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Beschreibung
Die Walnuss 'Milotai 10' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 12 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche; der Baum wächst kräftig und bildet eine gleichmäßige, leicht ausladende Krone. Sie ist die Leitsorte des ungarischen Walnussanbaus und stammt aus einer Suche: In den 1950er Jahren zog Péter Szentiványi durch die Karpatenlandschaft und musterte die dort gewachsenen Walnüsse; 'Milotai 10' war einer seiner Funde und wurde als eine der ersten ungarischen Walnusssorten staatlich anerkannt. Ihren Namen trägt sie nach Milota, einem Dorf an der Theiß im äußersten Nordosten Ungarns, wo der Mutterbaum stand. Ausgetrieben wird früh bis mittelfrüh – wer eine Sorte für spätfrostgefährdete Lagen sucht, greift zur 'Milotai spät'.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten; ein zweiter Walnussbaum in der Nähe hebt den Ertrag deutlich. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten. Sie sind groß, fast kugelrund und hell, mit glatter, dünner Schale, die sich in der Hand knacken lässt. Der Kern füllt die Schale gut aus, löst sich sauber heraus und ist hell und mild, mit einem Ölgehalt von über 60 Prozent – daher sein cremiger, fast an Macadamia erinnernder Charakter. Der Ertrag ist hoch, und das hat einen bestimmten Grund: Die Sorte trägt nicht nur an den Triebspitzen, sondern zum Teil auch seitlich an den Jahrestrieben. Selbstfruchtbar ist sie ebenfalls, ein Bestäuber in der Nähe hebt den Ertrag aber weiter. Verwendet werden die Kerne frisch, in Salat, Gebäck und Müsli, gepresst zu Öl oder als Walnussbutter; im Herbst färbt das Laub goldgelb.
Im Herbst übernehmen Eichhörnchen, Siebenschläfer und Krähen die Nachlese und legen Wintervorräte an – vergessene Verstecke werden zu Bäumen. Wie alle Verwandten gibt der Baum Juglon an den Boden ab – die Unterpflanzung wählt man entsprechend. Die gleichmäßige Krone wirft einen kühlen, geschlossenen Schatten und bietet Kleinvögeln Deckung; im Herbst färbt das Laub goldgelb, bevor es fällt.
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Die Walnuss 'Milotai 10' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 12 Meter heran und braucht rund 8 Meter Standfläche; der Baum wächst kräftig und bildet eine gleichmäßige, leicht ausladende Krone. Sie ist die Leitsorte des ungarischen Walnussanbaus und stammt aus einer Suche: In den 1950er Jahren zog Péter Szentiványi durch die Karpatenlandschaft und musterte die dort gewachsenen Walnüsse; 'Milotai 10' war einer seiner Funde und wurde als eine der ersten ungarischen Walnusssorten staatlich anerkannt. Ihren Namen trägt sie nach Milota, einem Dorf an der Theiß im äußersten Nordosten Ungarns, wo der Mutterbaum stand. Ausgetrieben wird früh bis mittelfrüh – wer eine Sorte für spätfrostgefährdete Lagen sucht, greift zur 'Milotai spät'.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten; ein zweiter Walnussbaum in der Nähe hebt den Ertrag deutlich. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten. Sie sind groß, fast kugelrund und hell, mit glatter, dünner Schale, die sich in der Hand knacken lässt. Der Kern füllt die Schale gut aus, löst sich sauber heraus und ist hell und mild, mit einem Ölgehalt von über 60 Prozent – daher sein cremiger, fast an Macadamia erinnernder Charakter. Der Ertrag ist hoch, und das hat einen bestimmten Grund: Die Sorte trägt nicht nur an den Triebspitzen, sondern zum Teil auch seitlich an den Jahrestrieben. Selbstfruchtbar ist sie ebenfalls, ein Bestäuber in der Nähe hebt den Ertrag aber weiter. Verwendet werden die Kerne frisch, in Salat, Gebäck und Müsli, gepresst zu Öl oder als Walnussbutter; im Herbst färbt das Laub goldgelb.
Im Herbst übernehmen Eichhörnchen, Siebenschläfer und Krähen die Nachlese und legen Wintervorräte an – vergessene Verstecke werden zu Bäumen. Wie alle Verwandten gibt der Baum Juglon an den Boden ab – die Unterpflanzung wählt man entsprechend. Die gleichmäßige Krone wirft einen kühlen, geschlossenen Schatten und bietet Kleinvögeln Deckung; im Herbst färbt das Laub goldgelb, bevor es fällt.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Walnüsse(Juglans)
- Art-Syn.
- Echte Walnuss, Welsche Nuss, Baumnuss, Echte Walnuß, Nussbaum, Walnuss, Walnussbaum

