süß und arm an Säure, und es haftet fest am Stein. Lange halten sich die Früchte nicht; man isst sie am besten frisch vom Baum oder verarbeitet sie bald. In Italien werden daraus Konfitüre, Gelee und Saft, Kuchen und Crostata, und manche Rezepte reichen sie zu kräftigem Fleisch oder zu Speck. Wie andere Japanische Pflaumen lassen sie sich außerdem einkochen, zu Fruchtleder trocknen oder zu Saucen verarbeiten.
Bei Japanischen Pflaumen sind Bienen die wichtigsten Bestäuber, und sie finden an diesem Baum reichlich Arbeit: Die Art setzt mehr Blüten an als die Hauspflaumen, in kleinen Büscheln an kurzen Fruchtspießen. Bei den nahen Verwandten, der Kirschpflaume und der Hauspflaume, ist die Blüte eine offene Schale mit reichlich Nektar, der halb verborgen im Blütengrund sitzt, sodass auch kurzrüsselige Arten an ihn herankommen; an diesen Verwandten bestäuben Schwebfliegen, Falter und Bienen.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Steinobstgewächse(Prunus)
- Art-Syn.
- Japanische Pflaume, Susine, Chinesische Pflaume

